Dezember 2006

Datum Wetter Tagebucheintrag
31.12.2006  

229. Baustellentag

Wir haben heute unser gemietetes Haus ohne irgendwelche Probleme in Cleeberg wieder an unsere Vermieter übergeben. Die Lampen haben wir noch abmontiert und unsere Küchenuhr nicht vergessen. Die hing nämlich über der Küchentür. Und obwohl man dorthin ständig geschaut hat, hätten wir sie fast veressen.
Eine kleine Nachzahlung von knapp € 160,- lassen wir von der Mietkaution abziehen. Genauso, wie das verbrauchte Öl. Bleibt immer noch ein nettes Sümmchen für uns übrig.
Bleibt uns jetzt nur noch zu wünschen übrig, dass unsere Vermieter die Hofreite an jemanden verkaufen werden, der sich gut darum kümmert. Alles in allem haben wir die 20 Monate in der Hofreite genossen, sind aber auch froh jetzt unsere eigenen 4 neuen Wände zu besitzen.

Auf dem Rückweg sind wir noch bei Bekannten vorbei gefahren, die ebenfalls ein Massahaus bauen. Eigentlich sollte hier der Umzug auch Ende das Jahres erfolgen. Aber wie bei uns auch ist einfach zu viel Arbeit für 2 Personen vorhanden. Wir drücken den Beiden auf jeden Fall die Daumen, dass der Umzug Ende Januar wirklich stattfinden kann.

In unserem neuen Heim angekommen durfte ich dann die Spüle und die Spülmaschine in der Küche provisorisch anschließen. Unter ein wenig Gefluche habe ich es dann geschafft und es scheint alles dicht zu sein. Lange wird das allerdings nicht von Dauer sein, denn die Fliesen möchte ich so schnell als möglich verfugen. Mal sehen wann mich die Arbeitswut packt.

Wir werden heute nichts mehr machen und das alte Jahr in aller Ruhe verabschieden. Und erst 2007 wieder im Haus was machen.

Wir wünschen allen Leser einen guten Rutsch ins neue Jahr, Glück und Gesundheit für 2007!

30.12.2006  

228. Baustellentag

In den letzten Tagen haben wir im bzw. am Haus nichts gemacht. Vielmehr hat Katja 2 Tage lang in Cleeberg das gemietete Haus auf Vordermann gebracht und heute haben wir gemeinsam geputzt und die letzten Sachen abgeholt. Morgen werden dann noch die Lampen abgebaut und zu Letzt die Schlüssel übergeben.
Und wenn mich die Arbeitswut packt, werde ich über Silvester die Fliesen in Küche und Diele verfugen und vielleicht schon mal einen Testlauf mit dem Rauputz im Vorrat starten. Danach wird die Küche fertig gemacht. Bis es soweit ist werden Spüle und Spülmaschine provisorisch angeschlossen. Das ständige spülen im Bad ist nicht wirklich die Lösung ;-)
27.12.2006  

225. Baustellentag

Heute ist nicht wirklich viel passiert. Eigentlich gar nichts. Als ich nach Büroschluß zu Hause angekommen bin, habe ich nur schnell die Stellen der Fliesen im Flur neu mit Tiefengrund behandelt, wo wir die 5 Fliesen noch mal abmachen mussten. Da hatte ich wohl damals etwas mit der Grundierung gespart.
Minou hat alles sehr genau beobachtet was ich da mache. Aber keine der Katzen hat mich bei der Arbeit gestört. Es ist schon überraschend für uns, wie gelassen die drei Stubentiger den Umzug überstanden haben und sich anscheinend wirklich wohl fühlen. Auch die Befürchtung wir könnten nachts nicht schlafen, weil die Katzen dann ständig im Bett rumhüpfen, hat sich bis jetzt nicht bestätigt. Wir können Nachts durchschlafen, ohne dass uns einer unserer vierpfötigen Mitbewohner wach macht.

Morgen werde ich dann zuerst im Baumarkt Rauhputz kaufen, einen Wasseranschluß für die Spüle/Spülmaschine. Und Katja wird sich morgen für eine Fugenfarbe entscheiden müssen und diese kaufen. Auch eine Armatur für die Spüle muss sie sich so langsam entscheiden. Am Wochenende können wir dann anfangen die Küche fertig zu machen. Mal sehen was wir als Arbeitsplatte nehmen werden.

26.12.2006  

224. Baustellentag

Einen ruhigen Tag haben wir uns heute gegönnt. Einfach mal nichts tun und das Möbel- und Kistenchaos ignorieren. Abgesehen davon, dass ich den Wasseranschluß für die Waschmaschine gesetzt habe war es nach langer Zeit ein Tag, den Katja, die drei Katzen (Seppel, Minou, Lucie) und ich wirklich genossen haben.
Wir fühlen uns sauwohl in unserem neuen Heim und können es eigentlich noch gar nicht so wirklich realisieren, dass wir jetzt im eigenen Haus wohnen, obwohl noch nicht alles fertig ist und alles noch nach Baustelle aussieht. Aber es ist einfach ein schönes Gefühl. Und das genießen wir jetzt erst mal eine ganze Weile.

Bevor ich es vergesse: Wir haben da noch eine große Dunstabzugshaube (Esse) aus Edelstahl abzugeben. Wer Interesse hat, kann sie sich gerne abholen. Mail reicht. Sie ist erst 1,5 Jahre alt, in einwandfreien Zustand und für Um-/Abluft geeignet. Wir brauchen sie nicht mehr.

Mit unserem Einzug werden wir unser Tagebuch nicht abschließen, wie viele andere Tagebücher, sondern weiter über unser Wirken im neuen Heim erzählen. Dann vielleicht nicht mehr täglich, aber die Arbeiten, die jetzt noch anstehen möchten wir niemanden vorenthalten. Denn mit unserem Einzug ist ja nicht alles zu Ende, denn neue Aufgaben erwarten uns.

25.12.2006  

222. und 223. Baustellentag

Nach 2 weiteren LKW-Ladungen in den letzten beiden Tagen haben wir alle unsere Sachen endlich im Haus untergebracht. Wobei untergebracht wohl ehr gestapelt heißen müsste. 2 Keller und das komplette Esszimmer stehen voll mit Möbel, Kisten und sonstigem Kleinkram. Insgesamt besteht unser Hausrat somit aus guten 100m3 Krempel.
Während dem Umzug ist so mancher lauter Ton rausgerutscht. Meistens von mir. Es ist einfach anstrengend und stressig den komplette Hausrat erst ein und dann wieder auszuladen und alles noch so unterzubringen, dass alles irgendwie sinnvoll im Haus gestaut wird. Und für mein rumgemotze möchte ich mich hiermit in aller Form entschuldigen. Wir sind drin und das zählt.

Nachdem wir den LKW in Oberursel wieder abgegeben haben sind wir nach Cleeberg gefahren und haben die Katzen abgeholt. Erstaunlicherweise sind die Pelztiger uns den ganzen Umzug lang immer brav aus dem Weg gegangen. Und als es jetzt endlich soweit war, wollte weder Minou noch Lucie freiwillig in die Transportkiste. Seppel geht ja schon freiwillig, wenn ihm Leckerlis vor die Nase gehalten werden. Doch die beiden anderen weigerten sich vehement in ihre Kisten zu gehen. Mit etwas Gewalt habe ich sie dann doch dorthin bewegen können. Erstaunlicher Weise haben die beiden sich dann auf den Weg nach Ranstadt ruhig verhalten.
Zuerst hat Katja die Katzenklos wieder aktiviert, dann hieß es Klappen auf. Entgegen aller Erwartungen ging sofort die Erkundung des neuen Heims los. Zuerst unten im Keller und dann Stockwerk für Stockwerk und Raum für Raum. Das Klettern im Möbellager ist natürlich der Renner und die Wohnung ist mehr ein Abenteuerspielplatz für die Katzen, als für uns der Einzug in ein neues Leben. Und wir haben ja noch sehr viel zu tun. Doch wir denken, dass sich die Katzen an Handwerksgeräusche nicht stören lassen werden und wir in aller Ruhe unsere Inneneinrichtung nach unseren Wünschen gestallten werden.

Fazit also von 3 Tage Umzugstress pur: Wir sind drin, glücklich, die Katzen scheinen sich wohl zu fühlen und die nächste Arbeit kann kommen. Doch morgen, am 2. Weihnachtsfeiertag wollen wir einfach nur faulenzen. Wer's glaubt :-)

23.12.2006  

220. und 221. Baustellentag

Live aus unseren eigenen vier Wänden...


Die Badewanneninstallation am 21.12. mussten wir leider abbrechen. Der Styropor-Wannenträger macht uns mehr Probleme als gedacht.. Also haben wir uns nach Hanau aufgemacht und dort einen Satz Wannenfüße geholt. Und die Teile wurden uns sogar geschenkt. Vollkommen überrascht haben wir uns dann auf den Weg zur Baustelle gemacht. Dort angekommen haben wir die Wannen auf die frisch geschenkten Füße gesetzt. Eine recht wackelige Angelegenheit. Und zu guter Letzt mussten wir feststellen, dass uns ein Kupplungsstück für den Wasseranschluß fehlt. Also wieder ins Auto und nach Butzbach in den Baumarkt. Dort haben wir dann das Kupplungsstück gekauft und noch 2 Engländer, um die Wiroflex-Kupplungen auch wirklich fest anziehen zu können. 32er Maulschlüssel haben wir nämlich nicht im Werkzeugsortiment.
Von Butzbach sind wir dann direkt nach Cleeberg gefahren und haben weiter Möbel abgebaut und Kisten gepackt.

Heute morgen haben wir dann erst mal in Butzbach beim T-Punkt unseren alten Anschluß gekündigt. Dann gings weiter nach Oberursel, den LKW abholen. Und wieder zurück nach Cleeberg. Dort haben wir dann den LKW beladen, zwischendurch noch weitere Kartons gepackt und Möbel eingepackt.
Gegen 14:00 haben wir uns dann mit der ersten Fuhre auf den Weg in unser neues Heim gemacht. Schließlich muss die Badewanne ja auch noch funktionsfähig gemacht werden. Schon komisch, dass das Ausladen immer viel schneller geht als das Einladen. Fast alle Kisten und Möbel stehen erst mal im Esszimmer. Nur Sofa und Unterschränke haben wir im Wohnzimmer platziert. Gemütlich möchte es ja auch auf einer Baustelle haben ;-)

Dann gings ab in Bad. Die Badewanne muss heute unbedingt in Betrieb gehen. Inzwischen hatten wir uns umentschieden und wollen doch den Styroporträger verenden, statt der wackligen Füße. Also wurde der Wannenträger an zwei strategischen Punkten kurzerhand eingeschnitten. So komme ich an den Wasseranschluß am Über-/Einlauf dran und an den Abfluß zum Anschließen der Badewanne.
Nach einigen kniffligen Kleinigkeiten war alles soweit angeschlossen und wir konnten und daran machen die Unterputzarmatur zu installieren. So was einfaches in Sachen Wasseranschluß habe ich noch nie installiert. Klick und Klack und der Bajonettverschluß sitzt dicht und fest. Und dann kam der große Augenblick. Wasser marsch. Eine Stelle musste noch mal nachgedichtet werden, dann hat alles gestimmt. Nachdem ich dann auch noch mal die Unterputzarmatur nachgestellt habe, der Brauseknopf ging nicht, steht einem ersten, wenn auch noch provisorischem Badevergnügen nichts mehr im Weg.

Jetzt musste aber auch noch der PC in Betrieb genommen werden. Die Schrauben vom Schreibtisch liegen natürlich noch in Cleeberg. Also sitze ich jetzt im Campingstuhl vorm Rechner, die Tastatur auf den Knien und schreibe das Tagebuch. Natürlich habe ich auch den Fotoapparat in Cleeberg liegen lassen. Demzufolge gibts erst später Bilder vom gewollten Umzugchaos.

Katja und ich sind auf jeden Fall glücklich und zufrieden endlich hier zu sein. Auch wenn wir morgen noch die Küche abbauen müssen und die restlichen Möbel holen. Und die Katzen warten sicher auch schon. Doch heute Nacht schlafen wir hier. In unserem Haus, mit funktionierender Badewanne :-)

21.12.2006  

219. Baustellentag

Heute war es nur ein kurzer Abstecher zur Baustelle. Katja hatte schon einiges an Umzugsgüter mitgebracht und Platz geschaffen für die vielen Kisten und Möbel, die am Samstag kommen werden.
Als ich dann Nachmittags ankam, wollten wir eigentlich gemeinsam die Badewanne installieren. Doch schnell hat sich herausgestellt, dass ein kleines Teil fehlt. Der Anschluß an den Wanneneinlauf ist nämlich nicht 1/2 Zoll, sondern 3/4 Zoll. Außerdem waren die beiden Revisionsöffnungen (verschiedene Modelle hatte Katja besorgt) nicht für Wannenträger aus Styropor geeignet. Noch ein Grund mehr heute noch den Baumarkt zu besuchen.

Katja meinte noch vor der Abfahrt, das sich zwei Bodenfliesen im Flur hohl anhören würden. Die habe ich kurzerhand rausgeholt und noch 2 weitere dazu. Da habe ich wohl am Kleber gespart und die nächste Arbeit wartet somit schon auf mich.

Katja hat noch schnell den Anhänger ausgeräumt und dann sind wir in den Baumarkt gefahren. Dort angekommen wurden uns anstandslos die Revisionsklappen gutgeschrieben. Dann haben wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Modell gemacht. Wir sind dann auch fündig geworden. Zwar nicht in meiner Wunschgröße, aber immerhin doch noch groß genug, um später noch durchgreifen zu können, um den Abfluß anzuschließen; so hoffe ich doch.
Dann noch schnell die 3/4 Zoll Anschlüsse gekauft und nix wie ab nach Hause. Dort haben wir noch einen alten Gefrierschrank in Katjas Auto geladen. Der wird nämlich morgen noch entsorgt. Der braucht nun wirklich nicht mehr mit umziehen. Und das war es dann auch schon für den heutigen Tag.
Es ist zwar noch vieles zu packen aber wir lassen es mit etwas Ruhe angehen, sonst geht noch etwas kaputt. Morgen muss dann unbedingt die Badewanne in Betrieb genommen werden. Vor allem kann dann am Samstag noch fehlendes Material besorgt werden, so denn noch was fehlt. Das fällt einem ja meistens immer erst dann auf, wenn man es braucht.

20.12.2006

218. Baustellentag

Auf der Baustelle war heute niemand von uns. Dafür hat Katja in Cleeberg weiter Kisten gepackt. Unglaublich was da alles auf Schränken und Schubladen rauszuholen ist.
Zwischendurch hat sie dann noch in Butzbach Sperrmüll und Elektroschrott am Bauhof abgegeben.

Ich bin Abends noch in den Baumarkt und habe für den Badewannenanschluß Wiroflexrohr gekauft. Und zwar sofort eine 25m Rolle mit Werkzeug und den dazugehörigen Anschlüssen. Das ist zwar sauteuer, aber mit das Einfachste, um ohne zu Löten das kurze Stück für die Badewanne anzuschließen und später dann im Keller für das Gästezimmer den Wasseranschluß für die Dusche zu legen.

Außerdem habe ich noch Abdichtmasse und Dichtband gekauft, um die Badewanne bzw. den Boden und die Wände entsprechend dicht zu machen. Das Zeug von MEM soll ganz gut sein. Also habe ich ein Set mit allem Zubehör eingeladen. Um 184,- € ärmer habe ich mich dann auf den Weg nach Cleeberg gemacht und noch schnell ein Regal im Schlafzimmer abgebaut und auch noch eine Kiste mit CDs und Videos gepackt.

Die Wohnung sieht inzwischen aus wie ein Speditionslager. Überall Kisten, abgebaute Möbelteile mit vielen Versteckmöglichkeiten für die Katzen. Die sind teilweise ganz schön durch den Wind. Nur unser Seppel ist ziemlich gelassen. Bis Sonntag werden sie es noch aushalten müssen. Dann ziehen sie auch um. Auf die Reaktionen sind wir schon sehr gespannt, wenn die Fellnasen dann in Ranstadt ihr neues Zuhause kennen lernen.

19.12.2006

217. Baustellentag

Der Keller ist Katzensicher. Materiallager, Heizungsraum und Werkstatt sind mit provisorischen Türen versehen. Da kommt keine der drei Stubentiger mehr ohne unser Wissen rein. Ganz simpel aus Profilholz zweiter Wahl und 3 Dachlatten habe ich die Türen zusammengezimmert. Und verriegelt können die Türen auch noch.

Dann gings ab nach Cleeberg. Da habe ich dann angefangen Regale abzubauen und stoßsicher zu verpacken. So langsam stapeln sich hier die Kisten und das auseinandergenommene Mobiliar. Es gibt keine Ecke, die nicht vollgestellt ist. Man muss schon ausatmen, um noch irgendwo durchzukommen.

Jetzt gibt es also kein Zurück mehr. Der Umzug rückt immer näher. Und der LKW ist schon reserviert. Am Samstag morgen können wir ihn abholen und haben ihn dann für 2 Tage. Das sollte ausreichen. Wir freuen uns schon wahnsinnig auf den Umzug und die Katzen scheinen auch schon etwas zu ahnen. Ständig schleichen sie einem um die Beine, als wenn sie sicher gehen wollen, dass wir sie nicht vergessen. Die Pelzknäule werden wir aber erst am zweiten Tag nachholen, wenn das alte Haus leer ist und das Neue zugestopft ist mit Kisten und Möbel.

18.12.2006  

216. Baustellentag

Katja hat morgens weiter Schränke ausgeräumt und Kistengepackt. Ein Wahnsinn was wir für Sachen haben. Dabei sind wir doch erst vor eineinhalb Jahren umgezogen und haben da schon reichlich ausgemistet. Die Schränke sind so leer, dass selbst mein letztes Hemd verpackt wurde :-)
Also ist Katja heute morgen kurz mit aufgestanden und hat mir noch ein Hemd aus den Kisten rausgesucht.

Abends habe ich mich dann mal um die Badewanne gekümmert und ausprobiert wie der Exenterüberlauf mit integriertem Einlauf zu montieren ist und die Badewanne gestellt werden kann.
Auf jeden Fall kann die Badewanne nicht so gestellt werden, wie wir es ursprünglich geplant haben. Der Abfluss liegt nicht so wie er sollte. Dabei hatten wir den Wannenträger schon beim Verlegen der Abwasserrohre im Haus, damit die Handwerker den Anschluß entsprechend legen können. Der Rohranschluß sitzt definitiv an der falschen Stelle. Gute 20cm zu dicht an der Außenwand.
Jetzt kann die Wanne nicht so gestellt werden wie wir es ursprünglich geplant hatten, sondern muss dichter an die Wand. Wirklich schade. Ich habe schon überlegt, anstatt des Styroporträgers eventuell als Ersatz nach Wannenfüße zu schauen. Vielleicht gibt's ja so was für die Wanne. Dann könnte es wieder so passen, wie wir es möchten. Und ich kann wesentlich besser den Wannenabfluß installieren.
Außerdem muß bei der jetzigen Situation der Wanneneinlauf auf die abgewandte Seite der Unterputzarmatur. Demzufolge muss dann der Wasseranschluß einmal komplett unter der Wanne verlegt werden.

Jetzt heißt es also Gas geben, damit die Wanne pünktlich zum Wochenende in Betrieb genommen werden kann.

Ein wenig frustriert habe ich die Baustelle verlassen, um im Baumarkt nach Lösungen zu suchen. Für die Wasserleitung habe ich ein System gefunden, was angeblich auch ein Laie wie ich installieren können soll. Und da im Keller das Gästezimmer auch noch Wassertechnisch angeschlossen werden soll, erscheint mir die Investition des benötigten Werkzeugs durchaus noch akzeptabel.

Dann habe ich noch 2 Pakete unbehandeltes Profilholz 2ter Wahl gekauft. Damit werde ich morgen zwei Türen bauen, um die Keller Katzensicher zu machen. Sonst würden die Viecher nämlich bestimmt Styropor zerlegen und die noch reichlich vorhandene Dämmwolle im Haus verteilen. Außerdem möchte ich den Sacksilo für die Pellets nicht als Kratzbaum testen lassen.

17.12.2006  

214. und 215. Baustellentag

Fliesenwochenende. Immer noch verlegen wir Fliesen im EG. Die Küche und der Übergang zum Flur sind fertiggestellt. Auch der Flur und der HWR sind größtenteils fertig. Es sind nur noch so nervige Schnibbelarbeiten zu erledigen. Und die nehmen sehr viel Zeit in Anspruch. Maße aufnehmen, auf die Fliesen übertragen und dann Fliesen schneiden, bis die Scheibe glüht. Damit haben wir uns das ganze Wochenende rumgeschlagen. Aber es wird so langsam.

Nur eines weiß ich ganz genau. Nie wieder diagonal Fliesen legen. Vor allem dann nicht, wenn, wie bei uns, Fliesen von einem Hersteller aus einer Serie unterschiedlich groß sind. Die hellen Fliesen sind einen Tick größer. Und das wirkt sich natürlich beim diagonalen Verlegen sofort aus. Die Fugen laufen um Bruchteile von Millimeter auseinander. Aber auch das haben wir einigermaßen in den Griff bekommen. Zumindest meistens. Bilder werden nachgereicht, denn ich habe den Knipsapparat vergessen.

Übernachtet haben wir natürlich wieder in unserem neuen Zuhause. Einfach super und wir wollten schon gar nicht mehr zurück ins alte Haus der Hofreite.

Die Fußbodenheizung sorgt für wirklich angenehme Wärme und die bereits verlegten Fliesen sind schön warm. Kein Vergleich zu unserem Nochzuhause wo ein Mix aus normalen Heizungen und Nachtspeicheröfen vorhanden ist.

Nächste Woche heißt es dann Endspurt bei den Fliesen und die Badewanne betriebsbereit machen. Dann können wir pünktlich zu Weihnachten umziehen. Und das wird unser Weihnachtsgeschenk für uns. Einzug ins eigene Heim.

15.12.2006  

213. Baustellentag

Außer Fliesenschneiden wurde heute nichts auf der Baustelle getan. Und Katja hat sich heute mal selbst an die Schneidemaschine getraut und Fliesen diagonal zersägt. Nicht schlecht für den Anfang, muss ich sagen. Die Diamanttrennscheibe haben wir dann mal ausgewechselt, weil die erste doch etwas stumpf wurde.
Aber halt, da war noch was. Katja hat wieder ein paar Umzugskisten mitgebracht und für den Fliesenspiegel in der Küche schon mal das Rigips mit Tiefengrund eingepinselt. Das war es dann aber wirklich für den heutigen Tag.
14.12.2006  

212. Baustellentag

Zur Abwechslung habe ich heute mal Fliesen im Flur verlegt, während Katja in unserem Nochzuhause fleißig am Packen ist. Die ersten Kisten sind auch schon in Ranstadt untergebracht.

Unser drei Pelzknäule, auch bekannt unter Seppel, Lucie und Minou, freuen sich auch schon auf den Umzug. Sie halten sich immer in der Nähe der Kartons auf, als ob sie Angst hätten, dass wir sie vergessen. Wir sind ja gespannt wie es wird, wenn wir sie in die Transportkörbe sollen. Mit Minou wird das schwer werden. Aber wir trainieren schon mal und locken sie ab und zu mit Futter in eine Box. Und sie geht auch rein, doch immer auf dem Sprung nach draußen. Man kann gespannt sein.

13.12.2006  

211. Baustellentag

Wieder haben wir viele Mäusefriedhofskreuze gesteckt. Die Küche ist bis auf den Übergang zum Flur jetzt fertig gefliest. Und im Flur haben wir heute dann auch angefangen die ersten Fliesen zu legen. Natürlich wieder Diagonal. Nur haben wir uns mit der Menge an Fliesenkleber vertan. Zum Schluß waren noch bestimmt 12kg übrig, die wir morgen wegwerfen können. Schade drum.

Heute war dann auch der Kundendienst vom Fensterhersteller da und hat bei dem einen Fenster die Gummidichtung ausgetauscht. Einige Meter hat er noch da gelassen für den Fall der Fälle. Da stellt sich ja die Frage wie es um die Qualität der Dichtungen bestellt ist ;-)

Da wir ja schon umgemeldet sind, Katja hat auch schon ihr Auto und den Hänger umgemeldet, hat sie heute schon mal den Nachsendeantrag bei der Post gestellt. Nur mein Auto fährt noch mit GI-Kennzeichen in der Weltgeschichte rum, denn ich finde meinen Kfz-Brief nicht. Der ist bestimmt schon in einer der Umzugskisten. Aber das eilt ja auch nicht, denn schließlich haben wir jetzt andere Prioritäten.

12.12.2006  

210. Baustellentag

Fliesen gelegt haben wir heute mal nicht. Aber zugeschnitten haben wir wie die Weltmeister. Damit steht morgen einem Fliesenklebemarathon nichts mehr im Weg. Alle Stücke für Küche und Abstellkammer sind zugeschnitten und der Flur ist bereits ausgemessen für die nächste Diagonalverlegeaktion. Die Trockenverlegung hat gezeigt, dass wir mit den Maßen ganz gut hinkommen werden. Es steht dann zwar wieder einiges an Fliesenschneiderei an, wegen der Treppe aber das hält sich doch einigermaßen in Grenzen (hoffen wir zumindest).

Bis zum Umzug werden wohl alle Fliesen im EG verlegt sein und somit ist sicher gestellt, dass uns die Katzen nicht ständig durch den Fliesenkleber laufen würden. Später beim Laminat ist es ja nicht schlimm, wenn die Pelzträger uns zwischen den Beinen rumwuseln werden. Wahrscheinlich werden sie sich aber sowieso verkriechen, wenn wir nach dem Umzug noch weiter ausbauen werden. Na mal sehen was passiert.

Katja hat dann auch schon den Fliesenspiegel in der Küche angezeichnet. Jetzt weiß ich also wo und wie hoch ich die Fliesen an die Wand pappen soll. Jawoll Cheffin, das mache ich dann mal in den nächsten Tagen. Dafür muss Katja dann fleißig Kisten packen und nur noch das Notwendigste griffbereit lassen.
Das wird bestimmt noch mal ein wenig stressig bis zum Umzugstermin aber das schaffen wir auch noch, wie wir ja bisher auch alles geschafft haben.

Morgen wir noch eine Gummidichtung an einem bodentiefen Fenster ausgetauscht. Damit ist dann auch der letzte Mangel behoben. Auch wenn wir uns zwischendurch auch mächtig geärgert haben, über die Heizung zum Beispiel, muss ich sagen, dass immer schnell von Massa und den ausführenden Firmen reagiert wurde. Das ich teilweise einen sehr dicken Hals hatte, liegt wohl auch daran, dass ich einfach zu sehr im Endstress bin.

Also an alle Firmen und Mitarbeiter, die ich in den letzten Wochen genervt habe: Ihr habt uns schnell und gut unterstützt, alle (vermeintlichen) Mängel und Störungen ohne Wenn und Aber beseitigt. Danke dafür.

Gestern hatte ich dann noch Mailverkehr mit einer Firma, die gerne einen Link auf Ihre Seite hätte. Nachdem ich mich von der Seriösität überzeugt hatte, stand dem nichts entgegen. Für die Einrichtung des Links habe ich mir dann eine Spende für > Aktion Kindertraum < gewünscht, was auch prompt akzeptiert wurde.
Und hier der Link: > Umfangreiche Infos und Onlinevergleich zum Thema Gebäudeversicherung<

11.12.2006  

209. Baustellentag

Katja hat sich heute mal nach Badfliesen für die Wände umgeschaut. Aber so wie es aussieht haben ihr keine wirklich gefallen. Wir werden wohl die Wandfliesen nehmen, die wir vor einiger Zeit im Bauhaus in Hanau gesehen haben.

Anschließend hat sie noch Dämmwollreste in Altenstadt abgegeben und ist dann zur Baustelle gefahren. Sie hat dann angefangen die Decken und Eckfugen mit Silikon auszuspritzen. Und als ich dann am späten Nachmittag auch endlich da sein konnte, haben wir mit den Fliesenabschlüssen in der Küche weiter gemacht. Ein Teil des Vorrats haben wir dabei auch noch mit gefliest. Diese dann aber normal in Längsrichtung. Sieht gar nicht so schlecht aus.
Es ist doch wesentlich Zeitintensiver die Randabschlüsse bei einer Diagonalverlegung zu machen, als ich gedacht habe. Vor allem den Flexkleber in die Lücken sauber reinzubekommen ist eine Fummelarbeit. Vielleicht werden wir morgen mit der Küche fertig und können dann endlich im Flur anfangen. Die Übergänge der einzelnen Räume müssen dann später erfolgen.

10.12.2006  

207. und 208. Baustellentag

Wir sind eingezogen!
Zumindest teilweise. Ein Bett haben wir uns mitgenommen und im zukünftigen Schlafzimmer aufgebaut. Somit haben wir am Wochenende unsere erste Nacht im eigenen Haus verbracht. Ein wahnsinns Gefühl. Man kann es wirklich nur mit Geil bezeichnen.
Und gekocht haben wir auch schon mal. Gestern Mittag war Kochpremiere und es hat saugut geschmeckt.

Gearbeitet wurde natürlich auch. Wir haben angefangen die Küche zu fliesen. Und Katja hat sich in den Kopf gesetzt, dass die Fliesen diagonal verlegt werden sollen. Also haben ich angefangen zu messen und auszuprobieren wie die Fliesen verlaufen werden. Und dann ging es los.
Am Samstag haben wir zuerst die ganzen Fliesen komplett verlegt. Die Schneidearbeiten für die Ränder wurden dann heute ausgeführt. Mit dem super Fliesenschneider kein Problem, nur eben sehr Zeitaufwändig. Als dann alle Fliesen geschnitten waren ging es wieder ans Verlegen. Ungefähr die Hälfte aller Randstücke haben wir heute dann noch verlegen können. Uns gefällt es wirklich gut.

Katja hat sich am Samstag noch ein Lichtervorhang für den Erker gewünscht und auch bekommen. Den hat sie dann aufgehängt, während ich in der Küche auf allen Vieren rumgekrabbelt bin und gemessen habe.

Samstag Nacht haben wir dann noch einen Spaziergang im Baugebiet gemacht und haben uns dann auf dem Rückweg Katja's neuen Lichtervorhang von außen angeschaut. Gut sieht er aus. So fühlt man sch wirklich schon wie zu Hause. Zwei Flaschen Sekt mussten dran glauben und wir haben auf uns und unser Haus angestoßen, auf das wir noch ganz viele Abende dort verbringen werden. Irgendwann gegen Mitternacht sind wir dann glücklich, zufrieden und erschöpft ins Bett gefallen und konnten uns gar nicht mehr einkriegen vor lauter Glück unsere erste Nacht im eigenen Haus zu verbringen.
Katja hat geschlafen wie ein Murmeltier. Nur ich habe unruhig geschlafen und musste mir jede Stunde klar machen, dass ich in Ranstadt bin. Morgens bin ich dann los und habe unser Frühstück eingekauft. Danach ging es dann an die Randstücke. Fliesenschneiden im Akkord war angesagt. Und danach dann wieder Kriechgang in der Küche angesagt. Es ist eine zeitraubende Arbeit und ich darf bestimmt noch 2 Abende damit verbringen den Rest an Fliesen zu verlegen. Und der Flur wartet auch noch auf mich. An die kleinen Räumen Vorrat, HWR und Gäste-WC mag ich gar nicht erst denken.

Die Heizung ist, nebenbei bemerkt, ohne Störung durchgelaufen. Da scheint die Reinigungsaktion gewirkt zu haben.

Als es dann heute Abend hieß Sachen packen, hatte keiner von uns zwei wirklich Lust unser neues Heim zu verlassen.

08.12.2006  

206. Baustellentag

Heizungskontrollfahrt nach Ranstadt. Damit ist die Heizungsanlage gestern sieben Mal ausgefallen! Uns reichts nun wirklich! Sollte sich heute nichts in Sachen Heizung tun, werde ich mal richtig böse! Innerhalb von 12 Tagen nach der Inbetriebnahme sind es zehn Totalausfälle. Wahrscheinlich schon 11, denn ich glaube nicht, dass sie noch läuft, nachdem ich sie heute morgen neu gestartet habe.

Der Techniker von ÖkoFen war dann Mittags da. Um es kurz zu machen: Es liegt definitiv an den Pellets. Die enthalten zu viel Anteil an Rinden und Staub und verbrennen deshalb nicht sauber. Und deswegen verrußt der Brennteller und die Fühler. Und das führt dann zu dem bekannten Fehler Flammüberwachung.

Somit ist zumindest sichergestellt, dass die Heizungsanlage technisch einwandfrei ist und nur wegen der schlechten Qualität der Pellets ständig auf Fehler läuft. Den Pellets-Lieferanten (aus Wölfersheim) werden wir also zur nächsten Befüllung wechseln und uns vorher von der Qualität der Pellets überzeugen. Hell müssen sie sein und wir haben dunklere mit ganz dunklen Einschlüssen, was auf einen hohen Anteil an Rinde hinweist.

Katja hat dann noch eine kurze Einweisung in die Einstellung bekommen und meine kläglichen Versuche der Programmierung wurden korrigiert. Irgendwie stehe ich mit der Anleitung und Umsetzung auf Kriegsfuß.

Katja war noch auf Einkauftour in Nidda, als ich auf der Baustelle ankam. Ich habe angefangen die Stoßkanten zwischen Wand und Decke, in den Ecken und an den Fenstern mit Silikon auszuspritzen. Und dann ging es ans Grundieren des Bodens in Küche, Vorrat, Gäste-WC, HWR und Flur. Eigentlich wollte ich die Flüssigkeit mit der Gartenspritze verteilen. Doch das Ventil ist sofort verstopft. Also hieß es ab auf die Knie und mit dem Pinsel streichen. Mal sehen, ob morgen noch ein zweiter Grundierungsanstrich notwendig ist. Und dann wird endlich gefliest.

07.12.2006  

205. Baustellentag

Verschlafen! Gestern habe ich es doch glatt nicht mehr geschafft den Wecker einzuschalten, als ich ins Bett gefallen bin.
Um 6:15 bin ich wach geworden, 2 Stunden später als sonst. Also raus aus den Federn, Katzenwäsche, für einen Kaffe reichts nicht mehr, Katzen füttern und ab zur Baustelle. Fliesen ausladen und kurzer Rundgang durch's Haus.
Und was erwartet mich im Heizungsraum? Richtig! Eine ausgefallene Heizung. Wieder der bekannte Fehler. Es reicht mir jetzt. Um 9:00 wird der Heizungsbauer angerufen und der Kundendienst muss rauskommen.
Dann weiter zum Büro. Natürlich Stau ohne Ende. Endlich angekommen wird erst mal Kaffee getrunken. Und gleich hänge ich am Telefon und mach dem Heizungsbauer Dampf.

Es ist zum k... heulen. Inzwischen fällt die Heizung stündlich aus. Unser Heizungsbauer hat wohl heute morgen bereits die Firma ÖkoFen schriftlich darüber informiert und darum gebeten mich anzurufen. Das ist bisher nicht passiert. Abends kam dann noch mal ein Anruf unseres Heizungsbauers und ich konnte nur wiederholt um Abstellung des Mangels bitten. Hatten wir bisher mit unserem Bau mehr oder weniger kleine Probleme, so entwickelt sich die Heizung zu einem Horrortrip, der uns einiges an Nerven und Zeit kostet. Inzwischen kommt es uns so vor, als ob wir mehr Zeit im Keller mit der Kontrolle des Brenners verbringen, als dass wir mit unseren Arbeiten vorankommen.

Katja hat den Tag damit verbracht die Heizung im Auge zu halten und die Randdämmstreifen vom Estrich zu säubern. Alle Bodenfliesen für Flur und Küche hat sie gemischt. Das Wohnzimmer sieht aus wie ein Fliesenlager. Am Wochenende wollen wir anfangen zu fliesen. Und ich habe die ehrenvolle Aufgabe mir Gedanken zur diagonalen Verlegung zu machen. Mal sehen wie es hinkommt, da doch einige Ecken und Winkel vorhanden sind.

Inzwischen sind wir beide eingetragene Mitglieder der Gemeinde Ranstadt. Denn wir haben uns umgemeldet. So kommt wenigstens ein bisschen das Gefühl auf, dass wir tatsächlich bald umziehen werden. Wir können es kaum noch abwarten.

06.12.2006  

204. Baustellentag

Wieder mal ist die Heizung ausgefallen und wieder mit diesem Fehler Flammüberwachung. So langsam passt mir mein Hemd oben rum nicht mehr, so schwillt mir der Hals. Also ist mal wieder ein Anruf beim Heizungsbauer fällig. Das müssen wir unbedingt und schnellstens in den Griff bekommen.
Abends habe ich dann die letzten Steckdosen installiert und auf allen ist jetzt auch Strom. Also habe ich kein Kabel übersehen. Das beruhigt schon mal ungemein.
Und das war es dann auch für diesen Tag. Müde bin ich nach Hause gefahren, habe mir eine Pizza gemacht, die Katzen gefüttert und bin dann ins Bett gefallen.
05.12.2006  

1. Hochzeitstag Heute vor einem Jahr haben Katja und ich den Bauantrag abgegeben geheiratet.
Katja, ich wünsche uns noch ganz viele Hochzeitstage in unserem Häuschen.

203. Baustellentag


Die Heizung ist nun schon zum zweiten Mal binnen 7 Tage ausgefallen. Wieder mit dem Fehler Flammüberwachung.
Und komischer Weise wieder in der Nacht von Montag auf Dienstag. Das gibt mir jetzt aber zu denken. Ich werde unseren Heizungsbauer deswegen noch mal anrufen und bin gespannt was die Firma dazu sagt.

Meine Eltern haben sich mal wieder auf den weiten Weg zur Baustelle aufgemacht und waren auch sehr fleißig. Vater hat wieder gegipst was das Zeug hält und meine Mutter hat den kompletten Keller auf den Kopfgestellt aufgeräumt. Theoretisch könnten wir jetzt anfangen den Boden mit Estrichplatten auszulegen, so sauber ist es jetzt.
Als ich dann um 17:00 Uhr angekommen bin war nur noch ein Rest zu gipsen. Um 19:00 Uhr konnten dann alle Arbeiten abgeschlossen werden und meine Eltern sind erschöpft nach Hause ins Sauerland gefahren. Die Gipsarbeiten sind größtenteils abgeschlossen. Den Rest mache ich selbst. Bleiben dann nur noch die Silikonfugen in den Räumen.
Ich habe im EG noch einige Steckdosen gesetzt. Jetzt sind es nicht mehr viele. Nur noch 7 Stück in der Küche und 3 im Büro.

Viel lieber hätte ich aber heute Katja's und meinen ersten Hochzeitstag gefeiert. Katja, das holen wir nach, sobald wir eingezogen sind.

04.12.2006  

202. Baustellentag

Katja ist heute früh auf der Baustelle gewesen, um den Massa Kundendienst die Tür zu öffnen. Und wie sie mir erzählte, waren die beiden Monteure auch pünktlich.
Eine Gummidichtung im Schlafzimmerfenster hat sich etwas gelöst und muss aber wohl vom Hersteller ausgetauscht werden. Das klemmende Rollo im Büro klemmte inzwischen zwar nicht mehr, aber allein schon anhand des Geräuschs beim Runterkurbeln wußte man sofort woran es liegt. Schell war dieser Mangel behoben.
Weiter zur Erkertür, die sich nur noch mit Gewalt öffnen und schließen läßt. Hier wurde die Tür neu justiert und ist jetzt wieder leichtgängig wie zu Anfang.

Das größte Problem war dann aber die Haustür. Hier hatten wir schon immer Angst, dass wir den Schlüssel abbrechen, wenn wir sie auf- bzw. abschließen wollten. Schnell war klar, dass der Rahmen nach außen und die Tür nach innen gebogen waren (oder umgekehrt?). Nach Entfernen der Rigips-Beplankung wurde auch diese Tür neu eingestellt. Anschließend wurde dann vom Kundendienst wieder Rigips angebracht.
Alle beweglichen Teile an Fenster und Türen wurden noch geschmiert und wir hoffen, dass sich damit die Mängel erledigt haben. Somit ist unser Haus also Mängelfrei, soweit wir das bis jetzt festgestellt haben.

Katja ist dann gemütlich zur Arbeit gefahren und ich bin dann Abends wieder auf die Baustelle und bin fast mit der Haustür ins Haus gefallen. So leichtgängig ist sie jetzt. Ungewohnt, da man doch Wochenlang immer mit viel Kraft und durch Drücken und Ziehen die Tür aufschließen musste.

Zuerst habe ich das Loch für den Pelleteinfüllstutzen mit Zement verschlossen. Dann habe ich einen großen Eimer Gips angerührt und im Wohnzimmer die abgeflachten Stoßkanten der Rigipsplatten an den Wänden glatt zu ziehen. Mit einer Glättkelle geht das wunderbar. Da unter der Decke sowieso später Holzpanele kommt, kann ich mir da die Arbeit wenigstens sparen. Eine Blase später habe ich noch den Übergang vom Erker zu den Außenwänden gerade geschliffen und diese auch noch verspachtelt. Somit ist das Wohnzimmer, was Gips anbelangt, jetzt fertig. Es bleiben nur noch die Silikonfugen übrig.

03.12.2006  

201. Baustellentag

Einen Hitzeschlag haben wir bekommen, als wir heute ins Haus gekommen sind. Über 30 Grad Raumtemperatur im OG. Aber keines der Fenster war beschlagen. Es scheint, dass die Masse an Feuchtigkeit sich so langsam verflüchtigt hat. Auch der Luftentfeuchter hat nicht mehr so viel Wasser aufgenommen.

Wir haben heute endlich in der Küche die letzten Rigipsplatten angebracht. Eine blöde Schnibbelei, da wir ja wegen der offen zu lassen den Fächer (und doch nicht) aus der Hauruckaktion jetzt jede Platte quasi einzeln maßanfertigen mussten. Aber wir haben es geschafft.
Im Gäste-WC kommt ja das Fallrohr aus dem OG runter. Hier haben wir nach einer Lösung gesucht, das Fallrohr so zu verkleiden, dass kein unschöner Kasten um das Rohr gebaut werden muss. Wir werden das Fallrohr schräg verkleiden und haben so auch viel mehr Platz für das Waschbecken. Diese Aktion wird aber auf viel später verschoben. Vorrangig wird jetzt erst mal noch der letzte Rest verspachtelt und die letzten Steckdosen angebracht.

02.12.2006  

200. Baustellentag

Gipstag. Bis auf Gäste-WC und den HWR ist alles verspachtelt. Mein Vater hat bei 30 Grad Raumtemperatur mächtig geschwitzt. Meine Mutter hat neben ihrem berühmten Eintopf auch ihre Fensterputzutensilien mitgebracht und alle Fenster und Rollos im Haus blitzeblank geputzt.

Ich habe im Bad schon mal den Waschtisch provisorisch angeschlossen. Dann ging es an die Elektrik. Ein paar Schalter und Steckdosen habe ich noch angeschlossen und im Gäste-WC eine zusätzliche Steckdose eingebaut.

Beim Versuch den S0-Bus vom ISDN zu erweitern bzw. nach unten ins EG zu legen bin ich dann kläglich gescheitert. Jetzt weiß ich auch warum. UAE und IAE sind unterschiedlich geschaltet. Also gibts morgen einen neuen Versuch.

01.12.2006  

199. Baustellentag

Alle Lücken, die noch von der Heizungsinstallation übrig waren sind mit Spanplatten geschlossen und teilweise auch schon mit Rigips beplankt. Abends sind wir noch nach Hanau ins Bauhaus und haben für die Küche den Fliesenspiegel und Alu-Eckprofile gekauft. Dann hat Katja die Bodenfliesen für's Bad gesehen; Farbe Coral Red. Uns beiden haben sie auf Anhieb gefallen. Also haben wir sie auch noch gekauft. Mit weiteren Kleinigkeiten sind wir um gute € 250,- ärmer wieder zur Baustelle gefahren.
Die ersten Fliesen lagern also jetzt auf der Baustelle und so langsam sollten wir zusehen, dass auch die anderen Fliesen aus unserem Nochzuhause Richtung Baustelle verfrachtet werden.
Denn die Heizung schafft ordentlich Feuchtigkeit aus dem Estrich weg. Inzwischen sind wir bei 40 Grad angelangt. Am 10.12. könnten wir somit theoretisch mit den Bodenbelägen in Flur und Küche anfangen.