Home Wohnen & Einrichten Angesagter Industrial-Style in der Küche: So lässt er sich umsetzen

Angesagter Industrial-Style in der Küche: So lässt er sich umsetzen

von Marc Hettenberger

Bereits seit einigen Jahren erfreut sich der Industrial-Style einer äußerst großen Beliebtheit bei der Inneneinrichtung. Dieser zeichnet sich durch den Einsatz von nüchternen Farben, unbehandelten Materialien und vielen metallischen Einrichtungsgegenständen aus.

Der industrielle Stil lässt sich dabei längst nicht nur im Wohnzimmer umsetzen. Auch die Küche ist prädestiniert dafür, in dem coolen, urbanen Look zu erstrahlen. Zudem zeigt sich der Industrial-Style in dem Raum als überaus praktisch, da er die gängigen Küchenarbeiten aufgrund der Materialauswahl maßgeblich vereinfacht. Doch wie lässt sich der Industrie-Stil in der Küche eigentlich genau umsetzen? Das verrät der folgende Artikel.

Diese Materialien prägen den Industrial-Style

Die Materialien, die vorrangig bei einer Gestaltung im Industrial-Style eingesetzt werden, sind auch in Fabriken zu finden. Die verschiedenen Baustoffe lassen sich jedoch kreativ miteinander kombinieren, um eine einzigartige Wirkung zu schaffen. Im Fokus stehen dabei vor allem Beton, Glas, Metall und Stein. Glaswände eignen sich beispielsweise hervorragend, um unterschiedliche Bereiche voneinander abzugrenzen, den Raum dabei aber nicht zu verdunkeln. Eine gute Wahl besteht auch in strukturierten Glastüren für die Küchenschränke.

Für eine optische Vergrößerung des Raums kann ein cooler Werkstattspiegel sorgen und Einmachgläser zeigen sich als perfekte Alltagshelfer, um Nahrungsmittel zu lagern. Im Bereich der Arbeitsplatte oder dem Boden ist Beton sehr beliebt. Dieses Material zeigt sich als überaus pflegeleicht und passt perfekt in den Industrial-Look. Von den tollen Pflegeeigenschaften und der ansprechenden Optik lässt sich daneben auch in Form einer Rückwand mit Betonoptik profitieren.

Als Alternative zu einer herkömmlichen Einbauküche erlaubt der Industrie-Wohnstil auch die Verwendung von einigen Werkstattregalen. Diese bieten einen großzügigen Platz für Dekorationsobjekte und Geschirr. Aufbewahrungssysteme aus Edelstahl zeigen sich ebenfalls als passend. Falls die Heizungs- und Wasserrohre in der Küche über der Wand verlaufen, lassen sich diese in mattem Kupfer oder Schwarz streichen, wodurch sie zu einem echten optischen Highlight in der Industrial-Style Küche werden.

Falls die Rohre nicht sichtbar sind, sind auch Rohr-Attrappen erhältlich, die gleichzeitig als praktische Aufhängungsmöglichkeit für Töpfe und Pfannen genutzt werden können. Ein ganz besonderes Ambiente wird der Küche mit Wänden in Ziegel- oder Steinoptik verliehen. Als Alternative zu Echtstein bieten sich auch eine Fototapete oder Verblendsteine an.

Die passende Industrial-Beleuchtung

Natürlich muss die Industrial-Style Küche auch ins richtige Licht gerückt werden. Dazu eignet sich etwa eine große Metall-Pendelleuchte, die in Schwarz oder Grau gehalten ist, perfekt. Abhängig von dem individuellen Aufbau und der Ausrichtung der Küche sind zusätzliche Lichtspots zu empfehlen, um eine ausreichende Beleuchtung der Arbeitsflächen sicherzustellen. Ein echtes Fabrik-Feeling wird zudem durch coole Retro-Glühbirnen unterstützt, die sowohl an der Decke als auch an einer separaten Metallstange montiert werden können.

Welche Farben passen zu einer Küche im Industrie-Stil?

Für die Umsetzung des Industrial-Styles eignen sich Möbelstücke hervorragend, die aus unbehandeltem Holz gefertigt oder in neutralen bis dunklen Farben gehalten sind. Hier kann also durchaus dem persönlichen Geschmack gefolgt werden, egal, ob Schwarz, Weiß, Holzoptik oder Grau. Für die Accessoires bieten sich auch Farben wie ein tiefes Blau oder ein dunkles Rot an. Praktisch zeigen sich auch matte Lackierungen der Küchenfronten in Schwarz, auf denen dann mit Kreide sogar Beschriftungen vorgenommen werden können.


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