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Hausplanung mit Software: So gelingt das DIY-Design

von Marc Hettenberger

Egal, ob man zunächst nur mit dem Gedanken spielt oder bereits erste Schritte in Richtung Realisierung getätigt hat: Wer ein Haus bauen möchte, muss gut planen können. Dieser Artikel zeigt, wie eine Planungssoftware dabei helfen kann.

Was leistet eine Planungssoftware?

Für Architekten und Innendesigner gibt es schon lange professionelle Software, mit der man Häuser außen und innen maßstabsgetreu nachbilden kann, um sich eine genaue Vorstellungen von den Dimensionen machen zu können. Man muss aber heute weder Architekt noch Innendesigner sein, um sich mit einer Hausplanungssoftware einen groben Überblick über das (theoretische) Vorhaben verschaffen zu können: Auf HausDesigner3d.com können angehende Hausherren aus einem von drei Softwarepaketen mit unterschiedlich großem Funktionsumfang wählen. In der Software sind viele deutsche Baustandards bereits integriert, selbst Laien können damit also professionelle Grundrisse erstellen, die in der Realität auch umgesetzt werden können.

Neben der kompletten Grundrisszeichnung und Innenausstattung kann auch der Außenbereich virtuell gestaltet werden. Am Ende steht dann ein fotorealistisches Modell des geplanten Hauses.

Braucht man eine 3D-Hausplansoftware?

Das räumliche Vorstellungsvermögen ist bei Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt. Wer beruflich kreativ sein muss, hat vermutlich eine ganz gute Vorstellung von Längen, Höhen, Breiten und Winkeln. Wer das jedoch nicht regelmäßig tut, dem fällt es oft schwer, eine Vorstellung von einer Deckenhöhe oder von der tatsächlichen Größe eines Raumes zu entwickeln. Zwar lassen sich viele Details bei einem Hausbau noch nachträglich anpassen, der Grundriss und einige andere grundlegende Entscheidungen sind jedoch tendenziell unwiderruflich. Und da der Hausbau für die allermeisten Menschen eine größere – wenn nicht die größte – Investition darstellt, wollen sie nichts dem Zufall überlassen.

Es kann vor diesem Hintergrund also durchaus angebracht sein, sich mithilfe einer 3D-Hausplansoftware einen Überblick zu verschaffen, denn so können Planungsfehler vermieden werden, bevor sie zu handfesten Problemen werden. Der Baudienstleister setzt „schlimmstenfalls“ nur in die Tat um, was der Kunde sich vorgestellt hat. Auch ein Architekt kann einen nicht davor bewahren, dass einiges am Ende anders aussieht, als man gedacht hätte – schließlich ist auch er nicht maßgeblich als Berater tätig, sondern muss einen Entwurf in die Tat umsetzen.

Nicht zuletzt macht das Planen eines Hauses in der Software auch eine Menge Spaß. Man kann unterschiedliche Anordnungen von Zimmern ausprobieren und bekommt recht schnell ein Gefühl dafür, wie viel Platz man wirklich braucht. Das ist eine sehr nützliche Fähigkeit, spätestens wenn es dann ans Eingemachte geht. Gerade Laien sollten also durchaus darüber nachdenken, in eine Hausplansoftware zu investieren, um potentielle Stolpersteine zu vermeiden. Schnell kann sich die Investition rechnen, nämlich zum Beispiel dann, wenn durch die geschickte Visualisierung ein Planungsfehler vermieden wurde, der sich später nur mit erheblichen Mehrkosten korrigieren lässt.

Bildquelle:

  • McLittle Stock/shutterstock.com

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