April 2006

Datum Wetter Tagebucheintrag
29.04.2006  

Baustrom ist ganz schön teuer

Die Rechnung für den Baustromverteiler ist heute gekommen. € 150,- für den Monat Mai sind als Leihgebühr fällig. Ansonsten haben Katja und ich heute nur einen kleinen Abstecher zur Baustelle gemacht. Einfach so aus Lust und Laune. Ein neues Bild für die Galerie habe ich aufgenommen.
28.04.2006  

Materialcontainer und noch mehr Rechnungen

Heute Abend kam der Materialcontainer, den wir bestellt haben. Da passt eine Menge rein und wie sich herausgestellt hat, wird er wohl auch notwendig sein. In letzter Zeit ist sehr viel im Baugebiet gestohlen worden. Selbst in Häuser ist schon eingebrochen und alles an Werkzeug gestohlen worden. Ein paar Bilder habe ich dann aber doch noch gemacht.

Ach ja. Dann ist die Rechnung für den Wasserhausanschluss gekommen. Sie schlägt mit € 428,16 zu buche und liegt damit um mehr als das doppelte höher, als uns von der Gemeinde vorher genannt wurde. Jetzt hoffen wir, dass der Anschluss auch wirklich in den Heizungsraum gelegt werden kann, sonst legen wir drauf. Bisher haben sich ja weder der Architekt noch Massa zu diesem Thema geäußert.

27.04.2006  

Heizungsbaueer meldet sich

Baustelle war heute mal nicht angesagt. Gibt ja sowieso nichts neues zu sehen.
Dafür ist dann in der Post der Brief des Heizungsbauers gewesen. Jetzt wissen wir endlich wer bei uns die Heizung macht. Ist doch schon mal was. Aber auch hier jede Menge an Fragen, die wir nicht so ohne weiteres selbst beantworten können. Also ist auch hier wieder viel Absprache mit Massa und dem Architekten notwendig. Warum eigentlich?
Wir haben doch schließlich das Heizungspaket von Massa gekauft. Alle Unterlagen liegen Massa vor. Und trotzdem sollen wir Auskunft darüber geben über Lage und Dimension der Grundleitungsanschlüsse. Woher sollen wir das denn wissen? Oder haben wir ein Handbuch nicht erhalten?
Irgendwie beschleicht uns das Gefühl, dass hier sehr viel Arbeit auf den Kunden abgewälzt wird.
So...das musste ich einfach mal los werden...
25.04.2006  

Bodenplatte fertig

Als ich heute morgen um 7:00 auf die Baustelle kam, traute ich meinen Augen kaum. Die Verschalung für die Bodenplatte war schon fertig. Später habe ich erfahren, dass die Leute von Glatthaar Nachmittags am 24.4. noch bis 18:30 die Verschalung und die Abwasserrohre fertig gemacht haben. Respekt
Ein Anruf von der Bank erreichte mich auch noch. Wir bekommen das restliche Baugeld aufs Konto überwiesen. Somit muss ich nicht immer jede Rechnung schicken und hoffen, dass unser Sachbearbeiter auch nicht in Urlaub ist, um die Rechnung schnell zu begleichen.
Herr Hehle, der Elektromeister, war auch da und hat den Baustromkasten angeschlossen. Somit war alles klar zum Gefecht. Kurz nach 8 Uhr kamen dann zwei Mitarbeiter von Glatthaar angefahren. Sie meinten um 9:00 Uhr würde der Stahl kommen. Und pünklich fuhr der LKW vor. Timing ist halt alles. Oder doch nicht, wie sich später noch herausstellen sollte.
Was mich verwundert hat, ist die Tatsache, dass nur ein Mann die ganze Arbeit gemacht hat. Der Zweite ist zu einer anderen Baustelle gefahren. Also ein Mann und dann die schweren Stahmatten. Hochachtung.
Um 10:00 hat dann die Arbeit gerufen und ich musste los. Als ich dann um 16:00 Uhr wieder auf der Baustelle ankam war die Bodenplatte fertig. Schön glänzend. Auftragsgemäß habe ich sie dann noch vorsichtig gewässert, damit der Beton nicht zu schnell trocknet, wie man mir morgens erklärte. Hätte ich mir vieleicht auch sparen können, so wie sich der Wetterbericht anhört.
Bilder gibt es hier zu sehen.

Tja und dann kam die schlechte Nachricht von unserem Projektleiter von Glatthaar. Der Kellerbautermin am 27.4. ist nicht zu halten. Am 10.5. soll jetzt der Keller kommen. Das aber definitiv. Er hätte auch schon alles mit Massa abgesprochen. das Haus soll dann 14 Tage später kommen. Ich glaub's erst wenn das Haus wirklich da ist.
Also schnell eine SMS an Katja, damit sie ihren Urlaub für nächste Woche absagen kann. Hoffentlich spielt ihr Arbeitgeber mit. Bei mir ist das zum Glück um einiges einfacher. Morgen erzähle ich meinem Chef was Sache ist und mein Urlaub um 14 Tage verschoben werden muss.
So um 17:00 Uhr rum rief dann auch noch unser Kundenbetreuer von Massa an. Ich möchte doch bitte dem Schornsteinlieferanten mitteilen, an wen sie sich wenden sollen mit Ihren Fragen und schon mal den Bezirksschornsteinfeger benennen. Mach ich doch glatt. Heute Abend geht das Fax noch raus. Wie meinte er: Immer schön die Fachleute aufeinander hetzen. Besser die als ich :-)

Jetzt können wir uns mit der Materialbestellung etwas mehr Zeit lassen bzw. der Bustoffhandel mit der Lieferung.

24.04.2006  

Baustrom und Wasser

Um 13:00 Uhr bin ich zur Baustelle gefahren, um nachzuschauen, ob der Baustrom und der Wasseranschluss gelegt worden sind. Das Wasserrohr liegt komplett angeschlossen mit Zähler und Hahn in der Baugrube bereit. Auch der Baustromkasten ist an Ort und Stelle. Nur das Kabel fehlte.
Also schnell ein Anruf beim Elektromeister Hehle in Ranstadt. Und was ich da gehört habe ist schon ein starkes Stück. Er hatte schon am 23.04.2006 den Kasten und das Anschlußkabel zur Baustelle gebracht. Über Nacht ist dann das Kabel geklaut worden. Jetzt ist er auf der Suche nach Ersatz. Ich hoffe mal er hat Erfolg gehabt, denn morgen benötigt der Kellerbauer Strom. Ich bin gespannt.
Weil wir unser Material nicht so auf der Baustelle lassen können habe ich dann noch einen Materialcontainer bestellt. Mit 3,50m Länge, 2,50m Breite und 2,10m Höhe ist er groß genug um alles Material in ihm zu lagern.
22.04.2006  

Schornsteinfragen

Heute kam ein Brief vom Schornsteinlieferanten, der nun die Bauunterlagen von Massa zugesandt bekommen hat. Die Details des Schornsteins sollen abgesprochen werden. Wir sollen Informationen liefern, zu denen wir bis zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nichts wissen.
  • Schornsteinquerschnitt
  • Rohbodenhöhe Keller bis Rohboden Erdgeschoss
  • Fußbodenaufbau im Erdgeschoss
  • Art der Feuerstätte
  • Anordnung der Reinigungsöffnung an der Schornsteinsohle (Seite)
  • Anordnung des Feuerstättenanschlusses, Seite und Höhe von Rohboden bis Mitte Anschluss
  • Angaben für jeden einzelnen Schornsteineinzug bei mehrzügigen Schornsteinen
  • Bei mehreren Feuerstätten an einem Schornstein, für jede einzelne Feuerstätte
Wir fragen uns wirklich woher wir als Laien die Antworten wissen sollen? In den Unterlagen steht, dass wir einen zweizügigen Kamin bekommen. Mehr wissen wir auch nicht.
Wofür bitte schön gibt es den Architekten und den Kundenbetreuer von Massa? Außerdem wird doch der Schornsteinhersteller von Massa beauftragt und die Unterlagen liegen diesem doch vor!
Wir bekommen eine Pelletsheizung und eine Solaranlage, die wir über Massa beauftragt haben...welche kann Massa bis heute nicht sagen. Das wäre aber auch interessant für den Bezirksschornsteinfeger.
Wir möchten gerne einen Kaminofen im Wohnzimmer einbauen, das ist dem Architekten bekannt. Welchen Hersteller/Typ wissen wir noch nicht. Ist schließlich eine Frage des Geldes, welches bis zum Einzug noch übrig ist. Aber die Höhe des Ofenrohranschlusses wird doch Standardisiert sein?!

Also werde ich gleich den Brief einscannen und an Massa und zum Architekten faxen, mit der Bitte die entsprechenden Daten und Informationen rauszurücken, bevor ich hier irgend etwas falsch beantworte.
Irgendwie kommen Katja und ich uns reichlich verar...t vor!

Uns interessiert nun wirklich mal: Ist das bei anderen Massa-Ausbauern auch so gelaufen?

20.04.2006  

Feineinmessung, Behördengang

Nachtrag:
Heute ist pünklich die Feineinmessung durchgeführt worden. Als ich an der Baustelle ankam war der Vermessungsingenieur schon fleißig am Werk. Ich bin dann zu ihm in die Baugrube gehüpft und bin ein bisschen zur Hand gegangen. So um 13:30 ist Katja dann auch eingetrudelt und hat sich alles von oben angeschaut. Gegen 14:00 waren wir dann auch schon fertig. Glatthaar kann also kommen.
Bilder
Ein ganz dickes Lob für unseren Tiefbauer Müller für die hervorragende Arbeit. Sie stimmt auf den Zentimeter.

Dann sind Katja und ich zur Gemeindeverwaltung gefahren, um noch ein paar Dinge zu klären.
Wir haben die "Anordnung verkehrsregelnder Maßnahmen" beantragt und ausgehändigt bekommen. Somit wird am 25.4. um 7:30 Uhr die Zufahrt zum Grundstück vom Ordnungsamt gesperrt, damit Glatthaar mit seinem Kran und den 3 Tieflader die Straße blockieren darf. Dafür zahlen wir dann € 123,36

Dann sind wir eine Etage höher um dort den Bauwasseranschluß zu beantragen bzw. nach den Plänen die Länge des Rohrs (eigenlich Schlauch) festzulegen. Die Gemeinde schließt am 24.04.2006 das Wasser direkt an und am Rohrende ist dann schon der Wasserzähler und ein Wasserhahn angeschlossen. Damit sparen wir uns die Leihgebühr und die Kaution für ein Standrohr. Entgegen meiner Behauptung von heute morgen ist die Leitung nicht kostenlos. So ca. € 200,- kostet es. Das wäre aber spätestens dann fällig, wenn das Wasser ins Haus gelegt werden soll. Bleibt sich also letztendlich gleich.

Dann haben wir endgültig geklärt, ob wir für die Zisterne einen Revisionsschacht brauchen oder nicht. Nein, war die klare Antwort. Warum dann unser Architekt diesen Revisionsschacht in den Entwässerungsplan eingezeichnet hat, bleibt wohl sein Geheimnis. Ist ja auch nicht schwer anderer Leute Geld zu verschwenden.

20.04.2006  

Zisternenfrage

Heute Morgen habe ich mal schnell den Architekten angerufen und ihm von der Änderung des Zisternenstandortes erzählt. Nach seiner Aussage können wir die Zisterne hin machen wo wir wollen. Das auch die Fallrohre dann auf die andere Hausseite muss sei kein Problem. Na das will ich doch hoffen.

Als nächstes habe ich mit unserem Projektleiter Kellerbau telefoniert und mal angefragt wieviel und was für LKW denn nächste Woche anrollen werden. Seiner Meinung nach alles kein Problem. Nur das dann die Straße komplett zugeparkt ist.
Vorsichtshalber habe ich dann auf der Gemeinde angerufen und mich mal erkundigt. So einfach können wir die Straße nicht über einen längeren Zeitraum zuparken. 50t Kran, 3 Tieflader und LKW mit Betonpumpe rollen an. Es ist zwar ein Neubaugebiet, trotzdem rät er zu einer Genehmigung. Also werde ich heute nachmittag mal zur Gemeinde fahren und den Antrag stellen. So € 140,- sind damit fällig. Dafür stellt die Gemeinde auch die Schilder, holt sie wieder ab und ich muss mich nicht darum kümmern. Vor allem erspare ich mir mit der offiziellen Genehmigung eine Menge Ärger.

Den Bauwasseranschluß bekomme ich in der Luxusausführung. Auch hier muss ich gleich noch zum zuständigen Sachbearbeiter. Am Telefon sagte er mir, dass ich statt eines Standrohrs schon den Wasserschlauch mit Hahn in passender Länge in die Baugrube gelegt bekomme. Und das kostenlos. Sobald der Keller steht, kann dieser Schlauch dann in den HA-Raum gelegt werden. Super Idee. Also darf ich die Pläne nicht vergessen, die er zum Ausmessen der Schlauchlänge benötigt.

19.04.2006  

Uns gehört ein Loch

HURRA, ab jetzt sind wir stolze Besitzer eines schönen und großen Lochs.
Heute habe ich um 15:00 Feierabend gemacht und bin zur Baustelle gefahren. Schon von weitem konnte ich die LKW's vom Tiefbauer Müller erkennen. Als ich dann an der Baustelle ankam, war ich erstaunt, dass die Baugrube schon fertig war. Gestern hieß es noch am 20.4. Mittags wäre sie fertig. Schön sieht sie aus, die Grube. Also ein dickes Dankeschön an die Firma F. Müller für die schnelle und saubere Arbeit.

Die Grube für die Betonzisterne war schon so gut wie fertig. Und schneller als ich die Gummistiefel anziehen konnte war schon die Sauberkeitsschicht eingefüllt. Die wurde dann noch eingeebnet und dann kam auch schon die Zisterne angerollt. Binnen 10 Minuten war sie im Loch verschwunden. Aufgefüllt wurde dann mit Splitt. Sagenhafte 14,7 Tonnen wurden dafür benötigt. Hätte ich nie gedacht, dass ein so kleiner Haufen Splitt soviel wiegt.

Warum mit Splitt aufgefüllt wurde ist hier nachzulesen. Bilder gibt es hier zu sehen.

Das wir jetzt doch eine Betonzisteren genommen haben lag daran, dass Herr Müller uns einen sehr guten Preis machen konnte. Außerdem konnte er sie natürlich bequem mit dem Bagger transportieren und das Loch wieder verfüllen. Insgesamt betrachtet haben wir trotzdem noch einiges gespart, denn unsere bisher geplante Kunststoffzisterne hätte vor dem Verfüllen auf jeden Fall mit Wasser gefüllt werden müssen. Dann noch die Grube selbst ausheben und den Splitt wieder einfüllen. Nebenbei haben wir so natürlich auch eine Menge Zeit gespart. Die können wir jetzt zum Verlegen der Rohre investieren. Denn die Zisterne wurde nicht, wie im Entwässerungsplan vorgesehen, positioniert, sondern am geplanten Carport; also auf der ganz andren Seite des Hauses. Die Mehrkosten für die Rohre halten sich aber in Grenzen. Zum Glück ist der Arbeitsraum so groß, dass wir alle Rohre bequem dort verlegen können.

Soviel also zum Thema Baugrube und Zisterne.
Jetzt muss ich mir Gedanken machen, wie ich morgen den Vermessungsingenieur für die Feineinmessung ohne Leiter in die Baugrube bekomme. Dazu dann morgen mehr.

18.04.2006  

Lochbuddeltag

Endlich geht es los. Morgens um 6:30 durfte ich als erstes für den Baustromantrag unterschreiben. Herr Hehle war so nett und hat dort auf uns gewartet.

Dann haben Katja und ich sehnsüchtig auf den Bagger gewartet. Als es uns dann langweilig geworden ist, sind wir schnell nach Nieder-Mockstadt zum McD gefahren und haben gefrühstückt. Um kurz nach 8:00 Uhr waren wir wieder zurück und da stand vor unserem Grundstück der Tieflader mit dem Bagger. Herr Müller vom Tiefbau-Unternehmen hatte schon den Plan in der Hand. Schnell haben wir uns darauf verständigt, dass er nicht nur die Baugrube aushebt, sondern auch sofort die Grube für die Abwasseranschlüsse und den Graben für die Abwasserrohre mit ausbaggert. Seinem Angebot konnten wir einfch nicht wiederstehen. Hier gibt's die Bilder dazu

Auch was die Zisterne betrifft haben wir ein gutes Angebot von Herrn Müller bekommen. Zudem hatte er eine gute Idee mit der Positionierung derselben. Da spricht der Fachmann. Inklusive Aushub, Lieferung und Setzen der Zisterne liegt er um einiges unter dem, was wir uns bisher ausgerechnet und ausgesucht hatten. Die Revisionsschächte haben mit dem Arbeitsraum bereits ihre endgültige Position. Also brauchen wir hier auch keine Hand mehr anzulegen.
So gegen 11:00 Uhr kam dann auch unser Dixi angerollt. Jetzt braucht niemand mehr auf der Baustelle mit großen Augen rumlaufen ;-)

Katja und ich sollten uns nochmal das Verfüllen durch den Kopf gehen lassen. Herr Müller hat uns wegen der Setzung des Bodens zu Splitt bzw. Recyclingmaterial geraten. Der Boden kann nicht wirklich gut verdichtet werden und mit Setzungen müssen wir in den nächsten Jahren rechnen. Das weiß ich ja auch. Letztendlich haben wir uns dann aber dagegen entschieden. Die Mehrkosten für den Abtransport und die Anschaffung von Split übersteigt doch unser Budget für den Tiefbau. Dann muss ich in den nächsten Jahren wohl oder übel die Pflasterung mal renovieren. Das lass ich einfach mal auf mich zukommen.

So gegen 11:30 Uhr mussten wir dann nach Bad Homburg. In der Gewissheit, dass beim Aushub alles glatt geht, haben wir uns also auf den Weg gemacht. Sorry Susanne und Jens. Katja hatte einen Termin und wir waren nur mit einem Auto unterwegs.
Während Katja's Termin habe ich mich dann mal um einen möglichen Mehrspartenanschluß gekümmert. Da kein Baustoffhandel, den ich kenne, diesen im Angebot hat,habe ich beim Hersteller (LIC) direkt angerufen. Und siehe da, sie verkaufen auch direkt. Sogar gegen Geld, sagte der nette Mitarbeiter. Nach einigem Fachgesimpel (er hat auch gebaut) hat er mir einige Tipps gegeben und mir dazu geraten mehrere Einspartenanschlüsse zu machen. Die seien wesentlich einfacher für einen Laien zu installieren. Der "echte" Mehrspartenanschluss würde sich nur lohnen, wenn dieser schon beim Kellerbauer eingebaut wird (wir haben einen Fertigkeller). Hinterher sei das eine riesige Fummelei. Die von ihm vorgeschlagene Methode hört sich für mich plausibel an. Auch das wir ein oder sogar zwei Blindanschlüsse legen sollen, damit dort später vielleicht mal Gartenbeleuchtung, Garagentor usw. darüber versogt werden können. Mit etwas über 50,- bekommen wir eine wirklich "wasserdichte" Lösung. Auf die versprochenen Unterlagen bin ich wirklich gespannt. Übermorgen sollen sie bei uns ankommen.

18.04.2006  

Spannung pur

Es ist nicht zu fassen. Es ist jetzt 4:00 Uhr. Seit 3:00 Uhr liege ich wach im Bett und um 3:45 Uhr bin ich dann aufgestanden. Katja schläft noch tief und fest. Aufgeregt bin ich eigentlich nicht, hätte also ohne weiteres noch eine gute Stunde schlafen können. Aber mir sind so viele Gedanken durch den Kopf geschossen, was die Baustelle betrifft. Da war an Schlaf nicht mehr zu denken. Keine Ahnung ob es anderen Bauherren ähnlich ergangen ist. Das würde mich jetzt wirklich mal interessieren.
Auf jeden Fall ist der erste Termin heute morgen um 6:30 Uhr mit dem Elektriker wegen dem Baustrom. Und später kommt dann der Bagger und wird die Baugrube ausheben und die Sauberkeitsschicht einbringen. Und das Dixi wird irgendwann am Tag dann auch geliefert. Allerdings gibt es beim Dixi noch nicht einmal eine Terminaussage ob es vormittags oder nachmittags geliefert wird. Hier wird wohl vorausgesetzt, dass man sowieso auf der Baustelle ist. Wäre ich eigentlich erst am Nachmittag. Aber so bin ich gezwungen auch den Vormittag dort zu verbringen und zuzusehen wie das Loch immer größer wird.
Also sitze ich hier und trinke meinen Kaffee (4:30 Uhr), schreibe diesen Tagebucheintrag und hoffe das es heute trocken bleibt.
15.04.2006  

Überraschungsbesuch bei Susanne und Jens

Wir haben uns mal als Osterhase versucht und sind kurzerhand auf die Baustelle zu Susanne und Jens gehoppelt. Nervennahrung in Form von Süßem hatten wir mitgenommen. Sah aber nicht so aus, dass es dringend gebraucht würde. Ganz entspannt wurden die Kupferrohre gelötet, gebogen und eingepasst. Respekt Jens!
Und beide haben sich wieder viel Zeit genommen uns alles zu zeigen und zu erklären auf welche Kleinigkeiten zu achten sind und was alles nicht in der Ausbauanleitung steht, aber an Wissen vorausgesetzt wird.
Ganz herzlichen Dank nochmals an Susanne und Jens für die freundlichen Auskünfte. Wir werden uns beizeiten revanchieren.

So ganz nebenbei hat dann mittags noch der Ingenieur angerufen und den Termin der Feineinmessung für die Bodenplatte auf den 20.4.2006 mit uns abgesprochen. Es geht voran...

11.04.2006  

Vorarbeiten

Heute wurde mal wieder viel erledigt. Einen Telefonmarathon habe ich jetzt hinter mir und die Grobabsteckung habe ich gemeinsam mit dem Vermessungsingenieur durchgeführt.

Telefonmarathon
Die schriftliche Terminbestätigung von Glatthaar ist von der mündlichen abgewichen. Zumindest was die auszuführenden Arbeiten angeht. Ursprünglich waren Bodenplatte und Kellerbau für den 25.4. und 27.4.2006 geplant. Im Brief war dann auf einmal nur noch von Frostschürze und Bodenplatte die Rede. Und bis man den Kollegen Projektleiter mal ans Telefon bekommt das dauert.
Doch letztendlich bleibt alles so, wie telefonisch abgesprochen. Am 25.4. wird die Bodenplatte gegossen und am 27.4. folgt dann der Keller. Puh...

Den Bezirksschornsteinfeger habe ich eigentlich angerufen, um herauszubekommen, ob etwas gegen Einführung der Hausanschlüsse im Heizungskeller spricht. Schließlich spart uns das ca. 30m Umweg. Solange wir die Mindestabstände einhalten hat er nichts dagegen. Na also :-)
Doch er hat uns dann darauf hingewiesen, dass er vor Baubeginn noch so einiges an Informationen bezüglich Pelletheizung, Kamin, Kaminofen und die Pläne benötigt. Nicht das wir hinterher für teures Geld vieles vielleicht ändern lassen müssen. Na dann werde ich mich darum als nächstes kümmern.

Ein Anruf bei unserem Kundenbetreuer von Massa war drauf hin fällig. Außer dem Kaminhersteller konnte er mir aber noch keine Auskunft darüber geben, wieviel KW denn die einzelnen Anlagen haben und von welchem Hersteller sie sind.. Zum Glück haben wir noch ein paar Tage Zeit und die Infos werden hoffentlich rechtzeitig rausgerückt.

Bei unserem Prüfstatiker habe ich dann mal nachgefragt, ob die Termine von ihm so eingehalten können. Leider scheint die Email unterwegs einen Abstecher nach Nirgendwo gemacht zu haben. Also noch schnell ein Fax mit den Terminen raus. Und gerade kam der Anruf, dass die Termine passen und wahrgenommen werden. Na bitte, geht doch.

Grobabsteckung
So ganz nebenbei hat dann der Vermessungsingenieur mit mir zusammen die Grobabsteckung gemacht, sich aber vorher wirklich davon überzeugt, dass wir das richtige Grundstück einmessen :-) (hätte er alles schon erlebt). Die hinteren Grenzsteine haben wir ganz schön lange gesucht. Letztendlich haben wir sie dann unter sehr viel Gras und Hundesch... gefunden. Wir haben viel hin und her gemsessen um sicher zu gehen, dass auch alles passt und seine Richtigkeit hat. Anschließend wurden noch die Höhen eingemessen und in die Skizze eingetragen. Also im Grobabsteckstangenundhöheneinmesslattehalten bin ich jetzt Profi.
Nachdem dann die Markierungen alle gesetzt waren habe ich mich mal mitten ins "Haus" gestellt. Also mir kam es schon sehr klein vor, wenn man sich dann den Rest des Grundstücks, sprich Garten, so ansieht. Aber es ist auch ein schönes Gefühl auf eigenem Grund und Boden zu stehen. Leider konnte Katja nicht dabei sein und Fotos machen. Und ich bin vor lauter hin- und hergelaufe nicht zum fotografieren gekommen. Ganz zum Schluß habe ich dann aber wenigstens die leuchtend orangenen Pflöcke aufgenommen. Auch wenn man nicht wirklich viel sehen kann, sowas gehört einfach dokumentiert.
Ach ja; ich war damit der erste, der wirklich einen Schritt auf das Grundstück gemacht hat. Bisher haben Katja und ich immer nur davor gestanden. "Ein kleiner Schritt ..."
»Bilder«

08.04.2006  

Angebote und Küchenmöbel

Das Angebot von Baustoff-Volk in Altenstadt ist heute morgen in einem dicken Brief angekommen. Da wir heute aus familiären Gründen nach Kassel mussten hat Katja mir das Angebot beim Fahren vorgelesen. Die Preise sind wirklich nicht schlecht und entsprechen dem, was ich mit dem Verkäufer abgesprochen hatte. Alle möglichen Alternativen verschiedener Baustoffe sind mit aufgeführt.
Jetzt heißt es warten auf das zweite Angebot, damit ich vergleichen kann.

Auf dem Rückweg nach Hause sind wir um 17:00 Uhr noch mal schnell zu IKEA rein. Erstens hatten wir hunger und zweitens wollten wir uns mal die Küchen anschauen. Da man mich nicht unbedingt als IKEA-Fan bezeichnen kann, war ich trotzdem überrascht, dass man für teures Geld auch von IKEA eine gute Küche bekommen kann. Vor allem die berühmten Kleinigkeiten in den Schränken haben mich schon fast überzeugt. Voraussetzung ist allerdings, dass unsere jetzige Küche (1 Jahr alt) vom Hauskäufer übernommen wird, wenn wir ausziehen.

07.04.2006  

Termin Grobabsteckung steht

So langsam haben wir das Gefühl es geht wirklich los. Gerade hat der Vermessungsingenieur angerufen und den Termin für die Grobabsteckung durchgegeben. Am 11.4.06 wird die Baugrube abgesteckt.

Heute abend war Post vom Kellerbauer im Briefkasten. Die Termine liegen jetzt auch schriftlich vor. Doch entgegen der mündlichen Ankündigung, dass am 25.04.2006 die Bodenplatte und am 27.04.2006 der Kellergebaut wird, ist davon plötzlich nicht mehr die Rede.
Jetzt soll am 25.04.2006 die Frostschürze gamacht werden und am 27.04.2006 die Bodenplatte. Ist jetzt Bodenplatte = Keller? Da muss ich wohl noch mal nachhaken. Außerdem wirft das meinen neu erstellen Terminplan durcheinander.

07.04.2006  

Post vom Finanzamt

Das Finanzamt hat uns heute einen riesigen Schrecken eingejagt. Der Grundsteuermessbescheid ist eingetrudelt. Ich habe aber nur Grundsteuer gelesen und dann meinen Blick auf die (T)Euros gelenkt. Da musste ich doch erst mal tief Luft holen.
Und dann alles noch mal in Ruhe von vorne beginnend lesen. Aha...kein Zahlungstermin, kein Überweisungsträger und endlich dahinter kommen, dass es hier um den rechnerischen Einheitswert geht. Also allen Angstschweiß umsonst fließen lassen.
06.04.2006  

Terminabsprachen

Heute morgen hat unser Architekt mich angerufen und sich nochmals die Termine für den Baugrubenaushub und die Bodenplatte bestätigen lassen. Zeitgleich muss er wohl auch von unserem Kundenbetreuer noch eine Email erhalten haben, in der ich gebeten hatte die Termine abzustimmen und mir diese doch bitte mitzuteilen. Wofür sonst erwartet Massa denn diese Infos von mir und hat die Kundenbetreuer? Doch wohl dafür, dass eben solche Termine für den Kunden mit den Sub-Unternehmen abgesprochen werden. Der Architekt meinte nur ich soll immer ihn anrufen. Na wen denn jetzt?
Für mich ist immer noch Massa der Vertragspartner und sonst niemand.
Dann mache ich lieber alles doppelt, als das irgendwann mal Informationen nicht weitergeleitet werden. Schließlich stehen wir dann mit Sicherheit allein im Regen!

Auf jeden Fall bekommen wir noch die Termine für die Grobabsteckung und die Feineinmessung telefonisch durchgegeben. Na ich bin mal gespannt wann das sein wird. Nächste Woche müsste ja schon die Grobabsteckung erfolgen. Hauptsache man versucht nicht mich nach 17:00 Uhr auf dem Handy anzurufen. Wir wohnen schließlich in einem idyllischen Handyloch.

Und was die Drainage angeht, so wird sich unser Architekt bzw. dessen Kollege das mal anschauen, wenn die Baugrube ausgehoben ist. Dann will man uns sagen, ob die Drainage notwendig ist oder nicht. Haha! Reichlich früh finde ich.

05.04.2006  

Guter Rat ist nicht teuer

Mir ist von unserem Tiefbauer geraten worden, die geplante Drainage vom Architekten in den Entwässerungsplan einzeichnen zu lassen. Ansonsten wäre dieser bei eventuellen Problemem später aus dem Schneider, da wir dann als Planer gelten und nicht mehr der Architekt.
Aha. Also schnell ein Fax geschrieben und abgeschickt mit der Bitte die Drainage noch in den Entwässerungsplan mit aufzunehmen.
04.04.2006  

Baustoffhandlungen auf den Zahn fühlen

Heute habe ich mal zwei verschiedene Baustoffhandlungen angefahren und mir für Zisterne, Revisionsschächte, Rohre, Dickbeschichtung und Perimeterdämmung Angebote erstellen lassen. Alle Angebote sollen uns noch diese Woche zugehen. Ich bin mal gespannt. Auf jeden Fall war die Beratung bei beiden sehr ausführlich und man hat sich sehr viel Zeit genommen, die Pläne studiert und noch den einen oder anderen Tipp gegeben.
Das komplette Verlegen der Abwasseranschlüsse wird jetzt definitiv von uns gemacht. Hierzu war ich auch noch beim Baugeräteverleih und habe mich mal umgesehen. Auch hier war die Beratung gut und ich werde mit Sicherheit die benötigten Baugeräte dort ausleihen.

Dann habe ich noch mit unserem Kundenbetreuer telefoniert wegen der Baubeginnsanzeige. Ich wollte wisssen, wen ich denn als Bauleiter in das Formular eintragen soll. In einem vorwurfsvollen Ton, als wenn ich das wissen müßte, sagt er mir, dass der Architekt dort eingetragen wird und dieser auch unterschreiben muss. Woher bitte schön soll ich das wissen? Deswegen frage ich ja schließlich nach.
Also schnell einen Brief geschrieben und das Formular abgeschickt, bevor der Briefkasten geleert wird. Später ist mir dann noch eingefallen, dass ja auch die Rohbaufertigstellundsanzeige vom Architekten unterschrieben werden muss. Pech; also noch eine Briefmarke opfern.

02.04.2006  

Neubaugebiet besucht

Heute war uns danach mal nach dem Grundstück zu sehen. Es ist noch da, wo wir es beim letzten Besuch zurück gelassen haben.

Die Häuser schießen zur Zeit wie Pilze aus dem Boden, jetzt wo es die Witterung wieder zuläßt. Mit einem Nachbarn von gegenüber haben wir uns dann noch ein wenig unterhalten. Man hat ja schließlich ein gemeinsames Thema. Und es ist schon interessant zu erfahren was und wie gebaut wird. Da kommt einem dann schon mal die Frage auf, warum unser Architekt im Entwässerungsplan 2 Revisionsschächte eingeplant hat, dafür aber auf die Drainage komplett verzichtet hat. Bei dem Boden aus Lehm und Löss ist sie aber unerlässlich!
Viele Bauherren scheinen auf die Drainage verzichtet zu haben, wie wir erfuhren. Unser zukünftiger Nachbar allerdings nicht. Und wir werden uns auch eine legen. Zumal die Leute, die die Gegend kennen, auch unbedingt dazu raten.
Zwei Grundstücke weiter ist auch schon wieder eine Baugrube ausgehoben worden. Da musste ich noch schnell einen Blick reinwerfen. Schließlich hat es mich schon interessiert wo die Kanalanschlüsse liegen. Nach unseren Plänen habe ich auf fast 4m getippt, wenn ich KD und KS (KD=Kanaldeckel, KS=Kanalsohle) so betrachte. Es scheinen aber zum Glück nur so um die 3m zu sein. Schließlich möchten wir die Drainage und Abwasserrohre selbst verlegen und nur den Anschluss an den öffentlichen Kanal von einem Profi erledigen lassen.