Juli 2007

Datum Wetter Tagebucheintrag
31.07.2007  

437. Baustellentag

Die Steckdosensäule für die Terrasse habe ich heute ans Erdkabel angeschlossen und die Säule mittels Erdspieß halbwegs kippsicher befestigt.
Wirklich fest sitzt die Säule mit diesem Spieß aus Plastik nicht. Deshalb habe ich mir überlegt, ob ich nicht noch eine Terrassenplatte an dieser Stelle verlege und die Steckdosensäule mit Dübel befestige.

Danach habe ich noch ein wenig Zierkies verteilt. So frisch aus der Plastiktüte verteilt, ist der Kies mit einer schäbigen weißen Sandschicht überzogen. Also habe ich die Gartenspritze aus dem Keller geholt und dem Kies eine kräftige Dusche verpasst. Jetzt sieht man wenigstens die verschiedenen Farben.

Während ich also so vor mich hin werkel, wuseln die Katzen auf der Terrasse rum, räkeln sich in der Sonne und geniessen ihre neue Freiheit. Scheinbar gefällt ihnen die Terrasse genauso gut wie uns.

30.07.2007  

436. Baustellentag

Einen kleinen Ausflug nach Friedberg zum Baumarkt haben wir heute gemacht. Auf dem Einkaufszettel stand nicht viel, dafür aber umso gewichtigere Sachen.

Vor die Erkertüren sollen Stufen gelegt werden und der Rand am Haus entlang soll mit Kiesel angefüllt werden. Stufen haben wir allerdings keine gefunden. Also haben wir für die große Erkertür 2 Rasengittersteine mit Minikieselbelag gekauft. Und für die Löcher noch passende Füllsteine.

Beim Zierkies sind wir dann noch fündig geworden. Rheinkiesel in 20-40mm Durchmesser sollten es sein. 125kg haben wir davon aufgeladen. Ein Abstecher in die Elektroabteilung musste auch noch sein. Dort haben wir eine Steckdosensäule für den Außenbereich eingepackt.

Frau möchte nämlich später mal Lichter und Lämpchen am Sichtschutzzaun anbringen. Mann fügt sich ;-)

Wieder zu Hause angekommen, ging es los. Frau macht Abendessen, Mann müht sich mit den schwergewichtigen Einkäufen ab und trägt alle Baumarkteinkäufe zur Terrasse. Arbeitsteilung eben. Die Stufe aus den Rasengittersteinen sieht nicht schlecht aus, wird aber bestimmt noch gegen eine vernünftige Stufe ausgetauscht. Die 2 Rasengittersteine werden dann beim zukünftgen Carport mit verbaut. Schnell noch den Zierkies verteilen und schon sieht die Terrasse wieder ein bisschen schöner aus. Die Steckdosensäule wird aber erst morgen installiert. Für heute reichts erst mal.

29.07.2007  

435. Baustellentag

Inzwischen habe ich auch die Erdkabel für die Terrasse verlegt. Mit Hilfe einer Erdkabelmuffe konnte ich das Kabel zur zukünftigen Sitzecke ohne Probleme verlängern. Jetzt fehlt nur noch die Erdsteckdose, die morgen besorgt wird.

Ansonsten haben Katja und ich ein ruhiges Wochenende verbracht und mal nichts gearbeitet.

28.07.2007  

434. Baustellentag

Da das Forum von Manu & Björn zum 29.07.2007 leider geschlossen wird, habe ich mich dazu entschlossen die Nachfolge anzutreten.

Mit heutigem Datum ist bei bauabenteuer.de das neue Forum für Bauherren und natürlich auch Bauherrinnen eröffnet.

27.07.2007  

433. Baustellentag

Die noch zu montierende Querstrebe am Tor habe ich heute eingebaut. Jetzt passt wieder alles und ist halbwegs gerade. Den Riegel am Tor anzuschrauben war schnell erledigt. Somit ist das Kapitel Terrassenzaun, sprich Katzengehege, abgeschlossen.

Die Katzen konnten den Abend gut gelaunt auf der Terrasse verbringen.

Und hier sind die versprochenden Bilder.

26.07.2007  

432. Baustellentag

Die Terrasse, Alias das Katzengehege, ist fertig. Nach Feierabend habe ich den Maschendraht gezogen. Eine quälende Arbeit, die ich nicht noch einmal machen möchte. Das Verzwirbeln des Bindedrahts ist eine Tortur für die Finger. Doch nach 4,5 Stunden war ich endlich erlöst und zwei Pfosten stehen dafür jetzt schief. Jetzt weiß ich was Spanndraht heißt. Die Pfosten werde ich beizeiten noch abstützen müssen.

Dann kam der große Moment für unsere 3 Pelzknäule. Erkertür auf und abwarten. Schon nach kurzer Zeit waren Minou und Lucie draußen und haben die Terrasse erkundet. Seppel kam erst einige Zeit später dazu. Der hat nämlich die feierliche Eröffnung schlicht und ergreifend auf dem Sofa verpennt.

Schnell waren die Drei dabei alle Ausbruchsmöglichkeiten zu testen.

  • Minou klettert flugs den Sichtschutzzaun hoch
  • Lucie versucht es über den Tisch über den Sichtschutzzaun zu kommen
  • Seppel gräbt am Maschendrahtzaun den Split weg

    Wie soll man drei solche ausbruchsfreudigen Katzen nur dazu bewegen sich nur auf der Terrasse aufzuhalten? Von Gehege kann also keine Rede mehr sein und Ausgang gibt es dann auch nur, wenn eine Aufsichtsperson dabei ist.

    Letztendlich werden wir aber nicht ständig dabei sein können und falls dann doch mal eine Katze das Weite sucht, bleibt nur zu hoffen, dass sie den Weg zurück findet.

    25.07.2007  

    431. Baustellentag

    Der Büroalltag hat mich wieder, dank Medikamente. Nach Feierabend ging es auf direktem Weg nach Hause. Dachte ich zumindest. Wegen einer Straßensperrung ohne vernünftige Umleitung bin ich über Feldwege nach Hause gerumpelt. Die Stoßdämpfer vom Auto scheinen auf jeden Fall noch in Ordnung zu sein.

    Endlich daheim angekommen ging es auch schon los. Schnell in die Arbeitsklamotten und nix wie raus, das gute Wetter ausnutzen. Heute soll ein Teil des Sichtschutzes aufgebaut werden.

    Als erstes habe ich die Eingschlaghülsen versenkt, die den Sichtschutzzaun aufnehmen sollen. Danach wurden die ersten 4 Balken ausgerichtet und montiert. Bis hier hin ging es ja noch alleine. Doch jetzt musste Katja mithelfen. Zum Glück hatte sie heute einen freien Tag. Gemeinsam haben wir die 3 Elemente zwischen die Pfosten montiert. Nach 1,5 Stunden war dieser Teil schon fertig. Wir waren erstaunt, wie schnell das ging.

    Also habe ich weitere 5 Bodenhülsen gesetzt, während Katja sich ums Abendessen gekümmert hat. Und danach kamen die Pfosten an die Reihe, die ich ausgerichtet und festgeschraubt habe. An diesen Pfosten wird später der Maschendrahtzaun befestigt. Trotzdem habe ich die Abstände zueinander so gewählt, dass später ein Sichtschutzelement dazwischen passen würde.. Doch vorerst wollen wir es bei dem Maschendrahtzau belassen. Schließlich wollen wir und auch die Katzen noch ein wenig Aussicht haben.

    Auf der anderen Hausecke haben wir dann noch eine Tür eingebaut, um von der Terrasse auch in den Garten zu kommen. Die Tür ist eigentlich ein halbes Sichtschutzelement. Doch auch als Tür macht es sich gut. Zwischendurch haben wir in unserer neuen sicht- und windgeschützen Ecke Katja's leckeren Kartoffelauflauf gegessen.

    Für heute war es dann auch genug an Arbeit. Morgen kommt dann der Maschendrahtzaun an die Pfosten und schließt somit die Lücke zwischen Tür auf der einen und Sichtschutz auf der anderen Seite. Leider waren die Akkus der Kamera alle. Deswegen gibts noch keine Bilder, doch das wird noch nachgeholt.

    24.07.2007  

    430. Baustellentag

    Es kommt doch immer wieder anders als man denkt. Zumindest für heute falle ich arbeitstechnisch aus. Montezumas Rache hat mich erwischt und Stechmücken in Monsterformat sorgen nachts dafür, dass ich morgens im Spiegel riesige Beulen an den Einstichstellen sehe. Die Handrücken sind mächtig angeschwollen und das Jucken treibt mich schier in den Wahnsinn. Hals, Arme, Schulter, Rücken. Überall habe ich richtig dicke Beulen, die extrem jucken.

    Der Doc war erstaunt, dass ich so extrem allergisch auf Mückenstiche reagiere, zumal ich bisher noch nie solche Probleme hatte. Die Mücken haben mich auch sonst immer in Ruhe gelassen und haben immer nur Katja gestochen.

    Salbe zum Abschwellen der Stiche und gegen den Juckreiz muss her. Auch soll ich bei Bedarf ruhig kühlende Umschläge auf die betroffenen Stellen machen. Na hoffentlich hilft das auch.
    Damit ist klar, dass heute nichts gearbeitet wird, denn wie schon geschrieben nervt das Jucken gewaltig und den Reflex zum Kratzen zu unterdrücken macht mich auch richtig hibbelig. Mal sehen wie ich die Blutsauger aus dem Schlafzimmer vertreiben kann.

    Die Probleme mit der Homepage scheinen jetzt auch endlich alle beseitigt zu sein. Der Provider hat sich noch mal ins Zeug gelegt und auch ich durfte noch ein paar Änderungen durchführen. Es sollte also wieder alles so funktionieren, wie seit bestehen des Bautagebuchs gewohnt.

    23.07.2007  

    429. Baustellentag

    Heute Nachmittag haben wir die bestellten Zaunelemente und das ganze Befestigungsmaterial abgeholt. Eigentlich wollten wir auch noch die Trittsteine für die Terrassentüren und Rheinkiesel haben. Doch haben wir nichts gefunden was uns gefallen hat bzw. der Rheinkeisel war sogar ausverkauft.

    Nach 1,5 Stunden hin und her im Baumarkt haben wir dann alles in den Anhänger geladen. Zum Glück ist er hoch genug, um die 1,80m hohen Sichtschutzelemente noch schräg stellen zu können. Dazu mussten wir auf einer Seite die Plane lösen, damit die Elemente hochkant gestellt werden konnten. Mit Gummiseilen haben wir dann die Plane wieder festgezurrt. Das hat bis nach Hause ausgereicht.

    Bleibt jetzt also nur noch auf trockenes Wetter zu hoffen, dann kann das Katzenterrassenfreigehege erstellt werden.

    22.07.2007  

    428. Baustellentag

    Mein Vater hat heute morgen unseren Anhänger zurück gebracht. Und aufgeladen waren 2 große Sideboards für unsere Essecke. Die haben wir dann schon mal dort hin gestellt, wo sie später auch stehen sollen.

    Nachdem sich mein Vater dann wieder auf den langen Heimweg gemacht hat, haben Katja und ich die neue Lampe über den Esszimmertisch angebracht. Die Lampe läßt sich über ein Seilzugsystem einfach in der Höhe verstellen. Aber bis wir die richtige Anfangshöhe angepasst hatten, das hat gedauert. Für das Wochenende war das dann aber auch schon genug an Arbeit. Wir ruhen uns aus für die kommende Woche. Am Monatag Nachmittag holen wir die bestellten Zaunelemente ab. Und den Rest der Woche werden wir dann damit verbringen die Terrasse zu umzäunen.

    21.07.2007  

    427. Baustellentag

    Nachdem jetzt die Terrasse fertig verlegt ist habe ich mir erst mal 2 Tage Baustellenfrei gegönnt. Neben den Problemen mit dem Provider habe ich mich um nichts gekümmert.

    Es funktioniert noch immer nicht alles wie seit 2 Jahren gewohnt. Die Kommunikation ist sehr träge. Angeblich ist ja alles wieder in Ordnung. Doch wenn PHP-Skripte immer noch nicht funktionieren sehe ich das durchaus nichts als in Ordnung an. Sollte sich hier nicht schnellstens etwas verbessern werde ich kurzerhand den Provider wechseln. So einfach ist das. Schließlich habe ich mir keine Fehler vorzuwerfen und außerdem arbeite ich ja in einem Softwarehaus. Von daher kann ich mit Sicherheit behaupten, dass unangekündigte Updates seitens des Providers und die damit plötzlich verbundnen Probleme mit dem Bautagebuch nicht meine Schuld ist.

    Ich bin ja gerne bereit erforderliche Änderungen und Anpassungen vorzunehmen, wenn ich wüßte welche. Aber auf Verdacht werde ich nichts machen.

    Die Bilder vom Wohnzimmer und der Terrasse habe ich aufbereitet und online gestellt.

    18.07.2007  

    424. Baustellentag

    Baumarktbesuch stand mal wieder auf dem Programm. Nachdem ich gestern nicht die Sichtschutzelemente bekommen konnte, bzw. diese eine Lieferzeit von mind. 4-6 Wochen haben, haben Katja und ich uns jetzt für Elemente aus einem anderen Programm entschieden. Die sind zwar etwas teurer, dafür sofort lieferbar. Allerdings war aus dem Programm Bern kein schmales Element vorhanden, welches ich eigentlich als Tür verwenden möchte. Kurzerhand habe ich ein ähnlich gestaltetes Teil ausgesucht. Dieses werde ich dann als Tür umbauen.

    Im Baumarkt bin ich also mit meiner Materialliste rein und habe mir gleich einen Mitarbeiter kommen lassen, dem ich meine Wünsche mitgeteilt habe. Alles was wir für unsere Terrassenumzäunung (oder sollte ich lieber Katzengehege schreiben) lasse ich mir vom Bauhaus zusammenstellen. Abgeholt wird dann alles zusammen nächste Woche.

    Es ist schon erstaunlich was man alles zusätzlich an Kleinkram benötigt und was alles beachtet werden muss, wenn eine Kombination aus Sichtschutzelementen und Maschendrahtzaun entstehen soll.
    Nach einer Stunde war dann die Materialbestellung komplett und ich konnte auf dem Heimweg noch überlegen, was eventuell noch alles fehlt. Und ein paar Sachen sind mir dann auch noch eingefallen. Die darf ich dann bei der Abholung nicht vergessen.

    Zu Hause war dann mal Ruhe angesagt. Bzw. habe ich mal geschaut warum einige Dinge im Bautagebuch seit gestern nicht mehr funktionieren. Zwar behauptet unser Provider, dass wieder alles in Ordnung ist, doch einige PHP-Geschichten laufen immer noch nicht. Andere dagegen schon. Warum und wieso konnte ich leider noch nicht herausfinden.

    17.07.2007  

    423. Baustellentag

    Wir sind wieder online. Warum unsere Seite plötzlich nicht mehr funktionierte, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Bisher hat unser Provider auf meine Anfrage nicht geantwortet.

    Der gestrige Besuch im Baumarkt war nicht von Erfolg gekrönt. Eigentlich wollte ich ja den Sichtschutz und Zaun bestellen, dass wir ihn nächste Woche abholen können. Doch ausgerechnet das Modell, welches uns gefallen hat, konnte lange Zeit nicht geliefert werden und wir müssten mit mindestens 4 Wochen rechnen.

    Ein wenig frustriert war ich schon. So lange wollte ich nicht warten. Enttäuscht habe ich Katja das Ergebnis per SMS mitgeteilt und bin nach Hause gefahren.

    Dort habe ich mich wieder mit den restlichen Terrassenplatten beschäftigt. Auch der Erker ist jetzt fertig. Die Ränder zum Haus habe ich noch mit dem restlichen Split (teilweise) aufgefüllt. Unter den drei Türen vom Erker sollen noch Trittsteine gesetzt werden. Dort habe ich komplett aufgefüllt. Und an den sonst freien Stellen am Haus wurde nur bis zur Unterkante der Terrassenplatten der Splitt eingebracht. Dort wird dann der Rest mit Rheinkies aufgefüllt.

    Als nächstes konnte ich dann mit Sand spielen. 25kg Quarzsand wurden mit dem Besen in die Fugen verteilt. Was langweiligeres habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht. Vor, zurück, hin und her habe ich den Sand gefegt. Und irgendwann ist dann das Meiste der Sandmassen in den Fugen verschwunden. Oder etwa vom Winde verweht?

    Beim Fegen hatte ich ja genügend Zeit noch mal über den Sichtschutz nachzudenken. Also entweder fahre ich morgen noch mal vorbei und werde statt Sunset dann doch Verona bestellen und selbst ein Tor bauen. Oder Katja und ich machen es wie bisher auch. Wir fahren gemeinsam in den Baumarkt und kaufen nächste Woche spontan alles ein.

    16.07.2007  

    422. Baustellentag

    stöhn...Was für eine Hitze. Im Büro kocht man ganz langsam vor sich hin und man weiß, dass abends noch mehr Arbeit auf einen wartet.

    Nach Büroschluss ging es noch mal in den Baumarkt. Trennscheiben für Beton mussten besorgt werden, damit ich die halben Platten, die noch fehlen, schneiden kann. Und das habe ich dann zu Hause auch gemacht. 10 Platten habe ich halbiert und dabei mächtig Staub aufgewirbelt.

    Die Schnittkante habe ich noch leicht angefast und dann alle Platten verlegt. Jetzt sind zum Glück nur noch drei Platten übrig, die ich morgen passend für die Erkerecken schneiden muss. Und damit wäre dann das Thema Terrassenplatten vorerst erledigt. Bleibt nur noch das Setzen der geplanten Sichtschutzelemente, des Zaunes und eines Tores. Dann können wir endlich auf die Terrasse ohne ständig darauf achten zu müssen, ob nicht eine unserer alten Hauskatzen entwischt.

    15.07.2007  

    421. Baustellentag

    Heute morgen bin ich davon ausgegangen, dass ich mich nach dem gestrigen Tag kaum noch bewegen kann und ich auf allen Vieren aus dem Bett krabbel. Doch mir ging es wesentlich besser als befürchtet. Zwar merke ich einen kleinen Muskelkater, doch den ignoriere ich einfach.

    Also stand dem Endspurt in Sachen Terrasse nichts im Weg. Gemeinsam mit Katja wurde das letzte Drittel auch noch fertig gemacht. Nach ein paar Stunden war der letzte Rest Splitt verteilt und die letzten Platten verlegt. Bei den Außentemperaturen haben wir es sehr langsam angehen lassen.

    Doch wir haben es geschafft. Die Terrasse ist fertig. Zwar fehlen jetzt noch die Randstücke und die Schrägen am Erker, doch zum erstem Mal können wir Kipp- und Wackelsicher auf unserer Bank sitzen und barfuss laufen. Ein super Gefühl und fast wie Weihnachten und Ostern zusammen.

    Als dann die Sonne sich auf die andere Seite des Hauses verzogen hatte haben wir gegrillt, Tisch und Stühle auf die Terrasse gestellt und unsere erste Mahlzeit bei einer kühlenden Brise genossen. Jetzt kann der Sommer kommen, wir sind bereit.

    Wir haben noch lange draußen gesessen. Einfach genial. Kommende Woche werde ich die Verlegearbeiten dann endgültig abschließen.
    Bilder werden noch nachgereicht. Ich war einfach zu (glücklich) erschöpft als das ich mich noch an die Arbeit der Bildergalerie mache.

    Bei einer Begebenheit hatte ich leider keine Kamera zur Hand. Als wir am Abend gegrillt haben ist der Sack mit Holzkohle umgekippt. Dem haben wir keine Beachtung geschenkt, was später zur Erheiterung führen sollte. Unserem 17 Jahre alten Seppel haben wir mit Halsband und 10m Leine draußen laufen lassen. Als Wohnungskatze wäre Freigängertum nichts mehr für ihn. Seppel steht auf Tüten jeglicher Art. Irgendwann hat er dann den großen Holzkohlesack entdeckt. Und bevor Katja oder ich reagieren konnte war er auch schon drin verschwunden. Da Seppel ein roter Kater ist kann sich jeder vorstellen wie er ausgesehen hat, als ich ihn aus der großen Tüte hatte. Über die Hälfte war er mit Kohlenstaub bedeckt. Der Kopf schwarz wie die Nacht. Die nachfolgende Säuberungsaktion hat ihm nicht wirklich gefallen :-)

    14.07.2007  

    420. Baustellentag

    Morgens um 7:00 Uhr ist die Welt noch in Ordnung. Zumindest was die Temperaturen angeht. Bei noch angenehmen Plusgraden habe ich begonnen das Splittbett anzulegen. Da die Schubkarre außer Gefecht gesetzt ist, habe ich zuerst einmal den schon angeschütteten Splitt verteilt. Danach ging es nur noch Eimerweise voran. In gemütlichem Tempo wurde ein 20L Eimer mit Splitt nach dem anderen von der Straße zur Terrasse getragen.

    Ausgesuchte und vor allem gerade Holzlatten habe ich als Abziehhilfe verlegt und mit der Wasserwaage ausgerichtet. Das ging erstaunlich schnell und einfach. Dann gings ans Abziehen. Als die ersten vier Meter glatt abgezogen waren, habe ich die ersten Platten verlegt.

    Bei steigenden Temperaturen wurde die Arbeit immer unangenehmer. Um 11:00 Uhr habe ich dann 108 Platten geschleppt und verlegt. Gut ein drittel der Terrasse war somit fertig.

    Wieder musste ich Eimerweise den Splitt holen und habe so nach und nach erst den Splitt abgezogen und die nächsten Plattenreihen verlegt. Die Arbeitszeiten wurden im Laufe der Zeit immer kürzer. Dafür die Pausenzeiten immer länger.

    Als Katja gegen 15:30 Uhr zu Hause ankam hatte ich schon 2 Drittel der Terrasse ausgelegt. Die großen Augen und das gehauchte Wow haben mich stolz auf mich selbst gemacht.

    Da im Neubaugebiet ein Picknick aller Bauherr(inn)en angesagt war, habe ich meine Arbeit für den heutigen Tag eingestellt. Nach einer Abkühlphase und einem erfrischenden Bad sind wir dann zum Picknick gegangen und haben viele Leute kennengelernt, die man zwar hier und da schon mal gesehen hatte, aber nicht immer den Häusern zuordnen konnte. Wer wollte konnte kleine Steckbriefe ausfüllen, die dann an eine Wand getackert wurden. So konnte man sich mal über die Interessen der Leute ein wenig schlau machen. Denn mit jedem reden war bei 60 bis 70 Picknickern nicht möglich.

    Es war wirklich ein gelungener Event. Und vielleicht wird so ein Staßenpicknick zu einem festen jährlichen Ereignis. Es hat auf jeden Fall Spass gemacht.

    An dieser Stelle unseren allerherzlichsten Dank an Inge und Paul, die Initiatoren.

    13.07.2007  

    419. Baustellentag

    Der Splitt wurde heute morgen geliefert. Nach kurzer telefonischer Rückfrage des Fahrers hat er die Ladung genau da abgekippt wo sie hin soll. Das Wochenende ist arbeitsmäßig also eingeläutet.

    Das Schnurgerüst habe ich noch schnell erstellt und zur Einstimmung aus das Wochenende habe ich auch noch ein paar Schubkarren Splitt auf der Terrasse abgeladen. Und zwar so lange bis dem Reifen die Puste ausgegangen ist (und mir auch). Somit war dann nach 6 oder 7 Karren erst mal Feierabend.

    12.07.2007  

    418. Baustellentag

    Für die Terrasse habe ich heute morgen 2,5m3 Edelsplit bestellt. Ich habe mich gegen Sand entschieden, denn
  • Sand verdichtet sich zu stark und hat somit keine Drainagefunktion
  • Ameisen transporteiren den Sand ab oder bauen Nester unter den Platten
  • Unkraut wächst nicht bzw. kaum in den Fugen
  • Ein Preisunterschied je Tonne ist nicht vorhanden
  • Geliefert wird die Ladung morgen. Ich bin gespannt was das für ein Haufen ist, wenn ich zu Hause ankomme. Das Wochenende ist somit arbeitsmäßig gesichert.

    Abends sind Katja und ich dann noch nach Hanau ins Bauhaus gefahren. Wir haben allerdings nicht das gefunden was wir gesucht haben. Trotzdem sind wir nicht mit leeren Händen aus den Laden raus. Wie sollte es auch anders sein.

    Für den Esszimmertisch haben wir eine Lampe gefunden, die uns auf Anhieb gefallen hat. Und unserem Grill haben wir ein neues Rost spendiert. Und dann sind noch 3 Alu-Trittleisten für die Erkertüren in den Einkaufswagen gewandert.

    Was ich aber immer wieder feststellen muss: Immer wieder stehen wir vor den selben Fragen. Wie viel Quadratmeter brauchen wir für das Fliesenmosaik der Duschwanne? Wie groß darf der Spiegel im Bad maximal sein? Und noch jedes Mal, wenn wir was im Baumarkt entdeckt haben, zucken wir mit den Schultern. Also werde ich mir ein kleines Notizheft zulegen, in dem die Antworten auf eben solche, immer wiederkehrende, Fragen beantwortet werden.

    11.07.2007  

    417. Baustellentag

    Katja hat heute ein paar Dinge aus dem Baumarkt mitgebracht, die wir noch benötigen. Und ich habe schon mal ein paar Fliesen für die zweite Fensterbank im Wohnzimmer zugeschnitten. Die Aluschiene für die Verblendung der Kante habe ich ebenfalls auf die passende Länge abgesägt. Damit ist aber dann auch schon der Anfall von Arbeitswut für heute vorüber.

    Es tut zwar mal ganz gut nichts oder sehr wenig zu tun, dafür habe ich aber immer im Hinterkopf, dass ich ja eigentlich viel mehr hätte tun müssen. Ich behaupte jetzt mal, dass ich mich wieder so langsam warm arbeite für die nächsten Arbeitsgänge.

    10.07.2007  

    416. Baustellentag

    Das Fleisch und der Wille ist schwach. Im Moment läuft nichts, absolut nichts. Wir merken beide wie Urlaubsreif wir sind.

    Trotzdem soll, sobald das Wetter es zulässt, die Terrasse fertig gemacht werden. Dann heißt es jetzt wohl ein paar Tonnen Sand oder feinen Split zu ordern und auf trockenes Wetter warten/hoffen.

    08.07.2007  

    414. Baustellentag

    Wir haben es ruhig angehen lassen. Am letzten Freitag habe ich die erste Fensterbank im Wohnzimmer angefertigt und ein Regalbrett neben der Vitrine angeschraubt. Zu mehr hatte ich keine Lust.

    Am Samstag war auch nichts los. Wir haben uns eine Auszeit genommen uns sind zu einem Grillfest gefahren. Und heute haben wir uns aufgerafft unser Wohnzimmer etwas aufzuräumen und von unnötigem Ballast zu befreien. Ein bisschen Unkraut musste im Garten auch dran glauben. Aber das rausrupfen von Disteln und anderem Grünzeug macht nicht wirklich Spass. .

    Auch wenn ich es sonst nicht mag, aber ich werde wohl oder übel die Chemiekeule nehmen müssen. Das Kraut ist in den letzten Wochen durch den vielen Regen so in die Höhe geschossen, da ist per Hand kein Durchkommen mehr.

    05.07.2007  

    411. Baustellentag

    Viel passiert ist in den letzten beiden Tagen nichts. Der Job geht nun mal vor. Der Abstecher zum toom in Alzenau auf der Rückfahrt vom Kunden nach Hause war ein Reinfall. Die Fliesenabteilung ist der absolute Witz. Eigentlich gar nicht erwähnenswert.

    Außerdem ist mir eingefallen, dass wir ja noch genügend weiße Fliesen vom Küchenspiegel übrig haben. Mit diesen wird jetzt die Fensterbank belegt. Fehlen nur noch die Alu-Schienen, die ich am Freitag besorgen werde.

    Ansonsten habe ich heute im Esszimmer noch ein Regalbrett angebracht und im Schlafzimmer endlich die Lampe angeschlossen. Das sind zwar nur Kleinigkeiten, aber zu mehr hatte ich irgendwie keine Lust.

    Der Regen und der graue Himmel sorgen nicht gerade dafür, dass die Motivation steigt. Und eigentlich steht ja die Terrasse auf dem Plan. Doch bei diesem Wetter ein unmögliches Unterfangen. Dann lieber ein paar Kleinigkeiten erledigen und ansonsten mal ein wenig die Knochen schonen.

    03.07.2007  

    409. Baustellentag

    Endlich wieder mobil, habe ich auf dem Nachhauseweg einen Abstecher im Baumarkt gemacht und noch ein paar Teile für die noch zu verlegenden Fußleisten im Erker besorgt.

    Und daheim angekommen ging es auch sofort zur Sache. Die Fummelei mit den kleinen Stückchen und teilweisen 30-Grad-Winkel. Eine Frickelarbeit sondergleichen, aber ich habe es letztendlich geschafft. Allerdings bin ich mit den 30er Ecken nicht wirklich zufrieden. Deswegen habe ich mir vorsorglich auch ein Reparaturkit mitgebracht.

    Dieses Kit besteht aus einer Paste und Pigmenten, mit denen ich hoffentlich die Eucalyptusfarbe einigermaßen nachahmen kann. Damit werde ich dann die 30er Ecken noch angleichen. Hoffentlich klappt das auch, wie ich mir das vorstelle. Für heute hatte ich allerdings mit Fummeligen Arbeiten nichts mehr am Hut.

    Und damit ich nicht aus der Übung komme werde ich morgen versuchen noch mal in den Baumarkt zu fahren und das Material für unsere selbstgebauten Fensterbänke zu bekommen. Das sollte trotz Kundentermin machbar sein, denke ich. Hoffentlich denkt der Kunde auch so.

    02.07.2007  

    408. Baustellentag

    Was für ein Tag. Mit dem gestern abgeholten Firmenwagen ging es ins Büro. Bis dahin war ja noch alles in bester Ordnung. Gegen Mittag habe ich dann mal in der Werkstatt angerufen und mitgeteilt bekommen, dass mein Auto repariert ist. Also wie jetzt vom Büro nach Nidda kommen? Zu Fuß kann ich die 65km nicht bewältigen.

    Die Weltreise begann also um kurz vor 13 Uhr mit einem 20 minütigen Fußmarsch vom Büro zum Bahnhof. Kollegen meinten nur, der ist hier um die Ecke. Hahahaha. Für mich als bekennender Autofahrer begann damit der Stress. Diese Fahrkartenautomaten zu bedienen ist ein Graus. Welche Tarifzone hat denn mein Ziel? Der Plan hängt natürlich 3m weiter. Nachdem ich dann irgendwie irgendwelche Daten eingetippt hatte, konnte ich meine Karte nach Geldeinwurf endlich aus dem Automaten entgegen nehmen.

    Die Umsteigepunkte habe ich mir im Büro noch ausgedruckt, sonst hätte ich vollkommen auf dem Schlauch gestanden. Also ab zum passenden Gleis und rein in die S-Bahn. 40 Minuten bis nach Frankfurt Hbf. Dort angekommen nach oben zu den Bahnsteigen hetzen und nicht den Überblick verlieren zu welchem Gleis ich muss. Rein in den Regionalexpress. Nur hatte der von Express anscheinend noch nichts gehört. Von Frankfurt ging es in gemütlichen 40 Minuten über Hanau nach Gelnhausen.

    Und wieder ein Gehetze zum nächsten Bahnsteig. Nur welchen? Auf meinem Ausdruck steht nur Richtung Gießen. Also der Meute von Fahrgästen einfach hinterher. Eine Regionalbahn wartet hier auf mich. Rein und Fahrgäste gefragt, oder das der Zug nach Nidda sei. Alle Nicken, also Platz suchen und nehmen.

    50 Minuten später komme ich in Nidda an. Natürlich sind wir über Ranstadt gefahren. Wieder gerenne, denn jetzt heißt es den Bus kriegen. Nur welche Haltestelle muss ich denn aussteigen? Den Busfahrer habe ich gefragt, ob er mir bescheid sagt, wenn ich aussteigen muss. Was er auch machen wollte.
    Und was macht der Gute? Hält nur für ich direkt vor der Werkstatt. Mit 1000 Dankeschön und guter Weiterfahrt für den Busfahrer, bin ich endlich am Ziel. Die ganze Reise hat über drei Stunden gedauert, für eine Strecke, die ich sonst mit dem Auto in 35 Minuten zurücklege.

    Glücklich, aber um 313,- Euro ärmer, bin ich ins Auto gestiegen und nach Hause gefahren. 5 Minuten bis Ransatdt. Das sind Reisezeiten :-)

    Noch was im Haus machen, dazu hatte ich dann keine Lust mehr. Erholen von der stressigen Reise war mir wichtiger.

    01.07.2007  

    407. Baustellentag

    Kinder wie die Zeit vergeht. Die zweite Jahreshälfte fängt an und das Wochenende ist auch schon fast wieder rum.

    Heute morgen haben wir uns gemütlich zum Frühstücken an unseren Esstisch gesetzt. Und das können wir ab jetzt immer so haben. Die Sonne schien zaghaft durch die Erkerfenster. So kann ein Sonntagmorgen gerne anfangen.

    Nach dem Frühstück habe ich dann noch ein Regal angebracht, in dem dann wieder mein Sammelsurium aus alten Teller, alten Mokkamühlen und andere alte Sammlerstücke ihren Platz finden werden.

    Nachmittags sind wir dann ins Büro gefahren und haben einen Firmenwagen abgeholt, damit ich mobil bin, denn mein Auto steht immer noch in der Werkstatt. Vielleicht kann ich es morgen abholen. Nur wie dann vom Büro die 65km zur Werkstatt kommen? Zwei Autos fahren geht schlecht und Katja hat leider diese Woche Spätschicht. Sie kann mich also nicht abholen oder hin bringen. Verzwickte Situation. Und mit Bus und Bahn dauert es bis zu 3 Stunden :-(
    Aber eine Lösung werden wir auch hier finden, wie schon so oft bei anderen Herausforderungen.