Fazit

Nach nunmehr über 250 Tagen Hausbauaktivitäten wird es langsam mal Zeit unser Fazit zu einzelnen Abschnitten unsers Bauabenteuer kundzutun. Zwar wird noch fleißig im Haus gebaut, aber das liegt jetzt einzig und allein in unserer Hand.

Wer näheres zu den hier angesprochenen Firmen wissen möchte, der kann sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Wir werden nach bestem Wissen und Gewissen Rede und Antwort stehen.

AWD

Als Ende September 2005 unser Entschluß fiel ein Haus zu bauen haben wir uns für die Finanzierung Hilfe vom AWD in Gießen geholt. Schon der erste Kontakt hat gezeigt mit welcher Kompetenz und welchem Engagement die Mitarbeiter an die Sache heran gehen. Wirklich sehr schnell waren alle Vorgaben abgesteckt und dank meiner guten Vorarbeit wurde ein Termin mit einer Bank abgesprochen. Der AWD hat uns unsere Finanzierung zu sehr guten Konditionen ermöglicht. Ohne die Mitarbeit des AWD hätten wir es uns mit Sicherheit viel schwieriger gemacht das notwendige Kapital aufzubringen.

Was den AWD betrifft, zumindest den aus Gießen, sind wir bisher immer gut gefahren.

Die Haussuche

Wir hatten uns 2 mögliche Firmen herausgesucht, die Häuser anbieten, die uns gefallen würden und deren Preis in unseren Rahmen passen. Eine Firma hat sich allerdings sehr schwer getan uns Informationen zukommen zu lassen und auch sonst mußten wir stets hinterher telefonieren. Diese Firma sei hier nicht genannt.

Wir hatten ein so ungutes Gefühl, dass wir froh sind nicht mit dieser Firma unseren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen.

Ganz anders lief es bei Massa ab. Statt nach Bad Vilbel in das große Musterhaus-Gelände zu fahren, sind wir lieber nach Lollar ausgewichen und haben uns dort aus 4 Häusern unseren Typ ausgewählt. Die Beratung war insgesamt sehr ausführlich und auch die anstehenden Zusätzlichen Kosten, die ein Hausbau so mit sich bringt wurden detailliert aufgezählt. Später stellte sich dann heraus, dass die genannten Beträge ziemlich genau dem entsprachen was wir letztendlich ausgeben mussten. Wir haben uns bei mehreren Terminen dann für das Massa Ausbauhaus Trend G1 entscheiden. Für 2 Personen und 3 Katzen ist es mit 105m2 groß genug.
Auch nach Vertragsabschluß sind wir nicht allein gelassen worden und der Verkäufer und alle weiteren Massa Mitarbeiter hatten immer ein offenes Ohr für unsere Fragen und gaben aussagekräftige und kompetente Antworten, die jeder Baulaie versteht.

Kurzum; würden wir wieder vor der Entscheidung stehen zu bauen, stände Massa Ausbauhaus GmbH an erster Stelle, auf unserer Liste.

Gemeinde Ranstadt

Als es darum ging ein Grundstück für unser Bauvorhaben zu finden, sind wir letztlich bei der Gemeinde Ranstadt gelandet. Wir wurden immer und ohne Ausnahme freundlich bedient und bekamen auf unsere Fragen kompetente Antworten. Ohne Probleme wurde unser jetziges Grundstück für 14 Tage reserviert, bekamen wir vorab den Wasseranschluß schon mal in die Baugrube gelegt, wurden kurzfristig die notwendigen Straßensperrungen genehmigt.

In diesem Gemeindeamt fühlt man sich gut aufgehoben.

Kreisbauamt Büdingen

Die Mitarbeiter des Kreisbauamtes sind bis zum heutigen Tag immer freundlich zu uns gewesen und haben uns bei Fragen stets gut beraten. Allem Anschein nach sind die Mitarbeiter dort sehr flexibel und können auch mal 3 gerade sein lassen.

Hier ist der Bauherr gut aufgehoben

Kellerbau

über Massa haben wir auch den Keller bestellt. Die Firma Glatthaar hat gemeinsam mit uns die notwendigen Gespräche vor Ort geführt. Zwar wurde der Bau des Kellers 14 Tage verschoben, doch wir wurden frühzeitig über diesen Umstand informiert. Der Keller selbst wurde zügig aufgebaut und die Mitarbeiter vor Ort haben gute Arbeit geleistet und haben auch mit Tipps und Ratschläge für unsere späteren auszuführenden Arbeiten nicht gespart. Und die Tipps waren wirklich gut, wie sich letztendlich herausgestellt hat.

Auch die Firma Glatthaar hat uns im großen und Ganzen bis heute nicht enttäuscht. Einzig auf einen versprochenen Schlüssel zum Einstellen der Kellerfenster warten wir noch heute.

Tiefbau

über die Firma Link GmbH haben wir unseren Tiefbauer kennen gelernt: Baggerbetrieb Müller. Diese Firma hat stets gute Arbeit geleistet und selbst Fachleute haben diese Arbeit bestätigt. Die Beratung vor, während und nach dem Erstellen der Baugrube war ausgesprochen gut. So manche Idee kam von Herrn Müller noch dazu und auch wenn dadurch unsere Ausgaben stiegen, sind wir sehr gut mit seinen Anregungen gefahren. Spätere Arbeiten, wie Zufahrt schottern, Gelände ebnen, Terrasse anschütten, Revisionsschacht setzen, hat die Firma Müller zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeführt.

Auch diese Firma können wir ohne Einschränkungen empfehlen und werden sie bestimmt noch mit Aufträgen beglücken.

Architekt

Den Architekten haben wir über die Firma Massa gebucht. Hier hatten wir anfangs das Gefühl gut aufgehoben zu sein. Der erste Kontakt war vielversprechend und lies hoffen, dass wir in guten Händen sind. Doch als die Pläne dann vor uns lagen, waren wir nicht wirklich mit dem Ergebnis einverstanden. Die weitere Betreuung ging schleppend vonstatten. So wurde zum Beispiel der Entwässerungsplan ohne unsere Mitarbeit festgelegt. Oder plötzlich steht der Keller höher über Grund als ursprünglich geplant. Das Bad war bereits geplant; aber so, dass ein Sanitärfachmann nur den Kopf schütteln würde.
Und so entschlossen wir uns hier selbst tätig zu werden. Den Entwässerungsplan haben wir gemeinsam mit dem Bauamt geändert. Und das Bad als auch die Fallrohre haben wir in Zusammenarbeit mit der Sanitärfirma ebenfalls anders geplant.
Auf der Baustelle haben wir unseren zuständigen Architekten nie gesehen aber auch nicht wirklich vermisst. Allerdings hat er auf Faxe und Anrufe unsererseits reagiert. Zwar mit Verzögerung aber immerhin reagiert.

Prüfstatik

Das vom Architekten vorgeschlagene Ingenieurbüro hat sich im Vorfeld auskunftsfreudig gezeigt. Anders als andere Prüfstatiker, die ich mir gesucht hatte, lag hier der Vorteil auf der Hand, dass bereits Erfahrungen mit Massahäusern vorlagen. Die Bearbeitung ging zügig vonstatten und bei zwei Besuchen auf der Baustelle ist es zu keinen nennenswerten Problemen gekommen. Die Termine konnten immer kurzfristig abgestimmt werden. Das in den vorliegenden Plänen zum Beispiel der Kellerdeckendurchbruch für den Kamin nicht eingezeichnet war, geht ja zu Lasten des Architekten. Doch vor Ort wurde schnell eine Lösung wegen der Armierung mit den Bauarbeitern der Kellerbaufirma Glatthaar besprochen.

Ein kompetentes Ingenieurbüro, welches auch schnell unkomplizierte Lösungen findet.

Hausaufbau

Der Aufbau des Hauses wurde mit einer motivierten Mitarbeiterschar von Massa durchgeführt. Gut versorgt mit Essen und Trinken wurde unser Haus binnen 2 tage komplett aufgebaut. Noch vor dem Aufbau wurden wir noch gefragt, ob wir eventuell noch Änderungen hätten. Und tatsächlich hatten wir noch eine, die wir vor lauter Aufregung fast vergessen hätten. Eine Tür im Erdgeschoss brauchten wir nicht. Und so wurde der Türausschnitt in der entsprechenden Holzständerwand auch nicht ausgeschnitten. Statt der Tür wird an dieser Stelle irgendwann mal ein Kaminofen stehen.
Im Nachhinein hat sich dann herausgestellt, dass zwei Fehler bei der Hausstellung gemacht wurden. Zum Einen wurden im OG zwei Drempel vertauscht, was niemanden, auch unserem Bauleiter nicht, aufgefallen ist. Erst viel später. Und zum Anderen wurde die zweite Innenwand vom Treppenhaus 12cm zu weit nach außen gesetzt. Das ist erst aufgefallen, als der Treppenbauer die Treppe einbauen wollte.
Was den Drempel betrifft sind wir bzw. Katja selbst darauf gekommen und konnten diese austauschen. Der Fehler mit der falsch gesetzten Wand wurde in Rekordzeit in sehr guter Zusammenarbeit mit unserem Bauleiter und durch den Massa Kundendienst behoben. Jetzt haben wir eine Wand auf der Wand. Durch Hilfe unseres Bauleiters wurde für den Treppeneinbau ein neuer Termin kurzfristig anberaumt. Eine Woche später wurde die Treppe montiert.

Die Qualität des Hauses und die Betreuung durch den Bauleiter waren und sind gut. Mit Massa würden wir jeder Zeit wieder bauen.

Baustoffhandel

Bestimmte Baustoffe sind nun mal nicht ohne weiteres über Baumärkte zu beziehen. Hier haben wir uns für den Baustoffhandel Volk aus Altenstadt (mittlerweile Rüppel) entschieden. Entgegen mancher Meinung sind wir hier zu jeder Zeit schnell und preiswert mit Material versorgt worden, konnten telefonisch so manche Frage klären und wurden in allen Belangen immer freundlich unterstützt.
Lieferungen kamen immer pünktlich; auch in unserer Abwesenheit

Zu unserer Bauzeit ein wirklich empfehlenswerter Baustoffhandel.
Da der Besitzer zwischenzeitlich gewechselt hat, können wir über den jetzigen Stand nicht sagen.

Baugeräteverleih

Auch in Altenstadt angesiedelt ist der von uns bevorzugte Baugeräteverleih Kienzer. Dort haben wir ohne Probleme kurzfristig einen Radlader mieten können. Ursprünglich nur für ein Wochenende, doch eine Verlängerung der Mietzeit auf weitere zwei Tage ließ sich schnell telefonisch realisieren.

Ein Verleih, auf den wir uns verlassen konnten

Elektroinstallation

Ebenfalls über Massa haben wir das Elektropaket gekauft. Und pünktlich am nächsten Werktag nach der Hausstellung war die Firma vor Ort und hat mit uns die Anzahl und Position der Schalter und Stecker festgelegt. Noch am selben Tag war dann auch die Verkabelung schon fertig. Das wir nur die von Massa vorgegebene Standardanzahl von Steckdosen von dieser Firma haben machen lassen, war uns von vornherein klar. Alle weiteren Dosen haben wir selbst verlegt. Frühzeitig wurden wir über das mögliche Schalterprogramm und die jeweiligen Aufpreise informiert und alle Termine wurden peinlichst eingehalten.
Als dann der Innenausbau soweit fertig war, dass die Elektrikertruppe wieder anrollen konnte haben sie soweit alle Dosen und Schalter angeschlossen und auch die von mir vorbereiteten mit ausgeschnitten. Bis zum heutigen Tag haben wir noch keine Schwachstelle in der gesamten Verkabelung gefunden.

Wir sind sehr zufrieden mit der Elektrofirma und die ausgeführten Arbeiten

Sanitär und Heizung

Auch diese Firma haben wir über Massa beauftragen lassen. Im Großen und Ganzen sind wir mit den Ausführungen zufrieden. Doch etwas schwerfällig tut sich diese Firma schon. Wir hatten zum Beispiel darum gebeten, dass jemand vorbei kommt und uns im Heizungskeller mal die Masse der geplanten Anlage aufzeichnet, damit wir die Hausanschlüssen nicht an der falschen Stelle machen. Irgendwie hatten wir den Eindruck, dass man unserer Bitte nur sehr Widerwillig nachgekommen ist.
Auch war die Planung nicht wirklich überzeugend. Zwar haben wir Skizzen bekommen welche Wände nicht beplankt werden dürften. Doch im Nachhinein waren diese Informationen für die Katz. Zudem wurde ein Fallrohr genau in der Ecke in der Küche geplant, wo eigentlich Eckschränke hätten hin gesollt. Dieser Plan stammt ursprünglich vom Architekten und die Sanitärfirma hätte es sofort merken müssen, dass eine Umsetzung so nicht wünschenswert sein kann. Erst als wir uns eingeschaltet haben wurde eine alternative Lösung gefunden, mit der wir Leben können.
Für den Einbau aller Sanitär- und Heizungsinstallationen haben wir 2 Puffertage eingeplant. Und die wurden auch benötigt. Wirklich kurz vor Toresschluss wurde die gesamte Installation fertig. Stunden später kam nämlich der Estrich. Das die Heizung (Pellet von ökofen) anfangs erst täglich, dann stündlich aufgefallen ist, lag nicht an der Firma. Die Pellets sind minderer Qualität und der Brenner hat dann gestreikt. Ein Techniker des Herstellers hat dann die komplette Anlage noch mal gesäubert und seit dem läuft der Brenner ohne Probleme. Diesen Techniker hat uns die Sanitärfirma kurzfristig besorgt.
Rückwirkend betrachtet ist die gelieferte Arbeit gut. Und wenn es zu Mißverständnissen gekommen ist, so wurden diese schnell ausgeräumt. Wenn jetzt noch ein wenig an der internen Organisation der Firma geschliffen wird, dann kann es noch besser werden.

Durchaus zu empfehlen, wenn auch manchmal ein wenig Druck nötig war.

Estrich

Beim Estrich haben wir uns dann auf einen Handwerker verlassen, der aus der Gegend stammt. Und da wir bei uns im Neubaugebiet seine Arbeiten auf anderen Baustellen begutachten konnten, war es schnell klar, das der Estrichleger auch von uns einen Auftrag bekommt. Bei einer Vorbesichtigung wurden schon mal alles vermessen und ein Angebot erstellt. Da sich dieses im finanziellen Rahmen befand wurde der Auftrag vergeben. Pünktlich zum vereinbarten Termin wurden die Arbeiten ausgeführt. Das Ergebnis war wie erwartet; nämlich sehr gut. Auch hinterher wurde uns noch mit rat und Tat zur Seite gestanden. Sehr zu empfehlende Firma. Name und Anschrift können erfragt werden.

Der Ausbau

Der Ausbau gestaltete sich nicht wirklich schwierig. Das von Massa gelieferte Material war in ausreichender Menge vorhanden. Wir haben sogar noch vieles übrig. Span- und Rigipsplatten, Schrauben, Gips, Dichband, Dämmwolle usw. wurde pünklich geliefert. Zum Verstauen der Materialien sollte man sich unbedingt Hilfe holen. Denn die zehnte Spanplatte wiegt schon das doppelte.

Die Ausbauanleitung sollte sehr gründlich gelesen und vor allem auch verstanden werden. Letzteres ist absolut wichtig! Lieber dem Bauleiter Löcher in den Bauch fragen als etwas falsch zu machen und eventuell Arbeiten doppelt auszuführen. Alleine kann man nur die Dämmarbeiten ausführen. Für die Beplankung der Wände und Decken mit Span-/Rigipsplatten sind mindestens 2 Personen erforderlich. Bei den Decken zur Sicherheit lieber 3 Mann/Frau.

Wir hatten die Ausbauarbeiten vom Zeitrahmen her sehr unterschätzt und mussten 3 Monate länger unser altes Haus mieten. Zum Glück hatte der Vermieter viel Verständnis für unsere Situation. Sicherlich haben wir nicht bis in die Puppen gearbeitet, denn irgendwann verläßt einen die Kraft und damit dann auch die Motivation. Sobald wir gemerkt haben es geht nicht mehr haben wir auch Feierabend gemacht. Schließlich wollten wir ja den kompletten Innenausbau machen. Also auch Wände verputzen, verfliesen, Laminat legen, Decken mit Paneele verkleiden...und..und..und.
Von daher braucht man einen langen Atem und darf sich nicht schon zu Anfang völlig verausgaben. Seit mehr als 390 Tagen sind wir so also schon zu Gange und Weihnachten 2006 in eine Baustelle eingezogen.

Heue würden wir uns sehr gut überlegen welche Arbeiten man selbst macht und welche Arbeiten besser von einer Firma erledigt werden. Sicherlich kostet es einiges, doch die Arbeiten wären um einiges schneller abgeschlossen. Denn die meiste Arbeit wird von mir alleine erledigt. Einmal, weil Katja in Schichten arbeitet und ich Abends alleine werkeln muss. Aber auch weil es natürlich niemand besser (schlechter) macht als ich ;-) Katja hilft aber wo sie kann und wir sind inzwischen ein eingespieltes Team, welches sich ohne viel Worte versteht. Trotzdem reden wir bei der Arbeit aber noch miteinander.

Wer nicht unter Zeitdruck steht und handwerkliches Geschick sein eigen nennt kann es probieren. Geld spart man eventuell, aber der Aufwand ist ein nicht zu unterschätzender Faktor

Fazit (12/2006)

Wie der Leser, der bis hierher durchgehalten hat, sicher denken kann, kommen Katja und ich zu dem Schluss, dass wir jeder Zeit wieder mit Massa bauen würden. Mit unserem bis jetzt erworbenen Wissen würden wir einiges anders machen.
Idealerweise würden wir bezugsfertig bauen lassen und nur noch mit den Möbel gemeinsam einziehen.
Vor allem würden wir unseren Urlaub, den wir für das Haus genommen haben ganz anders planen.
Mit etwas mehr Zeit würden wir vielleicht auch versuchen Elektrik, Sanitär und Heizung von externen Firmen ausführen zu lassen, denn hier liegt ein nicht zu verachtendes Sparpotential. Nur das Vergleichen der Angebote stellt sich oft als problematisch heraus, ohne die Kenntnisse, die man sich jetzt erworben hat.

Aber auch so wie wir es bisher gemacht haben, würden wir wieder mit Massa und den Firmen ein Haus bauen wollen. 100% perfekt kann es nie laufen. Und im Vergleich zu anderen Bauherrenfamilien sind wir wirklich froh es so gut getroffen zu haben.

Fazit (12/2007)

Ein Jahr nach unserem Einzug in die Baustelle, wir hatten es ja so gewollt, sind wir immer noch nicht fertig mit dem Innenausbau. Wir machen alles zu zweit und ohne Handwerker. Es ging schleppend voran und zur Mitte des Jahres war endgültig die Luft raus und wir waren einfach Urlaubsreif. Und nach 3 Wochen Erholung auf Korsika haben wir nur wenig fertig gestellt. Man gewöhnt sich sehr schnell an den Ist-Zustand und lebt damit.

Nochmal würden wir nicht in eine Baustelle einziehen. Doch wegen unserer Eigenleistung ging es nicht schnell genug voran und die Miete des alten Hauses wollten wir nicht länger als nötig bezahlen. Würden wir noch mal vor der Entscheidung stehen zu bauen, käme nur noch ein bezugsfertiges Haus in betracht.

Auch käme ein Fertighaus in Holzständerbauweise nicht mehr in Betracht. Nicht das wir mit unserer Entscheidung oder Massa unzufrieden wären, doch so einige Unzulänglichkeiten bezüglich der Bauweise haben sich inzwischen herausgestellt. Das nächste Haus würde massiv gebaut werden. Nicht unbedingt Stein auf Stein, denn es gibt ja auch Fertighäuser in massivbauweise. Bei unserem Haus hat sich herausgestellt, dass ein Bau eines Anlehncarports aus statischen Gründen nicht machbar ist. Auch eine Markise liesse sich nicht so ohne weiteres anbringen. Aus diesen und anderen Gründen würden wir uns also für ein Massivhaus entscheiden, stünden wir nochmals vor der Entscheidung ein Haus bauen zu wollen.

Doch möchte ich hier klarstellen, dass wir mit unserem Ausbauhaus von Massa wirklich zufrieden sind und für jedes Problem(chen) eine Lösung gefunden werden kann. Doch die Holzständerbauweise erleichtert es einem nicht gerade bei der Lösungsfindung.