Home Hausbau & Immobilien Immobilien finanzieren per Ratenkredit: Worauf sollte man achten?

Immobilien finanzieren per Ratenkredit: Worauf sollte man achten?

von Marc Hettenberger

Konstant steigende Mieten in beinahe allen Regionen Deutschlands sorgen dafür, dass immer mehr Menschen vom Eigenheim träumen. Der Kauf einer Eigentumswohnung oder eines Einfamilienhauses ist jedoch in den meisten Fällen nicht ohne einen Kredit möglich. Worauf es bei der Immobilienfinanzierung ankommt und welche Fehler man vermeiden sollte, das können künftige Hausbesitzer hier nachlesen.

Der Ratenkredit zur Immobilienfinanzierung

Die klassische Form der Immobilienfinanzierung ist der Ratenkredit bei der Bank. Über einen vorher festgelegten Kreditzeitraum wird der Kaufpreis zuzüglich anfallender Zinsen vom Kunden zurückgezahlt. Als Kreditsicherheit gilt hierbei die erworbene Immobilie. Die Bank of Scotland gehört zu den Kreditinstituten, die für Hauskäufer attraktive Konditionen bieten. Die Formalitäten für eine Immobilienfinanzierung werden hier individuell auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt, so dass eine Ratenkredit-Finanzierung ideal zur aktuellen Lebenssituation der Kunden passt. Das bietet eine hohe Sicherheit für Bank und Kunden.

Eigenkapital und monatliche Kreditrate realistisch erfassen

Vor einem Immobilienkauf sollten Interessenten ihre eigene wirtschaftliche Lage gründlich und realistisch einschätzen. Dabei kann auch ein Beratungstermin bei der Bank helfen. In diesem Zusammenhang lässt sich ermitteln wie hoch das Eigenkapital ist. Experten empfehlen beim Kauf von Immobilien mindestens 10 bis 20 Prozent der Kosten durch Eigenkapital zu finanzieren. Das erleichtert auch die Kreditvergabe durch eine Bank. Anschließend sollte die monatlich zahlbare Summe für einen Kredit sorgfältig berechnet werden. Anhand der Ratenhöhe lässt sich anschließend das Budget für den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses ermitteln.

Bei der Berechnung der monatlichen Rate sollten Kaufinteressenten berücksichtigen, dass zusätzlich zur Kreditrate Wohnkosten anfallen. Dazu gehören neben Abschlägen für Energieversorger verschiedene Steuern, Abgaben an die Stadt und die Müllentsorgung. Außerdem sollte ein ausreichender Versicherungsschutz als monatlicher Kostenfaktor berücksichtigt werden.

Tilgungsrate, Zinsbindung und Sonderzahlungen

Auf diese drei Aspekte sollten Hauskäufer oder Bauherren bei Abschluss eines Kreditvertrags achten. Banken erwarten in der Regel eine Tilgung von mindestens einem Prozent. Experten raten jedoch dazu, mindestens zwei bis drei Prozent Tilgung anzustreben, um die Kreditbelastung in einem möglichst kurzen Zeitfenster zu halten. Ein weiterer Aspekt ist die Zinsbindung. Derzeit ist das Zinsniveau auf einem Tiefstand, was für Verbraucher die besten Voraussetzungen für einen Immobilienkauf schafft. Diese niedrigen Zinsen können gegen einen geringen Aufschlag für einen langen Zeitraum von zehn oder sogar zwanzig Jahren durch die so genannte Zinsbindung verbindlich geregelt werden.

Sollte sich die Vermögenssituation des Kreditnehmers in den nächsten Jahren durch einen Jobwechsel, eine Erbschaft oder andere Kapitalausschüttung verbessern, sind Sonderzahlungen eine gute Möglichkeit zur Verkürzung der Kreditlaufzeit. Hier ist jedoch ein genauer Blick auf die Vertragsdetails sinnvoll, denn nicht jede Bank räumt ihren Kunden die Möglichkeit zu Sonderzahlungen ein. Nachdem die Finanzierung des neuen Eigenheims unter Dach und Fach ist, kann die Vorfreude auf den neuen Lebensmittelpunkt beginnen.

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