Home Wohnen & Einrichten Interior-Design: Möbel im Stil geschickt kombinieren

Interior-Design: Möbel im Stil geschickt kombinieren

von Marc Hettenberger

Der Trend geht in vielen Bereichen hin zu mehr Individualität. Zwar gibt es bei allem auch zeitgeistgemäße Strömungen, aber ein ganz eigener Stil wird auch beim Mobiliar anerkannt. Heutzutage dürfen Möbel verschiedenster Stilrichtungen gekonnt kombiniert werden, solange insgesamt eine Art roter Faden dabei erkennbar bleibt.

Mobiliar nachhaltig auswählen

Bei der Möbelproduktion werden natürliche Ressourcen verbraucht. Es ist viel zu schade, Möbel zu entsorgen, nur weil sie einem nicht mehr gefallen. Selbst weniger hochwertige Möbel erfreuen sich auf dem Second-Hand-Markt wachsender Nachfrage. Beim Kauf neuer Möbel kann daher auf Qualität und Langlebigkeit geachtet werden. Verliert man später das Gefallen an einem Stück, lässt es sich gut weiterverkaufen, sodass direkt wieder Platz und Geld für etwas Neues zur Verfügung stehen. Man macht sich und anderen eine Freude damit und schont dabei die Natur und die Ressourcen. Ein Kleiderschrank oder eine Kommode können leicht über einhundert Jahre halten.

Der Zauberschrank als Highlight

Im optischen Zentrum des Wohnzimmers steht immer das Highlight jeder privaten Möbelsammlung. Am besten ist das ein Einzelstück oder zumindest ein relativ seltenes Stück. Das kann ein aus alten ausgemusterten Fischerboten gebautes Regal sein, ein alter Apothekerschrank mit unterschiedlichen Keramikknäufen oder ein aus recycelten Schrankteilen abenteuerlich zusammengeschusterter Schrank mit vielen unterschiedlichen Elementen. Wegen der sehr andersartigen Elemente wirken solche Schränke etwas verwunschen und werden daher auch Zauberschrank genannt. Darum herum ordnen sich die weiteren Mobiliarelemente an nach Zweck, nach Größe oder nach Farbe. Wichtig dabei ist, dass sich leicht erahnen lässt, was in welchen Schrank gehört.

Die Basics funktional, schlicht und edel

Bei der Zusammenstellung der Wohnraummöblierung aus unterschiedlichen Stilen sollte mindestens ein Teil der Basics sehr funktional sein und durch ihre Schlichtheit bestechen. Dänische Tische sind hier ein gutes Vorbild, da selbst hochwertige Designertische auf Schnörkel ganz verzichten und stattdessen äußerst funktional sind. Sie sind ausgefallen, schlicht und edel zugleich und jedes kleine Extra erfüllt wiederum hochfunktional eine eigene Aufgabe. Gemessen an anderer Massenproduktion sind sie recht wenig verbreitet und erfüllen damit leicht die Maßstäbe für eine individuelle Wohnungseinrichtung. Sie sind nachhaltig, langlebig und auch nach vielen Jahren aufgrund ihrer Seltenheit gebraucht noch leicht verkäuflich.


Bildquelle Titelbild:

  • Vadym Andrushchenko/shutterstock.com

Weitere spannende Themen