Mai 2006

Datum Wetter Tagebucheintrag
31.05.2006  

17. Baustellentag

Zuerst noch ein kleiner Nachtrag zu gestern abend. Auf dem Anrufbeantworter hat sich unser zuständiger Bauleiter verewigt. Er kommt am 1.6. auf die Baustelle zur Kellerabnahme, was immer das sein soll. Bis jetzt konnte ich ihn telefonisch nicht erreichen.

Pünktlich zur Mittagspause hat mich im Büro eine nette Dame angerufen und den Liefertermin für die Dämmung und Beplankung abgesprochen. Am 20.06.2006 kommt das ganze Zeug. Früher geht leider nicht mehr. Schade eigentlich. Wir hätten gerne schon am Wochenende angefangen zu dämmen. So müssen wir eine Zwangspause einlegen.

Endlich mal kein Regen. Also konnten wir heute einiges erledigen. Zum einen haben wir den Regenwasserabfluß der Zisterne etwas höher gelegt, damit das Gefälle bis in die Grube reicht und wir nicht so viel buddeln müssen. Dann haben wir alles ein wenig gekürzt und kommen so jetzt an den Baustützen vom Erker vorbei. Da müssen die Kollegen von Glatthaar halt ein bisschen graben, um die wieder raus zu bekommen. Aber wir wollen endlich voran kommen!
Dann haben wir uns entschlossen auf der Rückseite schon mal einen Lichtschacht zu montieren. Das war ein Akt. Erst reißt eine Schraube ab, dann bohre ich einen Stahlträger an. Aber das Loch muss dahin, da hilft nichts. Also mit einem 8er Metallbohrer rumgewurschtelt bis er glüht. Dann mit dem 10er Steinbohrer und dem Bohrhammer weiter. Nach bestimmt 20 Minuten hat der Stahlträger aufgegeben und wir hatten endlich unser, natürlich, letztes Loch gebohrt. Jetzt hängt der Lichtschacht wunderbar an der Wand. Wir fragen uns jetzt, ob nochmal Bitumen an die Kanten soll.
Morgen kommt dann der zweite Lichtschacht an die Wand, dann kann Katja in aller Ruhe das Styrodur ankleben und auf der Erkerseite sofort weiter machen. Und ich kann dann schon mal damit beginnen die Rückseite zu verfüllen.

30.05.2006  

16. Baustellentag

Pünklich um 8:00 Uhr bin ich bei der Bauherrenberatung der Telekom in Hanau gewesen. Schnell waren meine Fragen geklärt und alle erforderlichen Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben. Dann hat mir der freundliche Mitarbeiter noch 10m Kabel, das gelbe Trassenband in die Hand gedrückt, noch die Telefonnummer des zuständigen Installateurs kopiert und nach 30 Minuten konnte ich ins Büro fahren. Das ging schneller als ich erwartet hatte.
Jetzt sollten wir uns vielleicht so langsam Gedanken zu den Kernbohrungen machen.

Regen...regen..regen..
Wieder mussten wir unsere Arbeit abbrechen. Wenn das so weiter geht werden wir nie bis zum 13.6. fertig. Wir haben einen Spülschacht für die Drainage setzen können und die große Stahlmatte zurecht geschnitten und augelegt. Dann hat es wieder angefangen zu schütten. Graupel war auch dabei.
5 km weiter im Norden war dann schönstes Wetter. Da wird einem zum Heulen zumute. Wenn im Wetterbereich von "strichweise Regen" die Rede ist, dann muss Ranstadt auf diesem Strich liegen.

Zu Hause angekommen war dann Post vom Bezirksschornsteinfeger im Briefkasten. Von seiner Seite aus bestehen keine Bedenken zur Errichtung der Energieerzeugungsanlagen (Pelletheizung und Kaminofen). Wenigstens etwas positives. Nur kostet dieser brief knappe € 325,-

29.05.2006  

15. Baustellentag

Katja hat heute die Vorhut gemacht. Sie wollte anrufen, wenn es regnet und ich nicht zur Baustelle kommen muss. Als ich mich auf den Weg gemacht habe hat es bei Hanau geregnet, dass ich auf der Autobahn mit dem Schlauchboot hätte paddeln können. Katja rief dann an und meldete trockenes Wetter und das die Dickbeschichtung noch an der Wand ist. Und so war es dann auch. Drei Wände waren schwarz und ohne Lücken; war ich erleichtert

Wir konnten in aller Ruhe die Verschalung für das Fundament der Außentreppe zimmern. Nach 2 Stunden waren die Bohlen positioniert, verankert und die Stützen für die Bewehrung geschnitten (Flex sei dank). Und erst dann kam der Regen. Gegen 19:00 haben wir uns dann auf die 50km Heimweg gemacht.

Morgen wollen wir die Bewehrung einbringen und am Mittwoch können wir vielleicht das Fundament gießen. Ansonsten kommen die Lichtschächte an die Wand.

28.05.2006

14. Baustellentag

Puh..für heute haben wir es und sind wir geschafft. Nachdem es gestern Nacht in Ranstadt wie aus Kübel gegossen hat ist uns ein Teil der frischen Dickbeschichtung abgegangen und musste erst mal repariert werden.
Zusätzlich war die Anschlussgrube für Ab- und Regenwasser voll gelaufen. Hier war ein kleiner Erdrutsch die Ursache. Das Abwasserrohr war verstopft. Also musste ich erst mal vorsichtig in die Brühe einsteigen und mit der Hand den Anschluss freilegen. So um die 400 Liter sind dann bestimmt abgeflossen. Im Keller war auch reichlich Wasser, das Katja aufgesaugt hat.

Nach den Wasserspielen haben wir jetzt 3 Seiten komplett mit Bitumen angestrichen..besser gespachtelt. Wenn jetzt das Wetter noch einigermaßen hält, jetzt scheint ja noch die Sonne, dann sollte es das gewesen sein. In zwei Tagen könnte dann das Styrodur angeklebt werden.

Morgen steht dann Revisionsschacht der Drainage und Einschalung des Fundaments der Außentreppe auf dem Programm. Den Regenwasserabfluß können wir noch nicht weitermachen, da immer noch zwei Baustützen vom Erker im Weg sind. Hoffentlich kommen die bald weg. Und vorne geht es mit der Drainage nicht weiter, da erst die Mauern der Außentreppe stehen müssen. Es ist noch viel zu tun und wir haben nur noch 16 Tage.

27.05.2006  

13. Baustellentag

Im Trockenen läßt sich gut arbeiten. Wir haben heute angefangen mit der Dickbeschichtung. Erstaunlicher Weise läßt sie sich sehr gut verarbeiten. Katja und ich haben gedacht es würde sich schwieriger, weil steifer, an die Wand aufbringen lassen. Weil wir zwei Komponenten Bitumen haben trocknet die Masse an der Wand ziemlich schnell ab. Hoffentlich schnell genug, denn gegen 18:00 fing es doch etwas stärker an zu regnen. Wir sind gespannt, ob morgen das Bitumen noch an der Wand klebt. 1,5 Wände haben wir geschafft. Die blöde Hohlkehle hält ewig auf. Und der obere Teil der Wand muss mühsam mit Hilfe der Leiter beschichtet werden. Keine Ahnung wie oft ich die Leiter rauf und runter bin.

Auf dem Rückweg haben wir noch schnell einen Abstecher in den Baumarkt gemacht. Trotz Handschuhe ist einiges vom Bitumen an die Arme und Hände gelangt. Mit Terpentinersatz geht es ganz leicht ab; Katja hat es ausprobiert. Ich dagegen habe nach alter Väter Sitte mit der Bürste geschrubbt.
Aua. Morgen nehme ich auch das Terpentin.

Dann noch mal schnell 400 kg Zement auf den Hänger laden lassen. Jetzt sollten wir genügend für die Außentreppe zusammen haben. Ab morgen lagern dann 1000kg im Container.

26.05.2006  

12. Baustellentag

Regen, Regen und nochmals Regen. Es reicht!
Solange man auf der Arbeit ist, und irgendwie muss man ja sein Geld für den Bau verdienen, ist es trocken. Doch sobald man einen Schritt in Richtung Baustelle macht fängt es an zu regnen.

Deswegen haben Katja und ich beschlossen noch einen Großeinkauf im Baumarkt zu machen. So langsam müssten wir den golgenen Einkaufswagen mit persönlichen Parkplatz und Kundenberater bekommen. Der rote Teppich wird auf Dauer langweilig.

Die 400kg Zement hat uns ein Mitarbeiter freunlicher Weise auf eine Palette gepackt und mit dem Gabelstapler an die Kasse gebracht und dann auf den Anhänger geladen.
Das Werkzeug und sonstigen Kleinkram konnten wir noch mit dem Einkaufswagen bewältigen.

Jetzt hoffen wir, dass sich endlich mal das Wetter bessert und wir morgen mit der Dickbeschichtung loslegen können. Wir sind gespannt, ob die Planen noch an Ort und Stelle sind und auch wirklich geholfen haben die eine Kellerseite trocken zu halten.

25.05.2006  

11. Baustellentag

Die provisorische Überdachung für eine Seite des Arbeitsraums ist angebracht. Wenn die Kellerwand jetzt einigermaßen getrocknet ist, können wir mit der Dickbeschichtung anfangen und arbeiten auch bei Regen im Trockenen.

Alternativ haben wir die vorbereitenden Arbeiten für die Bodenplatte und dem Ringfundament der Kelleraußentreppe abgeschlossen. Die Sauberkeitsschicht ist komplett verlegt und so gerade wie es eben geht. Vielleicht schaffen wir es morgen Abend die Verschalung noch zu machen. Damit wäre das Arbeitswochenende dann gesichert.

Wie wir festgestellt haben, fehlt es noch an einigen Werkzeugen und Hilfsmittel für den Bau. Für die 2K-Dickbeschichtung fehlt uns ein Rührpaddel, die Stahlbewehrung mit der Eisensäge zu bearbeiten macht auch keinen Spaß, wie ich feststellen konnte. Also muss hier ein Winkelschleifer her, den wir später auch noch für die Fensterbänke gebrauchen können. Dann noch ein Maurerhammer, eine Abziehlatte. Katja ist morgen mit dem Baumarktbesuch dran ;-)

24.05.2006  

10. Baustellentag

Heute morgen habe ich erst mal die Bauherrenhotline der T-Com belästigt. Schließlich müssen wir beizeiten auch das Material für den Telefonanschluß haben und die entsprechenden Kernbohrungen für den Hausanschluß machen. Alles kein Problem. Ich soll mal kurz in Hanau vorbeischauen, dann soll das alles reibungslos funktionieren.

Und danach habe ich dann die OVAG um Stellungnahme gebeten, was sie von unseren Plänen hält, Strom, Wasser und Telefon in den Heizungsraum zu legen. Wobei Strom und Telefon durch einen Mehrspartendübel laufen sollen. Und die Dübel muß ich ja auch noch bestellen. Wenn ich jetzt wüßte, welchen Durchmesser dieses blöde blaue Rohr hat?!

Heute Abend war mal wieder Baumarkt angesagt. Wir haben die bestellte Betonmischmaschine abgeholt, noch ein paar Sack Zement dazu gepackt und dann noch HT-Rohre für die Lichtschächte eingepackt. Letztere brauchen wir für den Abfluß der Lichtschächte. Angeschlossen werden sie an die Drainage. Um Geruchsbelästigungen zu vermeiden bauen wir uns einen Siphon aus jeweils vier 90grad Bögen. Es sollte zwar nicht viel, besser gar kein Regenwasser in die Lichtschächte gelangen, doch sicher ist sicher. Und die HT-Rohre sind im Baumarkt wirklich preiswert zu bekommen. Sicher ist sicher.
Als wir dann an der Baustelle ankamen, standen da die bestellten Mauersteine. Zwei Paletten in der Baugrube (Danke Volk Baustoffhandel) und eine Palette oben neben dem Materialcontainer. Leider wurde eine Palette mit den Steinen so abgestellt, wo die Mauer hin soll. Also hieß es erst mal kräftig anpacken und die Steine in den Keller schaffen. Das waren dann ungefähr 1,2t, die Katja und ich umgesetzt haben. Zwischendurch haben wir die 10m2 Stahlmatte um die Ecke gebracht (um die Hausecke) , die wir für die Bewehrung der Treppe brauchen. Die stand nämlich auch im Weg. Anschließend wurde dann noch die Sauberkeitsschicht für die kleine Bodenplatte des Kellerabgangs wieder hergestellt. Die Kellerbauer hatten reichlich ausgehobenen Lehmboden genau dahin gekippt, wo die Bodenplatte für die Außentreppe hin soll. Nachdem auch das erledigt war haben wir das Weite gesucht.

23.05.2006  

9. Baustellentag

Was für ein Wetter! Die ganze Zeit, während Katja und ich in der Firma sitzen, scheint die Sonne. Und kaum fahre ich vor der Baustelle vor, beginnt es zu Regnen, als wenn jemand den Hahn bis zum Anschlag aufgemacht hat. Also habe ich nur mal wieder viel Wasser aus dem Keller entfernt. So um die 120 Liter werden es diesmal gewesen sein.

Was uns ja tierisch ärgert, ist ja, dass wir im Moment absolut nichts machen können. Schhhhhh..öne..s Wetter.

Dann habe ich noch 200 Mauersteine bestellt, um die Mauer der Außentreppe machen zu können. Wenn ich mir überlege, dass alle Maurer-Angebote bei über € 3.000,- liegen, komme ich in Eigenleistung auf sehr viel weniger. Die Steine kosten so um die € 200,-. Dazu dann noch eine Stahlmatte zur Bewehrung von 10 m2. So langsam haben wir alles an Material vor Ort was wir brauchen. Jetzt muss es nur noch trocken bleiben.

22.05.2006  

8. Baustellentag

Die Baustelle ist wegen schlechtem Wetter geschlossen.

Aber Katja hat schon mal die Stahlbohrer und lange Schlagschrauben für den Rahmen der Außentür besorgt. Und dann auch noch einen Sack Zement, mit dem wir die Dübellöcher für die Planenhalterung in der Kellerdecke wieder verspachteln wollen.

21.05.2006  

7. Baustellentag

Nach dem Wetter von gestern sind wir in Erwartung eines mit Regenwasser vollgelaufenen Kellers heute zur Baustelle gefahren. Entweder hat es doch nicht so viel geregnet oder das Kellerauge ist wirklich gut abgedichtet. Es war gar nicht so viel Wasser im Keller. Wohl auch deshalb, weil Katja gestern noch die Mörtelkübel strategisch gut aufgestellt hat. Die waren gut voll. Obwohl ein Kübel übergelaufen war, brauchten wir nicht allzuviel Wasser aufsaugen. Insgesamt waren es vielleicht 80 Liter.

Dann wollten wir die Außentür einbauen. Nachdem endlich der Rahmen verkeilt und im Lot war habe ich angefangen zu bohren. Durch den Kunststoffrahmen bin ich noch locker gekommen. Nur hat die Tür innen noch Stahlblechplatten im Rahmen und mangels wirklich scharfen Bohrer mussten wir dann aufgeben. Also ist morgen noch ein Baumarktbesuch angesagt.

Katja hatte dann noch die gute Idee, wie wir trotz des zu erwartenden schlechten Wetters mit Regen, aber auch bei Sonnenschein, die Dickbeschichtung auftragen können. Wir spannen uns mit den vorhandenen Planen ein Dach über den Arbeitsraum. Ein paar Stangen und Dübel sollten die Planen halten.

20.05.2006  

6. Baustellentag

Mit Hilfe eines Bekannten von Katja haben wir heute noch auf zwei weiteren Hausseiten eine Drainage gelegt und wieder verfüllt. Rolf, nochmals unseren herzlichen Dank für Deine Hilfe.
Wegen des schlechten Wetters haben wir dann die Arbeiten eingestellt und haben uns eine Vorführung von Knauf angeschaut, die in einem benachbarten Haus Estrich eingebracht haben. So nebenher haben wir dann noch einiges gefachsimpelt; auch mit den Mitarbeitern von Volk Baustoffe aus Altenstadt, von denen wir schon reichlich Material gekauft haben.

Im Anschluß daran sind wir auf die Baustelle von Susanne und Jens gefahren und haben dort prompt beim Mittagsessen gestört. Nach einer netten Unterhaltung von 2h haben wir uns dann wieder auf den Heimweg gemacht.
Morgen werden wir noch mal auf die Baustelle fahren und nachsehen was der Regen und der Sturm so alles angerichtet haben. Vielleicht ist es ja auch trocken und wir können noch was machen.

19.05.2006  

5. Baustellentag

Heute habe ich mich nach dem Aufstehen mal spaßeshalber auf die Waage gestellt. Nach 4 Tagen Baustellenarbeit zeigt die Waage 4kg weniger an. Wenn ich das jetzt mal bis Ende August hochrechne, dann wiege ich bis zur geplanten Fertigstellung ca. minus 20kg. ;-)

Wow, was für ein Tag. Als wir um 10 Uhr auf der Baustelle angekommen sind, stand schon der gestern bestellte Splitt im LKW bereit. Kurzerhand wurden 9 Tonnen Split entlang der Baugrube abgeladen.
Davon haben Katja und ich dann so nach und nach bestimmt 2 Tonnen (gefühlte 4) mit der Schubkarre hinters Haus gebracht und angefangen die Drainage zu legen und zu verfüllen. Da hier auch der Überlauf von der Zisterne verrohrt ist, beginnen wir also mit der schwierigsten Seite. Von 9m haben wir heute ca. 5m geschafft. Eine sch... schwerer Arbeit.
Um 17:00 wollten dann unsere Rücken nicht mehr und wir haben beschlossen erst mal für das Wochenende einzukaufen. Liebenswerter Weise bekommen wir morgen dann eine weitere helfende Hand dazu, so dass Katja nicht mehr den schweren Split bewegen muss. Sie kümmert sich dann mal um unser leibliches Wohl in Form von Steaks, Würstchen usw. und erledigt ein paar Handlangerarbeiten. Urlaub also ;-) Und den hat sie sich wirklich verdient.

Mittags kam dann auch der bestellte Mitarbeiter der Heizungsfirma Fehl und Sohn vorbei, da wir noch geklärt haben wollten, welche Anlage, mit welchen Außmaßen wie im Keller gestellt werden muss und wo der Sacksilo für die Pellets hin kann. Da keine Schnecke geplant ist, sondern ein Gebläse/Sauger, kann das Sacksilo da aufgebaut werden, wo es am wenigsten stört. Jetzt habe ich schon mal die Dimensionen der Pellet und Solaranlage auf dem Fußboden und den Wänden angezeichnet bekommen. Wir müssen jetzt nur noch die Hausanschlüsse in den Raum bekommen. Dazu wird wohl noch ein Termin mit der OVAG und dem Bezirksschornsteinfeger bei uns fällig werden. Dann können wir nämlich die Kernbohrungen schon bald in Angriff nehmen bzw. zumindest schon mal planen und die Sparten-Dübel bei LIC bestellen. Außerdem haben wir festgelegt wo im Haus auf den Etagen die Verteiler für die Fußbodenheizung hin kommen sollen.

Nach dem Einkaufen zu Hause angekommen, lag auch schon der Brief vom Schornsteinbauer PLEWA im Briefkasten. Alles was telefonisch am 17.5.2006 abgesprochen wurde, haben wir jetzt auch noch mal schriftlich. Und es scheint alles zu stimmen. Trotzdem werde ich heute Abend noch eine Skizze der jeweiligen Anschlüsse anfertigen und faxen. Nur damit keine Unstimmigkeiten auftreten.

18.05.2006  

4. Baustellentag

7:00 Uhr morgens und obwohl wir noch nicht auf der Baustelle sind, befürchte ich, dass durch den starken Regen, trotz der Abdichtungsmassnahmen, viel Wasser im Keller sein wird. Ich überlege schon, ob wir gleich noch im Baumarkt vorbei fahren und einen Naßsauger kaufen sollen. Den können wir später bestimmt auch noch gut gebrauchen. Eine Schmutzwasserpumpe nicht unbedingt. Da muss ich gleich noch mal mit Katja drüber reden. Jetzt aber erst mal Frühstücken.
.......

Also den Naßsauger haben wir gekauft und damit dann als erstes auf der Baustelle so gute 80 Liter Wasser aus den Kellerräumen ausgesaugt. Das Teil macht wirklich Sinn.

Der Projektleiter von Glatthaar hat Vormittags auch noch vorbeigeschaut und hat die bemängelten Fenster begutachtet. Alles nicht so schlimm wie angenommen. Es wird gerichtet bzw. in die Mäusegitterfenster regnet es nicht mehr rein, wenn die Lichtschächte davor sind. Wollen wir es hoffen.

Dann haben wir heute damit angefangen den Überlauf der Zisterne zu verlegen und die Gräben für die Drainage weiter auszuheben. Eine schwere Arbeit bei diesem Lehmboden. Alles bleibt an der Schüppe kleben. Katja hat den ganzen überflüssigen Schotter an die Seite geräumt. Ich schätze jede Schubkarre hatte so ihre guten 100kg. Damit hat Katja seit gestern bestimmt eine gute Tonne Splitt bewegt. Tapferes Mädchen.
Ich habe mich mit dem Verlegen der Rohre beschäftigt und um den sch.... Lehms gekümmert. So ganz nebenbei haben wir dann schon mal alle Rohre vom Baucontainer nach unten in den Keller umgelagert. Nach 8h auf dem Bau hatten wir dann keine Lust mehr und haben Feierabend gemacht.
Da wir noch Splitt benötigen habe ich mal rumtelefoniert und die bekannten Baustoffhändler nach den Preisen für 9to gefragt. Und wieder konnte der Baustoffhandel Volk alles toppen. Der zuerst genannte Preis wurde nach kurzer Überlegung um sagenhafte € 5,-/Tonne günstiger. Und das inklusive Anlieferung!
Jetzt muss ich nur noch daran denken morgen endlich ein paar Bilder nachzuliefern.

Nachtrag: Also für die 1 Sekunde im TV der ganze Aufwand mit Interview und Filmerei! Aber Familie mit Kind zieht halt viel besser für den Vergleich Stadt - Land.

17.05.2006  

3. Baustellentag

Ohne Lehrgang haben wir heute die Feuerschutztür eingebaut. Läppische 3 Stunden hat das gedauert, bis wir endlich dahinter gekommen sind, wie diese Tür eingebaut wird. Eine Beschreibung vom Schwedischen Möbelhaus ist da viel einfacher zu verstehen. Aber die Tür hat letztendlich doch irgendwie gepasst.
Dann haben wir angefangen die Gräben für die Drainage auszuheben. Zum Glück liegt der Splitt/Schotter über die komplette Baugrube, so dass wir nicht in diesen pappigen Lehmboden rein müssen.

Dann kam noch ein Anruf vom Schornsteinhersteller, mit dem wir den Anschluß für den Kaminofen besprochen haben. Alles weitere wird direkt mit dem Heizungsbauer abgesprochen. Super, ein Problem weniger für uns.

Tja, und dann war noch ein Fernsehteam vom hr3 vor Ort. Die haben mich gefilmt, wie ich den Graben für die Drainage ausgehoben habe und noch interviewt. Vielleicht bin ich ja am 18.5.2006 um 21:10 bei MEX in hr3 zu sehen :-)

16.05.2006  

2. Baustellentag

250.000 Gramm Zement wurden heute von Katja und mir verarbeitet. Alle Fugen haben wir mit Zement ausgefüllt und dann 36m Hohlkehle hergestellt. Es sieht nach nichts aus, macht aber eine mords Arbeit. Und dann immer den Wetterbericht im Nacken, der von Regen und Gewitter berichtete. Zum Glück hat das Wetter aber gehalten. So nebenbei haben wir noch die inneren Bauklammern entfernt.
Die Feuerschutztür und die Außentür haben wir freundlicher Weise vom benachbarten Kran in die Grube gehoben bekommen. Damit sind wir jetzt fast quit. Der Bobbycat, den wir ihnen in die Grube gehoben hatten, war viel schwerer.
So haben Katja und ich also heute den Tag verbracht. Morgen wollen wir die Türen schon mal einbauen. Der Zement muss ja schließlich noch trocknen.

Als wir schon auf dem Nachhauseweg waren, kam uns ein Fahrzeug entgegen, dass wir kannten. Die Firma Glatthaar rollte an. Neugierig, wie ich nun mal bin, habe ich flugs gedreht und bin hinterher. Wie gedacht ist der Kollege Glatthaar zu unserer Baustelle gekommen. Und hat nicht schlecht gestaunt was wir alles schon gemacht haben. Seine Bauklammern sind außen und innen alle abmontiert.
Innen wird von Glatthaar noch einiges gespachtelt; gerade da, wo die Fugen arg groß geworden sind. Uns ist das nur recht. Also auf ein baldiges Wiedersehen.

Der Projektleiter von Glatthaar hat heute auf den AB des Handys gesprochen und sich für Donnerstag angekündigt. Super.

Für die Hohlekehle wollten wir noch schnell 6 Sack Zement kaufen. Eigenlich erwarte ich von einem Baustoffhandel, dass er günstige Preise hat. Unsere 6 Sack haben mit € 117,- zu buche geschlagen. Damit fällt dieser Baustoffhandel in Nieder-Mockstadt für uns in Zukunft aus. Lieber fahren wir 25km in den Baumarkt nach Friedberg.

15.05.2006  

1. Baustellentag

Wir haben heute mal überprüft, wie weit es mit unserer Fitness ist. Alle 16 Bauklammern haben wir außen entfernt, nachdem wir uns telefonisch die Erlaubnis geholt hatten. Denn die Stützen innen im Keller müssen noch 2 bis 3 Wochen stehen bleiben. Schade, dann eigentlich wollten wir heute die Außentür und Brandschutztür einbauen. Morgen fragen wir mal nach, ob wir die Bauklammern innen auch entfernen können. Dann müssen wir nicht immer das ganze Material wieder hoch in den Baucontainer verfrachten, sondern können es im Keller lassen und abschließen.
Als nächstes haben wir uns an das Kellerauge gemacht. Nachdem ich den Anfang des Rahmengestell mühsam mit unseren Haushaltsbohrmaschinen in den Beton gebohrt habe, bin ich losgfefahren und habe einen vernünftigen Bohrhammer gekauft. Mit dem konnte ich dann die Löcher bohren als würde ich in Butter bohren. Einfach genial und eine lohnenswerte Investition von € 200,-.
Nachdem dann das Kellerauge verschlossen und halbwegs Wasserdicht abgedeckt war haben wir uns daran gemacht die Löcher der Bauklammern mit Zement zu verstopfen. 32 fitzelige Löcher waren das. Katja hat von innen Verschalung gespielt und ich habe von außen fleißig Zement in diese Löcher gestopft. Den Rest an Zement haben wir dann noch dazu verwendet eine Fuge der Kelleraußenwand zu zu machen. Pro Fuge werden wir wohl so ca. 30 Minuten benötigen. 7 sind jetzt noch übrig.
Je nach Wetterlage werden wir morgen vor Ort entscheiden welche Arbeiten wir machen.

Wegen der Mängelanzeige zu den Fenster hat der Projektleiter von Glatthaar sehr schnell reagiert. Der Rückruf kam prompt und sehr wahrscheinlich wird er noch in dieser Woche vorbei schauen.

14.05.2006  

Ruhetag

Wir haben beschlossen heute noch mal einen ruhigen Tag zu verbringen und sind nicht zur Baustelle gefahren. Solange die Winkeleisen und die Stützen noch montiert sind kann sowieso nicht wirklich vernünftig gearbeitet werden.
13.05.2006  

Großeinkauf im Baumarkt

Wir wollten heute unbedingt anfangen die Fugen der Kellerwände mit Zement zu verfüllen und ggf. die Hohlkehle zu machen. Leider waren immer noch die Klammern an den Wandelementen befestigt und das Wetter war auch nicht so berauschend. Bei Regen hätte es sowieso keinen Spaß gemacht. Nein, das ist keine Ausrede ;-)
Die Brandschutztür und die Nebeneingangstür konnten wir wegen der Klammern auch nicht anbringen. Also haben wird diese erst mal im Baucontainer gebunkert.
Dann haben wir noch Zement, Montageschaum, Schaufel, Ostfriesennerz und für jeden eine modische Latzhose in Blaumannformat gekauft. Dazu dann noch ein paar Kleinigkeiten, die wir in den nächsten 4 Wochen benötigen werden. Der Kassenzettel hatte letztendlich eine Länge von 1m.

Auf der Baustelle angekommen haben wir dann alles im Container gebunkert. Die Hohlekehle haben wir nicht mehr angefangen, da es teilweise heftig angefangen hat zu regnen. Den Kellerabgang konnten wir noch notdürftig mit einer Plane, ein paar schweren Holzbalken und Stützen zu machen. Zum Glück hat unser netter Nachbar von gegenüber einen ganzen Anhänger mit Balken und Bretter. Und wer höflich fragt bekommt auch Balken.
Hoffentlich hält das bis morgen und der Keller bleibt halbwegs trocken, so wie wir ihn auch vorgefunden haben.
Zu guter Letzt habe wir noch das Kellerauge ausgemessen und uns entschlossen zum toom in Friedberg zu fahren. Dort haben wir dann Bohlen und Latten gekauft. Mit diesen werden wir dann am Sonntag Nachmittag das Kellerauge zu machen, dass es begehbar ist.

Dann Haben Katja und ich uns mal die Fenster und die Kellerdecke angeschaut und so einige Mängel festgestellt, die wir am 15.05.2006 sofort an Glatthaar weitergeben werden.

10.05.2006  

Sonnenbrand

Wir haben alle einen herrlichen Sonnenbrand bekommen, als wir gestern den ganzen Tag auf der Baustelle waren. Katja hat schon gesagt, dass ab sofort zur Baustellenausrüstung Sonnenmilch gehört. Wenn das Wetter nächste Woche auch so bleibt, dann werden werden wir ganz schön braun. Spart den Urlaub ;-)

Heute Abend habe ich dann noch mal nach dem Rechten geschaut und die Nachlieferung von Material verstaut. Die kam irgandwann im Laufe des Tages. Ich habe extra auf dem Baustromkasten mit Kreide unsere Hausnummer geschrieben, damit der Fahrer weiß, wo er das Material abladen soll.

Die Bilder vom Kellerbau sind jetzt auch online.

10.05.2006  

Heute war ein ereignisreicher Tag. Der Keller wurde gestellt.

Also früh raus aus den Federn (4:45 Uhr) und flink 2 Liter Kaffee gekocht und in die Thermoskanne umfüllen. Dann ab ins Auto und auf zur Baustelle. Katja kommt dann später nach (Spätschicht). Kaum angekommen hat die Gemeinde schon die Schilder für die Straßensperre aufgestellt. Somit ist es jetzt amtlich, dass wir mit den Fahrzeugen die komplette Straße blockieren dürfen.
Und dann kam auch schon der erste Tieflader mit den Wandelementen (7:30 Uhr). Kurz danach rollte dann der Autokran auf seine Position. Aus Nachbarschaftshilfe habe wir dann erst mal unseren Kran dafür verwendet, dass ein Minibagger beim Nachbarn in die Baugrube verschafft. (Solange es mich nichts kostet... ;-) )
Während dessen trafen dann auch die Kollegen vom Kellerbauer Glatthaar ein. Und dann ging alles Ruck Zuck. Ein Wandelement nach dem anderen schwebte ein und wurde gesetzt. Nach nur 4 Stunden war der keller inklusive Decken und der Treppe fertig (12:00 Uhr).
Gegen 9:00 Uhr traf auch mein Vater ein. Das Spektakel wollte er sich nicht entgehen lassen und ist 200 km gefahren, um sich das alles anzuschauen. Überrascht war er dann, dass der halbe Keller schon stand.
Nach 10:00 trudelte dann auch Katja ein, die nicht minder erstaunt war, wie weit schon alles war.

Jetzt wurde die Bewehrung von den Kellerbauern in Angriff genommen. Viel Stahl wurde verlegt. Mitten in der Arbeit kam dann der Prüfstatiker und hat meinen Puls beschleunigt. Was ich da hörte ließ mich trotz Temperaturen über 20 Grad fröstlen. Am Kellerauge fehlte Bewehrung, die nachträglich nicht eingebaut werden kann, da hier vom Werk aus 2 große Betonflatschen gegossen worden sind. Und das Loch für den Kamin ist in den Statikplänen gar nicht enthalten. Das wäre nicht das erste mal, meine er nur.
Nach einigem hin und her wurden dann aber Lösungen gefunden und sehr schnell umgesetzt. Zusätzliche Stahlstangen haben wir uns vom Nachbarn "ausgeliehen". Damit waren diese beiden Probleme gelöst. Mein Puls konnte sich wieder beruhigen.
Pünklich um 16:00 Uhr standen der Elefant und die Betonmischer bereit und die Wände und die Decke wurde ausgegossen. Nach 18 m3 Beton war dann alles bereit zum abziehen und nivellieren. Die Jungs von Glatthaar haben eine schöne, saubere Kellerdecke gemacht. Doch damit nicht genug. Sie haben die Baustelle noch aufgeräumt und pickobello hinterlassen. Gegen 21:00 Uhr sind sie dann gefahren. An dieser Stelle nochmals unseren herzlichen Dank für die hervorragende Arbeit und den unermüdlichen Einsatz an unsere zwei Kellerbauer.

Zu guter Letzt habe ich dann noch die Kellerdecke reichlich gewässert, die Schilder der Straßensperre weg geräumt und mich auf den Heimweg gemacht. Um 22:15 war dann für mich dieser Tag auch endlich zu Ende.

Bilder folgen noch.

07.05.2006  

Stelltermin Keller

Auf Nachfrage bei Massa wurde der Termin zum Hausstellen vom 14.6. bis 16.6.2006 bestätigt. Schriftlich soll der Termin in den nächsten Tagen noch bestätigt werden.
Schade das der 15.6. ein Feiertag ist. So können wir nur hoffen, dass das Wetter einigermaßen mitspielt und es nicht regnet.
06.05.2006  

Materialbeschaffung

Kleiner Großeinkauf. Wir haben schon mal einige Dinge im Baumarkt eingekauft, die wir ab nächste Woche brauchen werden. Leiter, Schubkarre, Schaufel und noch ein paar Kleinigkeiten standen auf dem Einkaufszettel. Alles zusammen haben wir dann mit dem Anhänger nach Ranstadt transportiert. Damit ist dieser dann auch endlich eingeweiht worden.
Auf dem Rückweg haben wir uns entschlossen einfach mal bei Susanne und Jens auf der Baustelle vorbeizuschauen. Wir waren doch neugierig und wollten uns mal selbst davon überzeugen wie es jetzt nach dem Estrich tatsächlich aussieht. Und wir waren wirklich überrascht wie sehr es jetzt nach Wohnung aussieht. Ein riesiger Unterschied zu vorher.
Unseren Glückwunsch zu diesem riesen Schritt.

Bedanken möchten wir uns auch für das überlassene OVAG-Rohr.

Der ausführende Elektriker teilt uns heute in einem Brief mit, wann unser Haus gestellt wird! Vom 14.6. bis 16.6.2006 kommt das Haus und am 20.6.2006 wird die Elektrik besprochen.
Schon interessant und bestimmt ungewöhnlich, dass wir den Termin auf diesem Weg erfahren! Ob er tatsächlich stimmt? Mal sehen was Massa dazu meint, von denen wir eigentlich diese Information erwartet hätten...

05.05.2006  

Noch mehr Material

Die Bestellung für die Abwasserrohre, Dickbeschichtung, Perimeterdämmung, Revisionsschacht, Drainage und Lichtschächte habe ich heute aufgegeben. Geliefert soll am 11.05.2006 werden, wenn der Keller fertig ist. Ich bin vom Baustoffhandel Volk in Altenstadt wirklich überzeugt. Sehr gute Beratung, freundliche Mitarbeiter, die auch mitdenken und alternative Vorschläge machen. Und sie sind um einiges günstiger als andere Mitbewerber in der Region.
04.05.2006  

Rechnung Erdarbeiten

Heute kam die Rechung für die Erdarbeiten. Mit über € 5000,- sind wir dabei. Das sind knappe € 500,- mehr als wir ursprünglich veranschlagt hatten.
Uns ist aber positiv aufgefallen, dass die Aufmaßskizze und die Mengenermittlung sehr genau durchgeführt wurden und somit für uns die Rechnung absolut nachvollziehbar ist.
03.05.2006  

Briefkasten

Auch wenn vom Haus noch weit und breit nichts zu sehen ist, haben Katja und ich heute unseren Briefkasten gekauft. Der lag da einfach so im Baumarkt rum und hat uns angebettelt, wir mögen ihn doch mitnehmen. Da konnten wir nicht widerstehen