Home Haustechnik Bewegungsmelder anschließen: Informationen zur Installation

Bewegungsmelder anschließen: Informationen zur Installation

von Marc Hettenberger
bewegungsmelder anschließen

Ganz egal, ob am Hauseingang, im Flur oder an anderen Stellen im Gebäude, wer sich Gedanken darüber macht, einen Bewegungsmelder anzuschließen, kann damit rechnen, dass er eine praktische Leuchtquelle zu Hause ist. Gleichzeitig sorgt der elektrische Sensor für mehr Sicherheit in der Immobilie. Jedoch hat man als Heimwerker auf einiges zu achten, damit die Lichtquelle das macht, was sie soll. Hier spielt das ausgewählte Produkt sowie dessen Anschluss eine entscheidende Rolle. Doch zunächst geht es mal darum, was ein Bewegungsmelder ist und welche Vorteile er bietet.

Bewegungsmelder anschließen: Grundlegendes

Je nach Ausführung, Anschluss und Einstellung funktioniert der Melder mit Infrarotstrahlung, Ultraschall oder elektromagnetische Wellen. In den meisten Fällen ist der elektrische Sensor mit einer Alarmanlage gekoppelt. Viele Melder zeigen Reaktionen auf Bewegung durch Alarm oder Licht. Jedoch sind oft die Modelle so einstellbar, dass diese auf den Orten, an denen sie zum Einsatz kommen, optimal abgestimmt sind.

Weshalb ein Bewegungsmelder sinnvoll ist

In vielen Fällen verwendet man den elektrischen Sensor als Lichtquelle. Solche Varianten werden ebenso Präsenzmelder genannt. Im Mittelpunkt steht dabei einerseits der praktische Nutzen, da aufgrund des gezielten Einsatzes dieses Licht Energie spart. Denn durch den Melder verwendet man lediglich Strom, wenn es tatsächlich notwendig ist. Auf der anderen Seite braucht aufgrund des angeschlossenen Bewegungsmelders keiner mehr bei Dunkelheit nach dem Lichtschalter zu suchen. Selbst wenn man alle Hände voll hat, so wie es beispielsweise nach dem Shoppen durch mehrere Einkaufstüten passiert, wird der elektrische Sensor als nützlich angesehen. Der Bewegungsmelder ist eine praktische Alternative im Vergleich zum klassischen Lichtschalter.

Inzwischen reagieren moderne automatische Lichtschalter in ihrem Wirkungsbereich auf die sich ändernde Wärme. Das macht diesen Melder sehr genau und effizient. Überdies ist es möglich, den Bewegungsmelder im Zusammenhang mit einer Alarmanlage zu montieren, da man so eine besondere Sicherheit erfährt. Jedoch sollte man den automatischen Lichtschalter von einem Profi ideal einstellen lassen, damit Fehlalarm verhindert wird. Beim Smarthome lässt sich der Bewegungsmelder mit anderen zweckmäßigen Geräten verbinden, zum Beispiel mit einer Überwachungskamera, damit noch mehr Sicherheit gewährleistet wird.

Anschluss des Bewegungsmelders als Unterputz oder auf Aufputz

Prinzipiell ist es möglich, einen automatischen Lichtschalter in zwei unterschiedlichen Formen anzuschließen, und zwar als Unterputz sowie als Aufputz. Der elektrische Sensor ersetzt im Unterputz beim Licht den An- und Ausschalter. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, ebenso auf dem Putz den Bewegungsmelder anzubringen. Zudem sind Ausführungen erhältlich, welche man stehend befestigt. Man zieht am besten einen Fachmann dazu heran, um die Frage der Anbringungsart zu klären, da es nicht nur um eine ästhetische, sondern auch um eine praktische Angelegenheit geht.

Standortwahl und Montage

Ehe das Gerät tatsächlich installiert wird, ist es wichtig, den richtigen Standort zu finden. Sinnvolle Orte sind zum Beispiel Hausflure, Garagen, Hauseingänge, Einfahrten oder Keller. Hier wird der Bewegungsmelder gebraucht und hat sich oft bewährt. Das Anschließen des automatischen Lichtschalters findet stets mithilfe eines kompetenten Elektronikers statt. Der Handwerker kann zusammen mit einem das passende Modell für die eigenen Zwecke und Bedürfnisse auswählen, da in diesem Bereich das Angebot besonders groß ist. Des Weiteren schließt der Profi auch die einzelnen Kabel richtig an, sodass der Bewegungsmelder zuverlässig funktioniert. Hauptsächlich zählen dazu der Neutralleiter, die Strom führenden Kabel und die Leitung zu dem Verbraucher.

Zudem ist bei qualitativ hochwertigen Geräten ein Schutzleiter integriert, den man zu montieren hat. In der Zwei-Draht-Technik sind lediglich Verbraucher- und Stromkabel vorhanden. Ist der Melder nachzurüsten, stellt der dafür zuständige Handwerker selbstverständlich im Vorfeld den Strom ab. Auf das selbstständige Anschließen des elektrischen Sensors sollten Heimwerker unbedingt verzichten, da die Anschlüsse der Geräte oft über Spannungen von mehr als 230 Volt verfügen. Das kann für den Menschen schon schädlich sein. Davon sind gerade Laien stark betroffen, weil sie über die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen nicht Bescheid wissen.

installation bewegungsmelder

Andrey_Popov/shutterstock.com

Bewegungsmelder installieren: Einstellungen

Nach dem Montieren ist der automatische Lichtschalter so einzustellen, dass er zweckmäßig funktioniert. Bei der Einstellung des Geräts sind die entscheidendsten Aspekte der erfasste Bereich, die Helligkeit und die Einstellung der Zeit. So können die Einstellungen vorgenommen werden, dass dann das Licht automatisch angeschaltet wird, wenn es dämmert. Zudem ist es möglich, einen Timer zu setzen, welcher festlegt, wann das Licht sich nach Auslösung erneut ausschaltet. Selbst die Beleuchtungsstärke lässt sich bei modernen Meldern individuell regeln, sodass man beispielsweise bestimmen kann, dass die Leuchtquelle nachts heller leuchtet als während der Dämmerung. Somit wird ein höchstmöglicher Komfort gewährleistet. Man kann individuell festsetzen, bei welchem Lichteinfall der elektrische Sensor wie zu reagieren hat.

Grundsätzlich richtet sich die Definierung des Erfassungsbereichs danach, zu welchem Zweck der automatische Lichtschalter angeschlossen wird und wie das entsprechende Grundstück aufgebaut ist. Im Normalfall weist ein Melder einen Wirkungsbereich auf, der einen Radius von ungefähr 15 Metern hat. Jedoch ist dabei zu beachten, dass die meisten elektrischen Sensoren im Bereich direkt neben ihnen über einen toten Winkel verfügen. Deswegen sollte eine Beratung erfolgen, ehe man sich für ein Modell entscheidet. Überdies kann der Elektriker auch dabei helfen, die automatischen Lichtschalter so zu verändern, dass der Wirkungsbereich ideal zu dem Grundstück und den Räumen passt.

Mithilfe besonderer Abdeckungen für den Sensor erreicht man beispielsweise, dass gewisse Teile des Bereichs vom elektrischen Sensor nicht mehr erfasst werden. So vermeidet man, dass der Melder etwa auf den Passanten oder Nachbarn auf dem Fußweg Reaktionen zeigt. Damit reagiert das Gerät noch effizienter und wird keineswegs unabsichtlich angeschaltet.

Risiken und Nachteile

Die Arbeit und der Umgang mit Strom stellt immer eine Tätigkeit dar, welche am besten der Fachmann ausführen sollte. Denn für den menschlichen Körper sind die Gefahren zu groß. Selbst bei geringen Spannungen besteht die Möglichkeit, dass schon Verletzungen und Schäden vorkommen, wenn man mit den Anschlüssen und Kabeln nicht kompetent umgeht. Ein Elektriker hingegen weiß, wie er einzelne Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen hat. Außerdem hat man mit automatischen Lichtschaltern insbesondere bei falscher Einstellung oder in minderwertiger Qualität das Problem, dass keineswegs lediglich auf Personen reagiert wird. Oft wird ebenso das Licht aktiviert, wenn Hunde, Katzen oder andere Tiere vorbeilaufen.

Daher empfiehlt es sich, den Bewegungsmelder so anzuschließen, dass er weder vorbeigehende Personen missachtet noch zu empfindlich reagiert. Bei starkem Schneefall oder Regen ist es möglich, dass sich bei den Geräten mit Infrarottechnik die Reichweite außerdem verschlechtert. Des Weiteren spielen ebenso die Kosten eine Rolle. Im Normalfall ist der Anschaffungspreis bei Bewegungsmeldern höher als bei normalen Lichtschaltern. Oft müssen auch mehrere elektrische Sensoren angeschlossen werden, damit genügend Licht zur Verfügung steht. Trotzdem machen sich insbesondere hochwertige Ausführungen bezahlt, welche energetisch sehr effizient sind und einige Jahr halten. So wird der Anschaffungspreis aufgrund der stark verringerten Stromkosten relativiert.

Bewegungsmelder anschließen: Aufwendungen

Die exakten Kosten für einen automatischen Lichtschalter richten sich nach vielen Aspekten, zu welchen beispielsweise das Material des Gehäuses oder die Art der Erfassung zählen. Normalerweise kosten elektrische Sensoren im unteren Preisbereich ungefähr 20 Euro. Jedoch treten mit diesen Produkten oft Probleme auf. In der Regel sind sie nicht so lange haltbar im Gegensatz zu hochwertigen Geräten. Billige Ausführungen funktionieren zum Teil nach ein paar Monaten nicht mehr, während hochwertige und widerstandsfähige Bewegungsmelder ungefähr zehn Jahre halten. Selbstverständlich kosten diese Modelle entsprechend mehr. Man kann für ungefähr 90 Euro besonders gute Melder bekommen. Nach oben ist die Preisspanne natürlich offen.

Eine derartige Anschaffung rentiert sich im Normalfall durch die ideale Leistungsfähigkeit und die Langlebigkeit. Einige Geräte kosten bis höchstens 500 Euro und enthalten Erweiterungen, wie etwa eine eigens integrierte Kamera. Dabei darf nicht vergessen werden, dass ebenso das Anschließen des elektrischen Sensors etwas kostet. Allerdings hängt dieser Preis von der jeweiligen Region und dem Fachbetrieb ab. Bei einigen Bewegungsmeldern oder einem größeren Projekt rentiert es sich, ein paar Angebote von Handwerker einzuholen, damit man einen Überblick bekommt. Normalerweise ist die Montage durch einen kompetenten Elektriker rasch erfolgt. Der Preis kann steigen, wenn der Melder mit einem Smarthome oder einer Überwachungskamera verknüpft werden soll.

Bildquelle Titelbild:

  • Andrey_Popov/shutterstock.com

Weitere spannende Themen