Checkliste für den Hausbau

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Wer mit dem Gedanken spielt ein Haus zu bauen hat sicherlich auch reichlich Zeit damit verbracht im Internet nach Informationen zu suchen. Bei der Masse an Sites ist es nicht immer leicht die für sich wichtigen Infos zu ordnen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen selbst ein paar Infos und Checklisten zu erarbeiten und unsere eigenen Erfahrungen mit einfließen zu lassen.

Infos

 

Checklisten

 

Geldwerte Tipps

  • Massiv- oder Fertighaus
  • Kosten
  • Leistungsbeschreibung
  • Eigenleistung
  • Grundstück
  • Finanzierung
  • Vertragserfüllungsbürgschaft
  • Bebauungsplan
  • Bauantrag
  • Baustellenzufahrt
  • Anfahrtskizze
  • Strassensperrung
  • Bezirksschornsteinfeger
  • Hausanschlüsse
  • Bauherrenrabatt
  • Entsorgung
  • Baugeräteverleih
  • Versicherungen
  • Jahreszeit
  • Zusatzkosten
  • Lebenserwartung von Bauteilen
  •  
  • Finanzierung
  • Planung
  • Förderprogramme
  • Grundstückskauf
  • Architekt
  • Baufirma
  • Bauvertrag
  • Handwerkerverträge
  • Terminplan
  • Kellerbau
  • Abnahme
  • Fertigstellug
  • Sicherheit
  • Umzug

  • Werkzeug
  • Material
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  • Zinsfestschreibung
  • Maklergebühren vermeiden
  • Bauträgerbindung an das Grundstück vermeiden
  • Baustrom sparen
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    Was kommt da auf mich zu?

    Zuerst einmal sollte sich jeder zukünftige Bauherr Gedanken über die Art des Hauses machen.

    Massiv- oder Fertighaus?
    Diese Entscheidung kann nur jeder für sich alleine treffen.
    Da wir uns für ein Fertighaus entschieden haben, zähle ich an dieser Stelle dessen Vor/Nachteile auf

    Vorteile:

  • Fertighäuser sind durch ihre Bauweise sehr energiesparend
  • Die in der Regel kurze Aufbauphase von 1-2 Tagen ist hier der größte Vorteil. Da kein Beton oder Zement
  • verwendet werden ist keine Feuchtigkeit im Haus (vorausgesetzt das Wetter ist trocken beim Stelltermin)
  • Durch die vorgefertigten Bauelemente ist ein Fertighaus in der Regel kostengünstiger herzustellen
  • Die Qualität ist gleichbleibend (RAL oder Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau)
  • keine unvorhergesehenen Baustopps durch Wetter
  • Die Leistungen können aus einer Hand bezogen werden
  • Nachteile:

  • Der Wiederverkaufswert ist etwas geringer als bei massiv gebauten Häuser. Dafür gibt es zwar keinen vernünftigen Grund, es ist aber so
  • Ein Fertighaus ist bauartbedingt hellhörig. Durch den Einbau eines Holzbodens im OG wird dies noch besonders hervorgehoben
  • Die Wände bestehen als letzte Schicht aus Rigips-/Gipskartonplatten. Tapeten halten hier besonders gut. So gut, dass sie später kaum noch abzubekommen sind. Die Wände müssen also mit Tiefengrund vorbehandelt werden.
  • Bei sehr schweren Möbel, die aufgehängt werden müssen, benötigt man eine entsprechende Unterkonstruktion in der Ständerwand
  • Die Raumluft ist trockener als in einem Massivbau. Die Ursache liegt im verbauten Holz, denn Holz gibt keine Feuchtigkeit ab
  • Für Astmathiker und Allergiker kann dies zu erheblichen Problemen führen
  • Räume kühlen bei abgeschalteter Heizung im Winter sehr schnell aus
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    Kosten

    Nachdem Sie sich nun für einen Haustyp entschieden haben, stellt sich schon die nächste Frage. Schlüsselfertig oder selbst ausbauen?
    Hier sind viele fallen versteckt und Sie sollten sich genauestens die Bauleistungsbeschreibungen durchlesen und miteinander vergleichen. Auch wenn es teilweise sehr schwer fällt diese Leistungen miteinander zu vergleichen ist hier einiges an Sparpotential verborgen. Die Mühe wird sich lohnen. Unterschieden wird in der Regel folgende Ausbaustufen:
  • Rohbauhaus
  • Ausbauhaus
  • schlüsselfertiges Haus
  • bezugsfertiges Haus
  • Rohbauhaus

    Meist wird hier ein kleines Leistungspaket angeboten. Architekt, Statik und Bauleitung bekommen sie über den Bauträger. Dazu dann die auszuführenden Arbeiten von den Erdarbeiten über den Keller bis zum Dachstuhl. Bei Fertighausanbietern ist darauf zu achten, dass die Häuser nur ab Oberkante Keller bzw. Oberkante Bodenplatte angeboten werden. Daher rührt nämlich zum Teil auch der niedrige Preis. Keller oder Bodenplatte müssen Sie noch dazu rechnen.

    Ausbauhaus

    Dieser Haustyp hat die größten Unterschiede der einzelnen Hersteller untereinander. Und das bezieht sich sowohl auf die Massiv- als auch auf die Fertigbauweise. Bei einem Fertigteilhaus bestehen die größten Möglichkeiten für handwerklich begabte Bauherren Eigenleistungen einzubringen. Durch die Muskelhypothek kann einiges an Geld eingespart werden. Doch sollte der Umfang der Arbeiten nicht unterschätzt werden. Zwar ist diese Arbeit nicht unbedingt eine körperliche Herausforderung, doch sollten hier genügend Helfer zur Verfügung stehen. Diese sind bei der BG Bau allerdings anzumelden und die Rechnung ist je nach geleisteten Stunden und Anzahl der Helfer nicht gerade gering. Hier kommen schnell mal 1000,- und mehr auf den Bauherren zu (je nach Stunden und Anzahl der Helfer).
    Doch zurück zum Ausbauhaus. Viele Hersteller bietet einzelne Leistungspakete an, die dazugekauft werden können. Meist enthalten diese Pakete komplette Gewerke wie z.B. Elektro, Sanitär oder Heizung. Der Estrich darf natürlich ebenfalls nicht vergessen werden.
    Der Trockenbau, also Dämmung (außen und innen), Dampfsperre, Holz und Rigips wird i.d.R. auf den Bauherren übertragen und damit natürlich auch die Gewährleistung. Auch die Innenarbeiten wie Fliesenlegen, tapezieren usw. sind als Leistung vom Bauherrn selbst zu erbringen bzw. müssen selbst beauftrag werden.

    Schlüsselfertiges Haus

    Bei diesem Typ heißt es nicht, dass Sie sofort einziehen können. Es fehlen nämlich alle Innenausbauten wie Bodenbelag, Tapezierarbeiten und Fliesenarbeiten. Es sollten allerdings die Wände verputzt sein, Elektro, Sanitär und Heizung sollten ebenfalls installiert sein. Und auch der Estrich sollte im Leistungsumfang enthalten sein.

    Bezugsfertiges Haus

    Hier ist es wirklich so, dass nach dem Aufschließen der Haustür das Haus sofort bezogen werden kann. Doch sie sollten genaustens die Leistungsbeschreibungen der Hersteller miteinander vergleichen.

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    Folgende Punke sollten Sie, unabhängig von der Ausbaustufe, beachten

  • Ist ein Baustellen-WC im Leistungsumfang enthalten?
  • Wird ein Baustromkasten gestellt und wer trägt die Anschlußkosten?
  • Sind im Dachstuhl Unterspannbahn, Lattung und Sichtschalung enthalten
  • Sind nicht tragende Wände enthalten?
  • Sind Erdarbeiten und Bodenplatte enthalten?
  • Sind Innenfensterbänke im Leistungsumfang enthalten?
  • Sind Fliesenarbeiten enthalten?
  • Ist das verspachteln der Stöße der Rigipsplatten enthalten?
  • Sind Vermessungsarbeiten (Grob-/Feiabsteckung) enthalten?
  • Ist ein Prüfstatiker notwendig? (Länderabhängig)
  • Sind die Architektenleistungen enthalten
  • Ist der Kanalanschluß enthalten
  • Ist die Entsorgung von Abfällen enthalten?
  • Ist ein Elektropaket enthalten und beinhaltet es auch den Keller?
  • Ist ein Sanitärpaket enthalten und was kostet es?
  • Ist ein Heizungspaket enthalten und was kostet es?
  • Alternativangebote von Firmen aus der Umgebung einholen
  • Tipp: Wer sein Elektropaket mit über den Hausanbieter kauft, sollte sich schon vorher im Klaren sein, das die Anzahl der angebotenen Steckdosen mit Sicherheit nicht ausreichen wird. Hier sollte man sich die Mehrdosen selbst besorgen und verlegen. Das ist absolut kein Hexenwerk.
    Ganz wichtig ist es einen Kabelplan anzulegen. Wo liegen Leitungen in welchen Abständen zu Decken und Wänden. Beim Trockenbau hilft solch ein Kabelplan ungemein. Wir haben zusätzlich noch mit Ölkreide auf dem Betonboden die Steckdosen markiert und so keine vergessen.

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    Eigenleistungen

    Wer mit dem Gedanken spielt in Eigenleistung bestimmte Gewerke selbst in die Hand zu nehmen, sollte sich darüber im klaren sein, dass es viel Arbeit sein kann. Wer dann ohne verlässliche Helfer da steht, dem läuft irgendwann die Zeit davon. Aber wie schon zuvor geschrieben stehen hier für die Helfer auch zusätzliche Kosten für die BGBau an. Berücksichtigen sollte man seine eigenen handwerlichen Fähigkeiten und diese nicht überschätzen

    Außerdem birgt die Eigenleistung ein gewisses Risiko. Es besteht die Gefahr, dass bei unsachgemäßer Ausführung der Eigenleistungen die Gewährleistungsansprüche verloren gehen, wenn später nicht klar ersichtlich ist, welche Arbeiten in Eigenleistung erbracht wurden und welche durch ein Bauunternehmen. Die Arbeiten in Eigenleistung sollten bei Vertragsabschluß schriftlich fixiert werden.

    Damit Missverständnisse nicht erst entstehen, sollten sich zukünftige Bauherren einen Grundwortschatz aus der Baubranche zulegen. Wer nicht gerade aus dem Fachbereich kommt versteht bei Drempel, Dampfsperre, Unterzug, Fitting nur Bahnhof. Je nach Art der zu erbringenden Eigenleistungen herrscht ein wahrer Wirrwarr an Fachbegriffen. Entsprechende Nachschlagewerke sind im WWW zu finden.

    Mögliche Eigenleistungen

  • Außenisolierung Keller
  • Außendämmung Keller
  • Kanalanschluß
  • Drainage
  • Anbringen der Dampfsperre
  • Innendämmung
  • Beplankung mit Holz und Rigips
  • Fliesenlegen
  • Innenputz
  • Tapezieren
  • Streichen
  • Zisterne (Kunststoff)
  • Mögliche Eigenleistung mit speziellen Kenntnissen

  • Elektrik
  • Steckdosenerweiterung
  • Sanitär
  • Heizung
  • Mögliche Eigenleistung mit speziellen Kenntnissen

  • Schnurgerüst erstellen: 4h
  • Streifenfundament ausheben: 3h/m3
  • Drainage, Abwasserleitung: 1h/m
  • Verschalung Bodenplatte: 1h/m2
  • Bewehrung Bodenplatte: 1h/t
  • Betonieren Bodenplatte: 5Min/m3
  • Mauern Keller: 5h/m3
  • Mauern Erdgeschoss: 3h/m3
  • Mauern Dachgeschoss: 4h/m3
  • Stürze schalen, bewehren, betonieren: 3h/m
  • Fertigstürze verwenden: 30Min/St.
  • Fertigdecke legen: 10Min/m2
  • Betontreppe schalen, betoneren: 2h/Stufe
  • Bitumenisolierung: 1h/m2
  • Schornstein: 2h/m
  • Regenrinne: 1,5h/m
  • Fallrohr anschließen: 30Min/m
  • Dachdecken inkl. Lattung: 1h/m2
  • Dachfenster einbauen: 6h/St.
  • Außenputz: 1,5h/m2
  • Verblendmauerwerk: 5h/m2
  • Holzfassade: 2h/m2
  • Zementstrich: 2h/m2
  • Trockenestrich komplett: 1h/m2
  • Wärmedämmung: 15Min/Wärmedämmung
  • Rigips: 15Min/m2
  • Dielenboden komplett: 3h/m2
  • Wandfliesen: 20Min/m2
  • Linoleum verlegen: 20Min/m2
  • Laminat, Fertigparkett: 1h/m2
  • Fenster einbauen: 1h/St.
  • Haustür einbauen: 5h/St.
  • Innentür: 2h/St.
  • Türblattmontage: 20Min/St.
  • Rolladen: 2,5h/St.
  • Innenputz: 1h/m2
  • Fensterbank: 1h/St.
  • Decke spachten, streichen/tapezieren: 1h/m2
  • Wände tapezieren/streichen: 30Min/m2
  • Profildeckenabhängung: 2h/m2
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    Das Grundstück

    Sobald Sie wissen, wo sie Ihren Traum vom Haus verwirklichen möchten, sollten Sie sich über die Bodenqualität informieren. So kann ein felsiger Boden sehr schnell die Kosten in die Höhe treiben, wenn sie z.B. einen Keller planen. Bei lehmhaltigen Böden kann es zu drückendem Wasser kommen, was eine sog. "Weiße Wanne" erforderlich macht. Auch sollten Sie bei einer Hanglage eventuelle Mehrkosten mit einplanen.

    Überprüfen Sie bereits im Vorfeld und vor der Finanzierung folgende Punkte:

  • Bodenbeschaffenheit (Sand , Lehm, Stein, Fels)
  • Hanglage, Eben, leicht schräg (hier speziell für Drainage und zusätzlich erforderliche Isolierungsmaßnahmen)
  • Höhe des Grundwasserspiegel
  • Ist der Bodenaushub zum Verfüllen geeignet? (Lehm sackt z.B. über Monate/Jahre noch nach, weil er sich nicht verdichten läßt)
  • Gibt es eine Lagermöglichkeit für den Aushub zum späteren Verfüllen
  • Sind Baumfällarbeiten notwendig?
  • Sind andere Vorleistungen zu erbringen?
  • Sind Laternen, Masten, Stromleitungen im Weg? (z.B. für einen Kran)
  • Ist eine Baustraße anzulegen?
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    Finanzierung

    Sind die wichtigen Entscheidungen über Haus und Grundstück getroffen sollte ein Geldinstitut gefunden werden, die das alles auch finanziert. Wer kein Eigenkapital besitzt tut sich hier schwer. Zwar gibt es immer noch Banken, die eine 100%-Finanzierung ermöglichen. Doch Eigenkapital verschafft einem die finanzielle Sicherheit, die sonst nicht vorhanden wäre. Denn eines muss dem zukünftigen Bauherren klar sein: das Unternehmen kostet immer mehr als ursprünglich geplant.
    Gut ein Fünftel der Bausumme sollte als Eigenkapital vorhanden sein.

    Stellen Sie einen detailierten Haushaltsplan auf, in dem alle Ein- und Ausnahmen gegenübergestellt werden. Berechnen sie dabei immer die monatlichen Belastungen. Seien Sie dabei absolut ehrlich sich selbst gegenüber.

    Bei der Finanzierung sollte man darauf achten, dass Sondertilgungen getätigt werden können und Bereitstellungszinsen erst nach 3 oder mehr Monaten fällig werden. Auch die Laufzeit und die Zinsfestschreibung sind wichtige Punkte, die berücksichtigt werden müssen. Viele Banken bieten eine Zinsbindung auf max. 10 Jahre an. 15 Jahre sind allerdings auch möglich.

    Beachten Sie unbedingt, dass jede Ihrer Kreditanfragen in die Schufa eingetragen wird. Unabhängig davon, ob ein Darlehensvertrag abgeschlossen wurde oder nicht. Wenn Sie im Vorfeld der Finanzierung wissen möchten, was alles über Sie bei der Schufa gemeldet ist, können Sie eine Eigenauskunft durchführen. Unter www.schufa.de können Sie die Eigenauskunft bestellen. Prüfen Sie, ob hier eventuell längst hinfällige Einträge vorhanden sind und beantragen Sie ggf. die Löschung.

    Da niemand genau sagen kann, wie sich das Zinsniveau in den kommenden Jahren entwickeln wird sollte man frühzeitig vorsorgen. Nach Ablauf der Zinsbindung kann es sonst sehr teuer werden, weil die Raten das bisherige monatliche Limit übersteigen. Wir haben es so gemacht, dass wir einen zusätzlichen Bausparvertrag abgeschlossen haben, der zur Auszahlung kommt, wenn die Zinsbindung endet. Mit diesem dann zur Verfügung stehenden Geld können wir das mögliche Mehr an monatlicher Belastung abfangen.
    Sicherlich sind noch viel mehr Tips und Infos an dieser Stelle zu erwähnen. Doch gerade was die Finanzierung betrifft, sollte man sich dann doch lieber auf Fachleute verlassen. Wir haben uns deshalb an den AWD in Gießen gewandt und sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Die Mitarbeiter haben von der Finanzierung bis hin zu den für den Bau unabdingbare Versicherungen und der persönlichen Absicherung alles zu unserem Besten erledigt.

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    Vertragserfüllungsbürgschaft

    In den letzten Monaten mussten einige Bauträger Insolvenz beantragen. In solch einem Fall steht man als Bauherr schnell alleine da und man weiss unter Umständen nicht wie es weitergehen soll. In solche einem Fall kann eine Vertragserfüllungsbürgschaft die rettende Lösung sein.

    Es sollte sichergestellt sein, dass das Generalbauunternehmen eine Vertragserfüllungsbürgschaft vorweisen kann. Im Insolvenzfall sorgt dann der Bürge dafür, dass der Hausbau zu Ende gebracht wird. Ein weiterer positiver Punkt einer Vertragserfüllungsb/uuml;rgschaft ist, dass Arbeiten von einer anderen Firma ausgeführt werden können, wenn Handwerker Termine nicht einhalten und es dadurch zu erheblichen Zeitverz6ouml;gerungen kommt.

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    Bebauungsplan

    Der Bebauungsplan kann in manchen Punkten sehr enge Vorgaben zum Hausbau und des Grundstücks enthalten. Was hin und wieder auch vorkommt ist, dass der Bebauungsplan während der Bauphase geändert wird. Meist werden Vorgaben gelockert.

  • Stand des Bebauungsplan?
  • sind (noch nicht genehmigte) Anträge auf Änderungen zum Bebauungsplan vorhanden?
  • Stimmt die Dachneigung meines Hauses gemäß Bebauungsplan?
  • Stimmt die Dachziegelfarbe meines Hauses?
  • Steht das Dach meines Hauses korrekt (Dachschräge)?
  • Stimmt die Geschoßanzahl meines Hauses?
  • Ist eine Grenzbebauung möglich?
  • Anzahl und Art der vorzunehmenden Bepflanzung der Grünflächen
  • Existiert eine Zisternenpflicht?
  • Sind Abwasser und Regenwasser zu trennen?
  • Ist Parkraum zu schaffen?
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    Bauantrag

    Es gibt neben dem normalen Bauantrag, der manchmal sehr viel Prüfungszeit beansprucht, auch die Möglichkeit des genehmigungsfreien Bauens. Hier sind lediglich die Vorgaben des des Bebauungsplans genaustens einzuhalten. Für die Einhaltung haftet allerdings der Bauherr selbst. Die erteilte Baugenehmigung ist in der Regel binnen weniger Tage da und kostet meist nichts bzw. ist um einiges günstiger als der normale behördliche Weg.

  • Ist ein genehmigungsfreies Verfahren möglich?
  • Werden von den Architektenplänen alle Vorgaben des Bebauungsplans eingehalten?
  • Enthält der Grundstückspreis bereits die Erschließungskosten
  • Ist ein Bauzaun Pflicht?
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    Zufahrt zur Baustelle

    Ist die Zufahrt zum Grundstück möglich und in welchem Zustand ist die Straße. Oder ist gar auf eigene Kosten eine Zufahrt anzulegen?
    Zufahrt möglich mit
  • PKW
  • LKW
  • Kran
  • Straßenbeschaffenheit

  • Lehm
  • Schotter
  • Bitumen
  • Asphaltiert
  • Pflaster
  • maximales zulässiges Gesamtgewicht für Baustellenfahrzeuge
  • Ist die Anfahrt LKW-geeignet (Tieflader)
  • Ist bei vorhandener Straße ein Bordsteinschutz notwendig
  • Zum Inhaltsverzeichnis

    Anfahrtskizze

    Wer in einem Neubaugebiet sein Haus errichten möchte, der sollte für die anstehenden Lieferungen eine Anfahrtskizze bereithalten. Denn trotz technischer Unterstützung mittels Navigationsgeräte sind eben diese Neubaugebiete noch nicht erfasst. Im Vorfeld ist die Anfahrtskizze an den Lieferanten zu schicken. Sie erleichtert es den Brummifahrer ungemein, die Baustelle zu finden. Auch sind Angaben zu Hotel, Restaurants und auch besondere Hinweise bezüglich der Anfahrt (Brücken usw.) sehr hilfreich.

  • Anfahrskizze vorhanden und aktuell?
  • Zum Inhaltsverzeichnis

    Staßensperrung

    Rückt der Aufbautag näher, sollte man sich bei der zuständigen Ordnungsbehörde um eine Straßensperrung kümmern bzw. klären ob eine solche notwendig ist. Es ist schon passiert, dass Anwohner sich beschwert haben und der Aufbau abgebrochen werden musste.

  • Straßensperrung notwendig?
  • Zeitraum
  • Wer stellt die Schilder auf? (liefern lassen und selbst aufstellen kommt günstiger)
  • Zum Inhaltsverzeichnis

    Bezirksschornsteinfeger

    Schon frühzeitig sollte der Bezirksschornsteinfeger bezüglich der Heizungsanlage und des Schornsteins informiert werden. Außerdem müssen durch ihn die ausgeführten Arbeiten kontrolliert werden wie z.B. Schornsteindurchführung durch Geschoßdecken, Isolierung, Befestigung, Dachluke, Tritte u.v.m. Name und Anschrift können bei der zuständigen Stadt-/Gemeinde-Verwaltung erfragt werden

  • Anschrift Bezirksschornsteinfeger
  • Erweiterung der Luftzufuhr im Heizungsraum notwendig
  • Schornsteinabnahme
  • Brennstellenabnahme
  • Abgasmessung
  • Zum Inhaltsverzeichnis

    Hausanschlüsse

    Für die Hausanschlüsse können oft sog. Mehrspartenanschlüsse (MSA) verwendet werden. Über diese MSA können Strom, Wasser, Gas und Telefon über ein einziges Loch in der Außenwand mittels selbstabdichtenden Dübel ins Haus geführt werden. Auch wenn sich viele Energieversorger sträuben diese MSA zu benutzen, sollte man auf einen MSA bestehen. Eventuelle Mehrkosten entstehen dem Versorger dadurch normalerweise keine, obwohl dies immer behauptet wird. Loch ist schließlich Loch.

  • MSA möglich?
  • frühzeitiger Liefertermin?
  • Tipp: Gleich noch einen weiteren MSA besorgen, über den man Stromkabel (Erdkabel) nach draußen in den Garten oder zur Garage legt. Das ist auf jeden Fall einfacher und preiswerter als später alles wieder aufzubuddeln und die Kernbohrung zu machen.

    Rabatte

    Fast alle Baumärkte bieten Bauherrenrabatte an. Bis auf einen sind diese Rabatte Umsatzabhängig. Nur der toom Baumarkt gibt einen Sofortrabatt für jeden Einkauf von 5% (auch auf Tiernahrung).
    Seit dem 1.8.2007 gibt es den Sofortrabatt beim toom-Baumarkt nicht mehr. Der Rabatt wird nun auch Umsatzabhängig gutgeschrieben.

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    Entsorgung

    Beim Bau fallen reichlich Materialien, Verpackungen und Abfälle an, die entsorgt werden müssen. Meist werden diese Abfälle nur gegen Aufpreis von den Hausbaufirmen bzw. den beauftragten Subunternehmen entsorgt. Das kann teurer werden, als sich selbst darum zu kümmern.

  • Ist eine Entsorgung im Hauspreis enthalten?
  • Ist ein Recyclinghof in der Nähe?
  • Kosten für die Entsorgung von Dämmwolle?
  • Kosten für die Entsorgung von Plastikverpackungen und Folien?
  • Kosten für die Entsorgung von Gipskartonresten?
  • Kosten für die Entsorgung von unbehandeltem Holz?
  • Kosten für die Entsorgung von behandeltem Holz (getränkt, lasiert usw.)
  • Gibt es einen Containerdienst in der Nähe?
  • Containerpreise vergleichen (Standgebührt, Größe, An-/Abfahrt usw.)
  • Evt. jetzt schon Mülltonnen bei der Verwaltung bestellen
  • Tipp: Wird Holz über einen Containerdienst entsorgt, sind die Entsorgungskosten relativ gering. Sollte jedoch auch behandeltes Holz mit in den Container gelangen, kann es sein, dass plötzlich die gesamte Ladung angesehen wird, als wenn sie nur behandeltes Holz enthält. Und das kostet dann locker 200,- bis 300,- Euro mehr.

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    Geräteverleih

    Manche Geräte benötigt man beim Hausbau nur einmal. So haben wir z.B. die Kernbohrungen für die Mehrspartenanschlüsse selbst durchgeführt. Je Kernbohrung sollten wir 100,- zahlen. Und 3 Bohrungen brauchten wir. Das Ausleihen des Gerätes hat uns nur knapp 80,- gekostet.

  • Geräteverleih in der Nähe?
  • Was wird alles verliehen?
  • Zum Inhaltsverzeichnis

    Versicherungen

    Versicherungen sind unablässlich für den Bauherren. Wie schnell passiert etwas oder Geräte haben über Nacht Beine bekommen, Feuer bricht aus oder ein Sturm reisst eine frisch errichtete Mauer ein.

    Risikolebensversicherung

    Bei allem Optimismus sollte dennoch daran gedacht werden den Lebenspartner finanziell abzusichern. Beim Hausbau sollte die Grundschuld über eine Risikolebensversicherung abgedeckt werden. Die Höhe der Grundschuld sollte sich im Idealfall mit dere Höhe der Versciherung decken. Da keine Kapitalbildung erfolgt ist eine Risikolebensversiciherung nicht allzu teuer.
    Zu überlegen wäre noch, dass eine sinkende Todedsfallsumme ausgewählt werden kann, die sich den Grundschulden anpasst und somit zu immer nidriger werdenden Prämien führt.

    Bauherrenhaftpflichtversicherung

    Diese Versicherung sollte schon abgeschlossen sein, bevor die erste Bautätigkeit statt fndet. Die Bauherrenhaftpflicht beendet sich in der Regel automatisch, wenn das Bauvorhaben abgeschlossen ist.
    Gerade Bauherren, die Eigenleistngen erbringen, ist diese Versicherung zu empfehlen. Und zwar sollte die Versicherung so lange laufen, wie noch nicht alle Arbeiten innen und aussen erledigt sind.

    Bauleistungsversicherung (Bauwesenversicherung)

    Unverzichtbar ist die Bauleistungsversicherung. Sie übernimmt Schäden durch höhere Gewalt oder Schäden durch unbekannte Dritte. Viele wissen gar nicht, dass bei Schäden durch z.B. höhere Gewalt (Sturm) der Schaden zu Lasten des Bauherrn geht, wenn z.B. eine frische Mauer durch Windlast einstürzt.
    Ratsam ist es mit der Bauleitungsversicherung gleich auch das Diebstalrisiko mit zu versicheren.

    Bau-Berufsgenossenschaft (Bau-BG)

    Gleich mit der Baugenehmigung kommt auch die Bau-BG ins Boot. Ob man will oder nicht. Das zugeschickte Anmeldeformular sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
    Gerade wer Freunde oder Bekannte als Bauhelfer einsetzt muss diese über die Bau-BG versichern.
    Arbeiten alle Helfer zusammen weniger als 39 Stunden, fallen keine Beträge an. Kommen mehr Arbeitsstunden zusammen, so muss der Bauherr ca. 2,- / Arbeitsstunde zahlen. Dies trifft auch zu, wenn die Helfer selbst priva Unfallversichert sind.
    Wer mit öffentlichen Fördermittel baut wird von der Zahlung an die Bau-BG befreit.
    Falschangaben zu den Arbeitszeiten können mit einem Bugeld von bis zu 2.500,- geahndet werden.
    Es ist schon vorgekommen, dass Mitarbeiter der Bau-BG sich in Neubaugebieten umgesehen haben und unverfängliche Gespräche mit Privatpersonen geführt haben. Die daraus gewonnenen Informationen können dem Bauherren teuer zu stehen kommen.

    Rohbaufeuerversicherung (oft geht diese automatisch über in die Gebäudeversicherung)

    Wer ein Fertighaus in Holzständerebauweise oder Holzhaus baut, sollte auf diese Versicherung nicht verzichten. Meist ist die Rohbaufeuerversicherung bereits in der Wohngebäudeversicherung enthalten. Im Zweifelsfall aber lieber nachfragen. Sie fällt mit Fertigstellung des Hauses automatisch weg.

    Wohngebäudeversicherung

    Als Pflichtversicherung kommt kein Immobilienbesitzer daran vorbei. Hier unterscheiden sich die Leistungen der einzelnen Versicherungen ungemein voneinander. Vor Abschluss sollte daher genau verglichen werden.

    Glasversicherung

    Diese Versicherung sollte ebenfalls abgeschlossen werden. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht nur die Isolierglasfenster versichert sind, sondern auch Möbelglas, wie Vitrine, Spigelschränke usw.

    Hausbesitzer-Haftpflichtversicherung

    Sie ist nur für Besitzer von Mehrfamilienhäuser notwendig.
    Bei einer selbstgenutzten Immobilie sind Schäden über die Privathaftpflich abgedeckt, sollte jemand Fremdes auf dem Grundstück zu Schaden kommen.

    Hausratversicherung

    Die Hausratversicherung sollte den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Verzichten sollte man auf diese Absicherung nicht. Die Wohngebäudeversicherung deckt nämlich nur Schäden am Gebäude ab.

    Rechtschutzversicherung für Hausbesitzer

    Für Hausbesitzer kann diese Rechtschutzversicherung meist an die evt. vorhandene Familien-Rechtschutzversicherung angeknüpft werden. Ob sich solch eine Versicherung lohnt muss jeder für sich entscheiden.
    Schnell kann ein Streit über alle möglichen Dinge zwischen Nachbarn entstehen. Doch auch bei einem Streit mit der Komune (Schwarzbau, Grundstückabtretung wegen Gehwegerweiterung) hilft die Rechtschutzversicherung.

    Gewässerschäden-Haftpflichtversicherung

    Quasi unabdingbar für Hausbesitzer, die mit Öl heizen. Undichtigkeiten an einem Öltank können gewaltige Folgekosten verursachen. Egal ob durch Materialermüdung oder kleine Erdbeben.

    Elementarschäden

    Hochwasser, Erdbeben oder Lawinen. Wer in einem gefährdeten Gebiet wohnt wird kaum einen Versicherer finden. Doch bei den vorherrschenden Klimaverhältnissen sollte man zumindest an Hochwasser auch weit ab von Flüssen und Bächen denken.

    Private Unfallversicherung

    Wer Eigenleistungen an seinem Haus erbringt, sollte auf eine private Unfallversicherung nicht verzichten.

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    Jahreszeit

    Wer in der kalten Jahreszeit baut und einen Teil an Eigenleistung einbringt, der kann sich nicht nur warm arbeiten. Auch in den Arbeitspausen möchte man es schließlich warm haben.

  • Gasbrennofen (kein Bautrockner)
  • Kaffeemaschine
  • Radio (zum Warmtanzen) :-)
  • Zum Inhaltsverzeichnis

    Die Kosten, von denen niemand etwas sagt

    Wer baut, der hat Geld, Klar. Aber Geld übrig hat man mit Sicherheit nicht. Viele Kosten werden einfach nicht genannt. Oft um den potentiellen Hauskäufer nicht abzuschrecken, doch meist fallen Zusatzkosten unter den Tisch, weil der Berater es nicht besser weiß. Aus diesem Grund mal eine kleine Aufstellung dessen, was denn tatsächlich an Kosten entstehen. Und diese Aufstellung ist bestimmt noch nicht vollständig. Außerdem spiegeln die angegebenen Zahlen lediglich unsere gemachten Erfahrungen wieder. In anderen Regionen sind die Preise mal höher und mal niedriger. Deshalb dienen die Angaben lediglich als grober Anhalt.

    Grundstück Notarkosten ca. 0,5% vom Grundstückspreis
      Grunderwerbsteuer 3% vom Grundstückspreis
      Grundbucheintragung  
      Maklerkosten 3% bis 7,5% vom Grundstückspreis
    Bauantrag Abhängig von den Rohbaukosten bis zu 1000,-
    Bauwasser Abhängig von der Bauart (Putz, Estrich usw.) bis zu 700,-
    Baustrom Miete, monatlich 60,- bis 170,-
      Anschlußkosten durch den Energieversorger 50,-
      Verbrauch 20,- pauschal
    Bereitstellungszinsen   ca. 0,25% vom nicht in Anspruch genommenen Darlehen
    Abtretung Viele Hausbaufirmen bestehen auf eine Abtretungserklärung. Diese ist bei einigen Banken kostenlos, andere nehmen dafür wiederum eine Gebühr. bis zu 800,-
    Bearbeitungsgebühren Hier liegen uns keine Zahlen vor  
    Hausanschluß Wasser bis zu 450,-
      Strom ca. 1.500,-
      Zähleranschluß 50,-
      Telekom 0,-
      Mehspartenanschlußdübel (Strom, Gas, Wasser, Telefon) 150,- pro Stück
    Versicherungen Bauherrenhaftpflicht 35,- / einmalig
      Wohngebäudeversicherung 140,- / jährlich
      Unfallversicherung 30,- monatlich
      Risikolebensversicherung (2 Personen) 98,- monatlich
    Straßensperrung Keller- und Hausstellung 300,-
    Dichtigkeitsprüfung Kanalanschluß Hier liegen uns noch keine Zahlen vor  
    Zisterne (3000L - 4000L) nur Gartenbewässerung Aushub, setzen, verfüllen 2000,-
    Revisionsschacht Abwasser Betonringe 300,-
    Kellerabdichtung außen Bitumen, Styrodur, Noppenbahn, Drainage, Abwasser 2700,-
    Materialcontainer für Werkzeug und Material 3 Monate 250,-
    Grundsteuer Erste Abrechnung 15,-
    Ausleihen von Baugeräte Kernbohrmaschine (1 Tag) 85,-
      Radlader (3,5 Tage) zum Verfüllen 1.400,-
      Rüttelplatte (2 Tage) 60,-
    Außengelände ebnen lassen 1 Bagger, 1 Tag 1450,-
    Entsorgung Recyclinghof und Container 400,-
    Werkzeug und Material Zement, zusätzliche Steckdosen, Rohre, Leitungen und vieles mehr 7500,-
    Estrich Saisonbedingt 15,-/m2
    zusätzliche Benzinkosten Abhängig von der Entfernung zur Baustelle (monatlich) 400,-
    Mehraufwand Miete, Nebenkosten bei uns monatlich 900,-
    Umzugs-LKW 7,5to mit Hebebühne ohne Zubehör 150,- pro Tag
    Mehrkosten Elektro Die Steckdosenanzahl reicht nie 300,-
    Mehrkosten Heizung und Sanitär   ca. 1000,- bis unendlich

    Auf unserer Internetseite www.bauabenteuer.de haben wir eine genaue Aufstellung der bei uns angefallenen Kosten. Die Liste wird von uns regelmäßig aktualisiert, sobald wir in Sachen Hausbau bzw. jetzt in Sachen Innenausbau Geld ausgeben.

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    Checkliste zur Finanzierung

    Unterlagen für das Gespräch
  • Personalausweis
  • Grundbuchauszug
  • Bauplan mit Lageplan (ggf. Katasterauszug)
  • Kostenvoranschlag für das Bauvorhaben
  • Nachweis des Eigenkapitals
  • die letzten 3 Lohn-/Gehaltsmitteilungen
  • Nachweis von soonstigen Einnahmen (Mietvertrag, Sparbuch usw.
  • Liste der geplanten Eigenleistungen (Muskelhypothek)
  • Haushaltsaufstellung über Einnahmen/Ausgaben
  • Nachweis von sonstigen Einnahmen (Mietvertrag, Sparbuch usw.
  • Angaben, die von der Bank zu fordern sein sollten

  • Darlehenssumme
  • Nominalzins
  • Auszahlungskurs
  • Anfangstilgung
  • Zeitraum des Zinsfestschreibung (bei niedrigem Zinsatz gilt: je länger desto besser)
  • Zahlungweise der Raten (monatlich, vierteljährlich)
  • Art der Zins- und Tilgungsverrechung
  • effektiver Jahreszins

    Fördermittel einplanen
    Mögliche Fördermittel für den Hausbau sollten von Anbeginn eingeplant werden. Dabei ist auf die fristgerechte Antragstellung zu achten.

  • Sind Fördermittel des Bundeslandes/der Region vorhanden?
  • Fördergelder von der Kreditanstalt für Wiederaufbau?
  • Förderprogramm der Energieversorger vorhanden?
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    Monatliche Belastung

    Die monatliche Belastung ist ausschlaggebend für die Kreditsumme, die eine Bank gewillt ist zur Verfügung zu stellen.

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    Einnahmen
    Nettoeinkommen Partner 1    
    Nettoeinkommen Partner 2    
    Weitere Nettoeinkommen    
    Sonderzahlungen wie z.B. Weihnachtsgeld    
    Kindergeld    
    Sonstige Einnahmen    
       

    Ausgaben

    Lebenshaltungskosten    
    Ausgaben Versicherungen    
    Kredite    
    Neubaubewirtschaftung (2,50€/qm)    
       

    Mögliche Belastung
    Summe Einnahmen    
    Summe Ausgaben -  
    Mögliche Belastung    

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    Kostenkalkulation

    Was kostet das Gesamtprojekt?

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    Grundstückskosten
    Kaufpreis Grundstück    
    Erschließungskosten  
    Maklergebühren  
    Grunderwerbsteuer  
    Notarkosten  
    Vermessungskosten    
       

    Hauskosten

    Hauspreis    
    Sonderwünsche    
    Tiefbau    
    Garage bzw. Carport    
    Baumaterial für Eigenleistungen    
    Außenanlage    
    Werkzeuge und Maschinen für Eigenleistungen    
       
    Baunebenkosten
    Anschlußkosten (Telefon, Gas, Strom etc.)    
    Grundschuldbestellung    
    Vermessungskosten durch Amt für Bodenmanagement    
       
    Sonstige Kosten
    Sonstige Kosten    
       

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    Eigenmittel

    Welche Eigenmittel stehen zur Verfügung?

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    Bargeld    
    Guthaben    
    Sparbuch    
    Bausparbuch    
    Festgeld    
    Rückkaufwert Lebensversicherung    
    Aktien und Wertpapiere    
    Grundstück    
    Immobilie    
    Verwandtendarlehen    
    Arbeitgeberdarlehen    
    Ansprüche auf eine Erbschaft    
    Eigenleistung    
    Gesamtsumme Eigenmittel  

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    Berechnung der Eigenleistungen

    Welcher Betrag kann für Eigenleistungen angenommen werden? Einsparungen werden meist nur auf die Lohnkosten bezogen.

    Alle hier getätigten Eingaben werden nicht gespeichert (Javascript erforderlich)

    Gewerk Gesamtpreis. Davon: Materialkosten Maschinenkosten Lohnkosten Ersparnis
    Tiefbau
    Rohbau
    Estrich
    Zimmermann
    Dachdecker
    Rohbau
    Fenster und Türen einbauen
    Treppe
    Heizungsinstallation
    Sanitärarbeiten
    Elektroarbeiten
    Verputzarbeiten
    Fliesen legen
    Maler- und Tapezierarbeiten
    Fussboden
    Gesamtsumme Einsparungen
    Gesamteinsparung : Stundenlohn (25€) = Ihre Arbeitsstunden
    : =

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    Finanzierungsplan

    Ist der Traum vom eigenen Haus überhaupt finanzierbar? Übertragen Sie hier die Summen aus den vorherigen Berechnungen.

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    Finanzierungsplan

    Baukosten laut Kalkulierung  
    Finanzierungssumme

    -

    Eigenkapital

    -

    Eigenleistung

    -

    Eigenmittel

    -

    Summe  
    Ist der Endbetrag negativ reicht die Deckung nicht für das geplante Hausbauprojekt

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    Checkliste zum Grundstückskauf

  • Passen Grundstück und Grundriss zueinander?
  • Ist der Grundstückpreis angemessen?
  • Entspricht das geplante Haus dem Bebauungsplan (Dachneigung, -form, Geschossanzahl)?
  • Nehmen z.B. Bäume Licht weg?
  • Ist das Grundstück voll erschlossen?
  • Wie ist die Bodenbeschaffenheit? (evt. Bodengutachten)
  • Wie hoch ist der Grundwasserspiegel?
  • Liegen Altlasten auf dem Grundstück?
  • Lärmbelästigung durch Eisenbahn, Flugzeuge, Autobahn etc.?
  • Infrastruktur vorhanden?
  • Welche Nachbarn?
  • Existieren Wegerechte für Nachbarn?
  • Ist der Verkäufer auch rechtmäßiger Eigentümer des Grundstücks?
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Checkliste Planung

  • Bebauungsplan besorgen
  • Vertrag mit Anbieter
  • Bauunterlagen
  • Berechnungen
  • Verträge
  • Lageplan, Flurkarte
  • Grundbuchauszug
  • Zahlungsplan als Vertragsbestandteil
  • Liste der Eigenleistungen
  • die letzten drei Lohn-/Gehaltsabrechnungen für die Bank
  • die letzten 2 Einkommensteuerbescheide für die Bank
  • Eigenkapital
  • Kapitaleinkünfte
  • Planunterlagen vom Architekten für das Bauamt
  • Bodengutachten
  • Auszug aus dem Altlastenverzeichnis
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Checkliste Förderprogramme

    Ein Hausbau ist durch die Vielzahl der möglichen Förderungen durchaus attraktiv. Dabei unterstützt nicht nur der Bund Bauherren, sondern auch einige Länder und Kommunen und Energieversorger fördern den Bauherrn. Achten Sie unbedingt darauf zu welchem Zeitpunkt Förderungen gestellt sein mssen.

    Hier einige Möglichkeiten, die gefördert werden:

  • Solarheizung
  • Holzpelletsheizung
  • Erdwärme Wärmepumpe
  • Hackschnitzelkessel
  • Nah- und Fernwärme
  • Scheitholzvergaserkessel
  • Solarthermische Anlagen
  • Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen
  • Photovoltaik Anlagen
  • KfW 40 Haus
  • KfW 60 Haus
  • Passivhaus
  • Energieberatung
  • Ökologische Dämmstoffe
  • Gefördert durch die Kfw-Förderbank:

  • Solarstromerzeugung und Heizung auf Basis erneuerbarer Energien
  • Niedrigenergiehäuser KfW 40 & 60
  • Passivhäuser
  • Gefördert durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa):

  • Solarkollektoren für die Warmwasserbereitung
  • Biomasseheizungen
  • Stromerzeugung mit regenerativer Energieanlagen
  • Gefördert durch die Verbraucherzentralen:

  • Energieberatung
  • Gefördert durch das Bundeslandwirtschaftsministerium über die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe:

  • Naturdämmstoffe
  • Erkundigen Sie sich bei Ihrer Komune nach Förderungen. Es lohnt sich unter Umständen.

    Datenbank mit Förderprogramme

    Zum Inhaltsverzeichnis


    Checkliste Architekt

  • Architektenvertrag abgeschlossen?
  • Honorar für Kosteneinsparungen vereinbart?
  • Vorentwurf geprüft?
  • Alle Änderungswünsche im Plan enthalten?
  • Kostensenkenden Möglichkeiten berücksichtigt/erörtert?
  • Auschreibungen vom Architekten verschickt?
  • Zeitplan erstellt?
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Checkliste Baufirma

  • Aussagekräftige Unterlagen?
  • Referenzen besichtigt?
  • Bautermine abgesprochen und schriftlich fixiert?
  • Wirtschaftliche Lage der Firma geprüft?
  • Alle mündlichen vereinbarungen schriftlich fixiert?
  • Alle Preise schriftlich festgelegt?
  • Mögliche Preiserhöhungen?
  • Leistungsabnahmen mit Zahlungen verknüpft?
  • Gewährleistungfristen festgelegt?
  • Mögliche Gewährleistungsausschlüsse?
  • Leistungsbeschreibung enthält alle Leistungen?
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Checkliste Bauvertrag

  • Ist die Adresse, Rechtsform des Hausbauunternehmens eindeutig erkennbar?
  • Sind Geschäftsführer aufgeführt?
  • Ist der Hauspreis pauschal festgeschrieben? (Keine versteckten Kosten oder Preiserhöhungen)
  • Sind alle leistungen ausführlich beschrieben? (Angaben wie gleichwertig o.a. sind zu vermeiden)
  • Wird deutlich gemacht welche Leistungen nicht vertragsbestandteil sind und welche Leistungen seitens des Bauherren zu erbringen sind?
  • Nicht auf mündliche Aussagen verlassen. Alle Nebenabreden schriftlich im Vertrag fixieren.
  • Ist klar ersichtlich wann Zahlungen zu tätigen sind? Keine Vorauszahlungen leisten!
  • Ist die Bauzeit klar definiert?
  • Ein kostenfreies Rücktrittsrecht sollte im Fall vereinbart werden, wenn ein Grundstück noch nicht vorhanden oder die Finanzierung noch nicht sicher ist.
  • Unterliegt der Vertrag der VOB (Verdingungsordnung für Bauleistungen) und wurde diese ausgehändigt
  • Werden alle am Bau beteiligten Firmen benannt?
  • Existiert eine Leistungsbeschreibung, in der alle zu verbauenden Materialien/Geräte aufgeführt werden?
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Checkliste Handwerkervertäge

  • Legen Sie die Vertragsbasis genauestens fest. Wird die VOB nicht ausdrücklich vereinbart, so gilt das BGB.
  • Nehmen Sie die Baustellenanschrift in den Vertrag auf.
  • Nehmen Sie die Zusicherung des Handwerkers auf, dass er die Örtlichkeit besichtigt hat. So bleiben Mehrkosten wegen Unkenntnis des Handwerkers von vornherein ausgeschlossen.
  • Halten Sie den Zustand der Zufahrt fest (unbefestigter Weg o.ä.)
  • Verweisen Sie auf eine detailierte Leistungsbeschreibung und machen Sie diese zum Bestandteil des Vertrags
  • Verwendetes Material genaustens beschreiben (Hersteller und Typ
  • Netto-, Bruttopreise und Umsatzsteuer eindeutig aufführen
  • Bei Rabatten festlegen, ob diese auch für Zusatzleistungen gelten
  • Genau festlegen, zu welchen Arbeitsabschnitten Teilzahlungen zu erfolgen haben
  • Nie mit Zahlungen in Vorleistung gehen
  • Verbindlichen Fertigstellungstermin definieren und eine Verzugsentschädigung festlegen. Die Entschädigung sollte auch fällig werden ohne Nachweis eines antstandenen Schadens.
  • Gewährleistungszeitraum festlegen (je länger, desto besser)
  • Änderungen dürfen erst durchgeführt werden, wenn diese mit dem Bauherrn abgesprochen sind und schriftlich bestätigt werden
  • Mehrkosten wegen Änderungen sind schriftlich festzuhalten
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Terminplan

    Gewerk
    Dauer
    Monat(e) Woche(n) Tag(e)
    Ausführende Firma Termin Beginn Termin Fertig Eigen-/Fremdleistung
    Erdarbeiten
         
           
    Entwässerung
         
           
    Fundamente
         
           
    Keller mauern
         
           
    Kellerisolation
         
           
    Kellergeschossdecke
         
           
    Verfüllen Baugrube
         
           
    Erdgeschoss mauern
         
           
    Erdgeschossdecke, Treppe
         
           
    Obergeschoss mauern
         
           
    Dachstuhl
         
           
    Schornstein
         
           
    Dachdecken
         
           
    Regenrinnen/Fallrohre
         
           
    Fenster
         
           
    Sanitär
         
           
    Heizung
         
           
    Elektrik
         
           
    Dämmung
         
           
    Innenputz
         
           
    Estrich
         
           
    Fliesen, Fussböden
         
           
    Türen
         
           
    Anstreichen, tapezieren
         
           
    Außenputz
         
           
    Kücheneinbau
         
           
    Aussenanlagen
         
           
     
         
           
     
         
           

    Zum Inhaltsverzeichnis


    Checkliste Kellerbau

  • Werden Refferenzadressen ausgehändigt, um sich von der Qualität überzeugen zu können?
  • Ausführliches Ausstattungsgespräch mit Protokoll
  • Werden Erd- und Erschlieungsarbeiten aufgeführt? Wer führt sie durch?
  • Schriftliches Abnahmeprotokoll bei Fertigstellung?
  • Keine Vorauszahlungen leisten!
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Checkliste Abnahme

  • Datum der Abnahme
  • Bezeichnung der Baumassnahme
  • Name des/der Bauherren
  • Adresse der Baustelle
  • Bauvertragsnummer
  • Bezeichnung des Vertrags und Nebenverträge
  • Teilnehmer der Abnahme
  • Datum Baubeginn und Bauende
  • Mängelpunkte (sep. Liste)
  • Abnahme (ja/nein)
  • Beseitigung der Mängel bis/durch wen
  • Beginn der Gewährleistung
  • Ende der Gewährleistung
  • Unterschrift Auftraggeber
  • Unterschrift Auftragnehmer
  • Unterschrift Architekt
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Checkliste Fertigstellung

  • Fertigstellungsanzeige ans Bauamt schicken
  • Schornsteinfeger informieren
  • Gebäudeeinmessung
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Checkliste Sicherheit

  • Haustüren sollten der Widerstandsklasse ET1 angehören
  • Türzargen sollten fest in der Wand verankert sein
  • Türgriffe sollten verstärkt sein
  • Ist ein Blindschlitz vorhanden, der ein Öffnen der Tür mit einer Scheckkarte verhindert?
  • Sind Türbeschläge innen verschraubt?
  • Liegen die Türscharniere innen?
  • Hat die Außentür eine Türbandsicherung?
  • Hat das Türschloss einen Kernziehschutz?
  • Läßt sich der Riegel mindestens 2 mal schließen?
  • Reicht der Riegel mindestens 1cm in das Schließblech?
  • Auch die Kelleraußentür sollte den selben Richtlinien wie der Haustür entsprechen
  • Sind die Gitterroste der Lichschächte gesichert?
  • Können die Fenstergriffe abgeschlossen werden?
  • Sind Rolläden gegen Hochschieben gesichert?
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Instandsetzungszeiträume

    Für die Instandhaltung der eigenen Immobilie sollte man sich früh genug Gedanken machen. Hier eine Liste mit möglichen anfallenden Reparaturen.

    5 - 15 Jahre

  • Textile Fussbodenbeläge
  • Fassadenanstrich
  • Dacheindedckung bei Flachdächern
  • 15 - 30 Jahre

  • Dachrinnen und Fallrohre aus Zinkblech
  • Heizkessel und Heizthermen
  • Verglasungen außen
  • 30 - 50 Jahre

  • Dachpfannen
  • Kamin
  • Au>entüren und Fenster
  • Auenputz
  • nicht textile Fulbodenbeläge
  • Sanitärinstallationen
  • Heizungsinstallationen
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Checkliste Umzug

    Im ganzen Baustress auch noch den Umzug managen kann ganz schön an den Nerven zerren.

    Adressänderung bekannt geben

  • Arbeitgebeer
  • Arbeitsamt wg. Kindergeld, BAföG
  • Arzt
  • Geldinstitut(e)
  • Kreditkartengesellschaft
  • Einwohnermeldeamt
  • Finanzamt
  • GEZ
  • Kfz-Zulassungsstelle
  • Krankenkasse
  • Mobiltelefonanbieter
  • Nachsendeauftrag bei der Post
  • Schule/Kindergarten
  • Stadtwerke
  • Telefongesellschaft
  • Internetprovider
  • Verein(e)
  • Versicherung(en)
  • Vorbereitende Massnahmen

  • Umzugsurlaub beantragt?
  • Sind genügend Umzgshelfer vorhanden und früh genug informiert worden?
  • Welche Schönheitsreparaturen müssen in der alten Wohnung erledigt werden?
  • Ablesetermin Wasser/Strom
  • Ggf Babysitter für den Umzugstermin organisieren
  • Ggf. Haustiersitter organisieren
  • Exsiert ein Möbelstellplan für die neue Wohnung?
  • Wertvolle Gegenstände im Hausrat extra packen und selbst transportieren
  • Packen der Notausrüstung: Essen, Getränke, Toilettenpapier, Erste-Hilfe-Set etc.
  • Die unwichtigsten Dinge zuerst packen
  • Zerbrechliches oben in der Umzugskarton packen und gesondert kennzeichnen
  • Umzugskisten beschriften
  • Evt. eine Sondergenehmigung beim Ordnungsamt für den Umzugswagen (Parkplatz) beantragen
  • Pflanzen vor dem Umzug kräftig gieen
  • Von Altlasten befreien und aussortieren
  • Bei Eigenumzug den LKW frühzeitigbestellen und abholen
  • Ausreichend Kartons besorgen, Sackkarre, Tragegurte
  • Übergabetermin mit dem Vermieter abstimmen
  • De-/Montage

  • Was im Ganzen durch Türen passt, sollte nicht demontiert werden und in einem Stück transportiert werden.
  • Kleinmöbel so lassen wie sie sind. Nur Regalböden und Glastüren entfernen. Schubladen drin lassen
  • Griffe abschrauben und innen wieder anschrauben
  • Immer nur ein Möbelstück auf einmal demontieren
  • Alle nicht fest mit dem Möbelstück verbundene Teile entfernen
  • Schrauben und Beschläge eines Möbelstücks in einer Tüte sammeln.
  • Sind Einzelteile und grösere Möbel(stücke) beschriftet?
  • Bei der Montage auf der Unterseite Paketklebeband kleben. Schont den Boden und erleichtert das Schieben.
  • Immer nur ein Möbelstück auf einmal montieren
  • Die Montage eines Möbels in umgekehreter reihenfolge der Demontage durchführen
  • Der Umzug

  • Sind Getränke und Essen für den Umzug vorhanden
  • Möbelstellplan im neuen Heim aushängen.
  • Gas- und Wasser abgedreht?
  • Hauptsicherung aus?
  • Briefkasaten leer?
  • namensschilder entfernt?
  • Zählerstände notiert? (Gas, Strom, Wasser)
  • Zählerstände ins Übergabeprotokoll vom Vermieter bestätigen lassen!
  • Wohnungsschlüssel übergeben und quitieren lassen
  • Werkzeugkoffer dabei?
  • Katzen ganz zum Schluss in die bezogene Wohnung holen
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Checkliste Werkzeug

    Wer sein Haus selbst ausbauen möchte benötigt einiges an Werkzeug. In der folgenden Liste haben wir das Werkzeug aufgeführt, welches wir im Laufe der Zeit benötigt und angeschafft haben.
    Da wir sehr viel selbst machen und schon gemacht haben, kann das benötigte Werkzeug stark von anderen Bauvorhaben abweichen!

    Grundausstattung

  • Zimmermannsbleistifte in ausreichender Anzahl
  • Zollstöcke (mehrere, da die sich in Luft auflösen, brechen oder dort liegen wo man grad nicht ist)
  • Wasserwaage 1m und 2m
  • Bits für die Akkuschrauber
  • Schaufeln
  • Spitzhacke
  • Schubkarre
  • Schlagschnur zum schnellen anzeichnen gerader Linien
  • Maurerkellen
  • Fugenkelle <= 5mm zum Unterschieben von Quellmörtel unter die Holzständer
  • Bohrhammer mit Meißelfunktion
  • Bohrer und Meißel für den Bohrhammer
  • Elektrohobel
  • Kreissäge
  • Stichsäge
  • Excenter-/Bandschleifer
  • Bohrmaschine
  • Holz-, Metall-, Steinbohrer
  • Kreisbohrer für Fiesen
  • Glasbohrer für Glas und Granit
  • Winkelschleifer mit Trennscheiben für Stein und Metall
  • Elektrotacker und ausreichend Nägel und Klammern (alternativ ein Presslufttacker mit Kompressor)
  • Kapp-,Zug-,Gehrungssäge
  • Nass-/Trockensauger oder Industriestaubsauger
  • 2 stabile Holzböcke
  • Schraubendreher
  • Schraubenschlüssel
  • Pinsel und Farbrolle
  • Gehörschutz
  • Hammer und Fäustel
  • Eimer, Kübel und Bottiche
  • Universalmesser (Profiqualität, kein Plastik!)
  • Kabeltrommel
  • Verlängerungskabel
  • Handlampen
  • Baustellenlampenfassungen und Glühbirnen
  • Halogenstrahler
  • Schlagschnur
  • Keller/Bodenplatte

  • Leiter 3x7 Sprossen für Baugrube und späteren Zugang ins Obergeschoss
  • Glättkellen zum Aufbringen von Bitumen (die Kellen wandern hinterher in den Müll)
  • (leere) Flasche Bier zum ausbilden einer Hohlkehle
  • Arbeitshandschuhe
  • Gartenschlauch (zum Bewässern der Bodenplatte/Zementdecke), passende Adapter für (Bau)Wasseranschluss
  • Terpentinersatz
  • Trockenbau

  • Spezialmesser zum Schneiden der Dämmwolle
  • Zollstöcke (mehrere, da die sich in Luft auflösen, brechen oder dort liegen wo man grad nicht ist)
  • Schutzbrille
  • Einweg-Overall
  • Mundschutz für das Dämmen
  • 2 Akkuschrauber mit 2 Akkus und Schnellladegerät
  • Spezialbit für Rigipsplattenschrauben (z.B. Knauf HK11)
  • Arbeitsgerüst
  • Lochsäge/Kreisbohrer für Unterputzdosen
  • Rigipshobel
  • Teleskopstützen
  • Seilwinde (damit wurden die Rigipsplatten ins OG gehievt)
  • Innenausbau

  • Fliesenschneider (elektrisch), auf ausreichende Arbeitsbreite und Tiefe achten, ja nach Fliesengröße
  • Leitungssucher
  • Laser (hilfreich z.B. beim Fliesenlegen)
  • (Gas)Heizgerät (Bautrockner sind nicht erlaubt, wenn gleichzeitig in den Räumen gearbeitet wird)
  • Luftentfeuchter (sammelt die Feuchtigkeit beim Estrichtrocknen auf)
  • Abstandhalter (Keile), Zugeisen, Holzklotz für Laminatverlegung
  • Sonstiges Werkzeug

  • Aluabziehlatte
  • Betonmischer
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Checkliste Material

    Wer sein Haus selbst ausbauen möchte benötigt einiges an zusätzlichen Material. In der folgenden Liste haben wir das Material aufgeführt, welches wir im Laufe der Zeit benötigt haben. Dasa material für die Außenanlage bleibt hier unberücksichtigt.
    Da wir sehr viel selbst machen und schon gemacht haben, kann das benötigte Material stark von anderen Bauvorhaben abweichen!

    Grundausstattung

  • Gummistiefel
  • Arbeitsoverall
  • Blasenpflaster (Compeed)
  • Baustellenampen mit Glühbirnen
  • Halogenstrahler (500W)
  • Campingtoilette sobald das Haus steht (ist billiger als Dixi mieten)
  • Keller/Bodenplatte

  • Zweikomponenten Bitumen zur Kellerisolierung
  • Alte Bekleidung, die später bitumenverschmiert weg geworfen werden kann
  • Latexhandschuhe, damit das Bitumen nicht auf der Hand klebt
  • Terpentin
  • Styrodur zur Kellerisolierung
  • scharfes Messer, besser Heizdraht, zum Schneiden der Styrodurplatten
  • Flies, falls das Styrodur keines werkseitig angebrachtes hat
  • Noppenbahn zum Schutz vom Styrodur (Anprallschutz)
  • Drainnagerohre
  • Flies für Drainagerohr
  • Spülschächte für Drainage
  • Abwasserrohre (KG) für Schmutz- und Regenwasser
  • Trockenbau

  • Klebeband (Siga Rissan und Sicral) für Dampfsperre
  • Quellmörtel bei Holzständerbauweise
  • Tiefengrund
  • Putzschienen
  • Fugen- und Eckband (Gipsarbeiten an Rigipsplatten)
  • Ansetzgips zum Verkleiden des Schronsteins
  • zusätzliche Elektroinstallation

  • Elektrokabel (3- und 5-adrig)
  • Isolierband
  • Lüsterklmmen
  • zusätzliche Schalter und Steckdosen (Standard ist zu wenig)
  • Erdungsleitung 16mm2 für SAT-Antenne
  • Telefonkabel
  • Innenausbau

  • Schrauben in allen Variationen und Längen
  • Nägel bis 100mm
  • Scheibenputz
  • Fliesenkleber
  • Fliesen
  • Abdichtung für Feuchträume (z.B. von MEM)
  • WC, Waschtisch
  • Armaturen
  • Laminat, Parkett
  • Trittschalldämmung
  • Holzlatten für Decke (Konterlattung)
  • Deckenpaneele
  • Paneeleklammern
  • Wandfarbe
  • Metallwinkel zum Verblenden der Vorwandgestelle
  • Sonstiges Material

  • Materialcontainer (Leihcontainer) zum sicheren Unterbringen von Geräten/Materialien beim Kellerbau
  • Benzinkanister zur Betankung von Leihgeräte (Gemisch, Diesel, Benzin)
  • Zum Inhaltsverzeichnis


    Geldwerte Tipps

    Wer baut hat zwar Geld, allerdings kein Geld zu verschenken. Hier ein paar Tipps mit denen sich einige Euros sparen lassen.

    Zinsfestschreibung

    Je länger die Zinsfestschreibung vereinbart wird, desto günstiger ist die Finanzierung.
    Das hört sich erst einmal widersprüchlich an, ist es aber aus finanzieller Sicht nicht wirklich. Bei Ablauf von 10 Jahren und einer angenommenen Tilgungsrate von 2% bleibt immer noch eine Restschuld von 75% übrig. Sollte nach 10 Jahren der Zinssatz um nur 2% steigen, steigt somit der Tilgungssatz über die ursprüngliche Rate.

    Ein weiterer Vorteil einer Festschreibung auf 15 Jahre ist der, das nach 10 Jahren der Kreditvertrag einseitig vom Kreditnehmer mit einer Frist von 6 Monaten gekündigt werden kann. Das lohnt sich dann, wenn zu diesem Zeitpunkt der Zinsatz niedriger ist als vor 10 Jahren.

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Maklergebühren vermeiden

    Viele Gemeinden bieten Grundstücke direkt an. Teilweise gibt es sogar vergünstigtes Bauland für Familien mit Kinder. Solche Grundstücke sind erheblich günstiger als von Maklern oder Bauträger. Bei den Baubehörden können die aktuellen Bebauungspläne eingesehen werden. Hier ist dann ersichtlich wo Bauland ausgewiesen ist.

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Bauträgerbindung an das Grundstück vermeiden

    Wer ein Grundstück über einen Bauträger kauft verschenkt bares Geld.
    Wer selbst ein Grundstück kauft bezahlt nur die Grunderwerbsteuer auf das unbebaute Grundstück. Besteht jedoch eine Bauträgerbindung für das Grundstück wird die Grunderwerbsteuer so berechnet, als ob dieses bereits bebaut ist.

    Zum Inhaltsverzeichnis

    Baustrom sparen

    Baustrom ist einige Cent pro kW/h teurer als Hausstrom. Bei dem Einsatz der vielen stromfressenden Baugeräte kommt hier eine stolze Summe an Stromkosten zusammen. Wer sparen möchte sollte möglichst schnell den Zählerkasten setzen lassen. Dies ist in der Regel dann möglich, wenn das Haus bzw. der Raum, wo der Zählerkasten installiert werden soll, abschließbar ist. Neben dem teuren Baustrom fällt dann auch die relativ teure Miete für den Baustromkasten weg.

    Zum Inhaltsverzeichnis