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Dachdämmung: Verschiedene Dämmverfahren für Dächer im Überblick

von Marc Hettenberger

Die Dämmung des Daches sorgt in einem Haus dafür, dass im Winter über die Dachfläche möglichst wenig Wärme verloren geht und im Sommer die heißen Temperaturen nicht ins Innere des Hauses gelangen. Welche Verfahren es zum Dämmen von Dächern es gibt und welche Unterschiede hier bestehen, darüber informieren wir an dieser Stelle.

Gute Gründe für eine professionelle Dachdämmung

Der wichtigste Grund für eine Dachdämmung ist die Wärmeregulierung, denn eine fachgerecht ausgeführt Dämmung schützt das Innere des Hauses vor Hitze im Sommer und Kälte im Winter. Über ungedämmte Dächer gehen bis zu 30 Prozent der Heizwärme verloren. Das wissen auch die Experten für Dachdämmung in Remscheid von Hetzel Dach. Durch den Schutz der Heizwärme im Haus lassen sich erhebliche Kosten für Heizenergie einsparen. Während bei Neubauten in der Regel direkt im Bauprozess eine hochwertige Dämmung eingesetzt wird, kann diese bei Bestandsobjekten nachträglich angebracht werden, um auch hier für einen optimalen Kälteschutz und eine Senkung der Heizkosten zu sorgen.

Gleichzeitig ist eine Dachdämmung jedoch auch ein Schutz vor Lärm und sorgt für ein besseres Wohnklima im eigenen Zuhause.

Verschiedene Arten der Dachdämmung

Abhängig von der Art des Hauses und des darauf befindlichen Daches lassen sich verschiedene Dämmverfahren und unterschiedliche Dämmmaterialien nutzen. Die klassische Form der Dachdämmung ist die Zwischensparrendämmung. Hierbei füllt man die Sparrenzwischenräume lückenlos mit einem geeigneten Dämmmaterial wie Holzwolle, Steinwolle, Mineralwolle oder Polyesterfaser. Für zusätzlichen Dämmschutz am Dach kann eine Untersparrendämmung erfolgen. Ebenso ist eine Aufdachdämmung möglich, welche häufig bei Dachsanierungen genutzt wird. Hierbei ordnet man die Dämmschicht oberhalb der Sparren als durchgehende Fläche an.

Bei diesem Verfahren bleiben die Dachbalken als gestalterisches Element des Dachgeschosses sichtbar. Das ist vor allem von Vorteil, wenn das Dachgeschoss als Wohnfläche ausgebaut wurde. Ein sehr schnelles Verfahren zum Dämmen von Dächern ist die so genannte Einblasdämmung. Sie wird besonders oft bei Altbauten eingesetzt, da hier verwinkelte Bauweisen, unebene Flächen und verdrehte Balken die Dämmarbeiten erschweren. Die Fugenlosigkeit dieses Dämmverfahrens hat den Vorteil, dass kein möglicher Energieverlust über Fugen entstehen kann.

Bei Flachdächern gelten besonders hohe Anforderungen an die Dämmung, denn neben dem Schutz vor Hitze, Kälte und Lärm muss ein solches Dach auch Belastungen durch Regen oder Schnee standhalten. Daher werden Flachdachdämmungen mit besonderen Verfahren und Materialien durchgeführt. Wichtig für Bauherren und Immobilienbesitzer ist eine gründliche, individuelle Beratung zur Dachdämmung von Experten, die verschiedene Möglichkeiten der Dachdämmung für das eigene Zuhause aufzeigen.


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