März 2009

Datum Wetter Tagebucheintrag
31.03.2009  

1023. Baustellentag

Das sonnige Wetter bietet sich ja geradezu an sich im Garten auszutoben. Wir haben den Boden für die Rasenaussaat vorbereitet. Katja hat Nachmittags eine Rasenwalze ausgeliehen. Und damit wurde erst einmal der Boden gewalzt und etwas gefestigt. Gleichzeitig haben wir noch die Fundamentmasse für die Gartenhütte ausgemessen und abgesteckt.

Nach kurzer Überlegung haben wir uns dafür entschieden das Fundament aus einer Schotterschicht und 50x50cm Betonplatten anzulegen. Ein Betonfundament wäre einfach zu aufwändig und ist laut Gemeinde eigentlich auch nicht zulässig. Zwar haben viele im Baugebiet ihre Gartenhütte aus einem Betonfundament stehn, doch wir wollen von Anfang an allen später möglichen Ärger aus dem Weg gehen.

An einer Stelle im Garten fehlte noch etwas Boden. Kurzerhand habe ich angefangen das Loch für das Fundament zu graben und mit dem Aushub die Stelle anzugleichen. Somit können wir morgen noch einmal den Boden Harken und dann den Rasen säen.

An der gepflanzten Hecke tut sich optisch leider nichts. Irgendwie sehen die Triebe tot aus. Aber wir geben ihnen einfach noch mehr Zeit. Vielleicht treibt sie ja jetzt bei Sonnenschein aus. Auf jeden Fall habe ich die Heckenpflanzen gedüngt und gegossen. Mal sehen ob's wirkt.

25.03.2009  

1017. Baustellentag

Der Bauntrag ist genehmigt. Wir können unser zweites Haus bauen.

Naja, Haus ist übertrieben. Es wird ja unsere Gartenhütte.

Bereits ein Tag nach der Bauanzeige lag die persönlich vorbei gebrachte Genehmigung im Briefkasten. Also von langsamen Behördenmühlen kann bei unserer Gemeinde absolut keine Rede sein. Bisher wurden alle Anfragen, Anträge binnen kürzester Zeit bearbeitet.

An dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter im Rathaus Ranstadt. Ihr seid wirklich bürgernah und -freundlich.

24.03.2009  

1016. Baustellentag

In den letzten Tagen haben wir einiges an Schwerarbeit erledigt. Der zukünftige Garten nimmt optisch an Gestalt an. Mit der Gartenfräse habe ich den kompletten hinteren Teil umgegraben. Das sind so um die 400qm.

Anschließend ging's ans Harken. Große Klumpen und Steine wollten aussortiert werden. Nach einem Drittel ist mir dann doch die Puste ausgegangen. Am nächsten Tag haben Katja und ich gemeinsam noch mal einige Stunden damit verbracht den restlichen Boden zu harken. Jetzt sieht der Garten schon ehr danach aus, dass man Rasen säen kann.

Nebenher haben wir dann schon mal Rasensamen und Dünger besorgt. Sobald der Boden sich wieder etwas gesetzt hat und das Wetter es zuläßt, soll nämlich der Rasen gesät werden. < p/> Nach einer Gartenhütte haben wir uns zwischendurch auch noch umgeschaut und sind letztendlich auch fündig geworden. Für uns war klar, dass eine Gartenhütte nie groß genug sein kann. Im Interet haben wir dann auch eine preislich ins Budget passende gefunden. Da in Wächtersbach ein Austellungsgelände vorhanden ist, haben wir uns letzten Sonntag auf den Weg gemacht. Und tatsächlich konnten wir uns die ausgesuchte Gartenhütte dort live anschauen. Katja ist total begeistert; die muss es also sein.

Gestern sind wir dann noch mal nach Wächtersbach gefahren. Der Bau einer Gartenhütte ist in unserer Gemeinde nämlich Bauanzeigenpflichtig. Und dafür benötigen wir bzw. das Bauamt Baupläne. Ob wir die bekommen?

Beim Holzstudio Desch angekommen haben wir unser Anliegen vorgetragen und um Pläne zu der ausgesuchten Gartenhütte gebeten. Und tatsächlich war man so freundlich und hat uns die kompletten Unterlagen zu Verfügung gestellt.

Mit den Unterlagen ging es dann heute direkt zur Gemeinde, um die Bauanzeige zu machen. Wie erwartet war man wieder sehr hilfsbereit und schon nach kurzer Zeit waren die Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben. Eine Kopie sämtlicher Unterlagen wurde mir dann noch mitgegeben. In den nächsten Tagen soll dann auch schon die offizielle Genehmigung im Briefkasten liegen. Wieder hat sich bestätigt, dass unsere Gemeinde ihre Bürger schnell und unkompliziert unterstützt.

Die Gartenhütte kann also bestellt werden. Hier noch ein paar Daten:
Bohlenaussenmass 385 x 385 cm
Wandinnenmass 358x358cm
Firsthöhe 254cm
Grundfläche 13,32m²
Umbauter Raum 27,58m³
Wandstärke, 2-fach Nut+Feder 34mm
Gewicht ca. 1050kg

08.03.2009  

1000. Baustellentag

Wow. Eine runde Zahl und kaum vorstellbar, dass wir schon so lange mit unserem Haus beschäftig sind.

Seit ein paar Tagen kümmern wir uns vorrangig um unsere Katzenneuzugänge. Und seit gestern ist das Trio nun komplett. Aus wohl über 40 Katzen haben wir diesen drei ein neues Zuhause gegeben. Wenn unsere Tierärztin uns erzählt wie diese Katzen gelebt haben bzw. teilweise noch leben müssen, wird uns ganz anders. Doch die ganze Geschichte ist ja auf der Katzenseite zu lesen.

Am 1.3.2009 haben wir 100 Heckenpflanzen bestellt. Eigentlich sollten diese auf Abruf geliefert werden. Zumindest sind Katja und ich uns sicher, dies so bei der Bestellung abgegeben zu haben. Schließlich haben wir ausführlich darüber geredet, ob nun Abruf oder ein fester Liefertermin für uns in Frage kommt. Schließlich wollten wir noch einige vorbereiten.

Doch schon am 3.3.09 bekam ich eine Email, dass die Pflanzen unterwegs seien. Alles ein Missverständnis? Es lassen sich ja schlecht 100 Pflanzen wieder zurück schicken. Und natürlich waren die Pflanzen dann auch am 3.3. bei uns.

Es blieb uns nichts anderes übrig, die Pflanzen gebündelt vorübergehend in einem schnell ausgehobenen Graben einzupflanzen, damit sie nicht kaputt gehen.

Gestern dann haben wir dann bei schönem Wetter die Pflanzen an ihren, leider nicht vorbereiteten, Platz gesetzt. Knapp 5 Stunden hat die Ligusterrettungsaktion gedauert. Jetzt hoffen wir, dass alle auch angehen. Ach ja, wir haben uns für Liguster ovalifolium entschieden. Die ist winterhärter als andere Ligusterarten.