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Smartphones auf der Baustelle: Tipps und Tricks für die richtige Reinigung

von Marc Hettenberger

Das Handy begleitet uns durch den kompletten Alltag. Beim Einkaufen, Restaurantbesuch und auf Sofa und Toilette ist es unser treuer Begleiter. Auch während der Arbeit wird das Smartphone häufig benutzt. Besonders wichtig ist es für Handwerker, die auswärts arbeiten: Sei es, um wichtige Details mit Chef oder Kunden klären zu können, ohne die Baustelle deshalb verlassen zu müssen, oder um Material nachzubestellen.

Doch auf der Baustelle lauern besondere Tücken: Schlamm und Matsch können das Gerät genauso verschmutzen wie hartnäckiger Staub. Zudem gibt es hier oft nur mangelhafte Gelegenheiten zum Händewaschen – auch in Sachen Keimbelastung ist das Baustellenhandy also auf einem der vorderen Plätze. Daher sollte man das Smartphone richtig reinigen.

Verschmutzungen und Schäden vorbeugen

Ideal ist es, wenn das Handy vor Schmutz geschützt wird – so muss es nicht so häufig gereinigt werden und hält oft bedeutend länger. Eine Schutzhülle aus Silikon oder Leder(imitat) zum Aufklappen hält nicht nur groben Dreck fern vom elektronischen Gerät. Zugleich schützt sie vor Stößen und Stürzen – gerade bei körperlicher Arbeit sehr wichtig, da man hier öfter mit schweren Geräten versehentlich an die Tasche stößt, in der das Smartphone steckt. Für das Display wird bestenfalls eine zusätzliche Schutzfolie verwendet. Diese ist inzwischen selbst aus Panzerglas nicht mehr teuer, kann aber wie die Schutzhülle teure und lästige Schäden abwenden.

Die richtige Reinigung des Smartphones

Bei der regelmäßigen Reinigung darf keineswegs zu viel Wasser verwendet werden. Auch Alkohol, der in vielen Reinigern enthalten ist, ist zu vermeiden: Er greift die empfindlichen Flächen des Handys an, lässt sie schnell matt und glanzlos wirken und führt zudem oft zu Verfärbungen. Vor dem Putzen muss die Schutzhülle natürlich entfernt werden. Zudem werden alle Kabel vom Gerät abgezogen. Sicherheitshalber schaltet man das Gerät vor der Reinigung ab. Staub und ähnliche kleine Partikel, die sich in Ritzen und Ecken abgesetzt haben, können mit einem kleinen Pinsel oder einer Zahnbürste mit weichen Borsten entfernt werden. Sitzt der lose Schmutz tiefer, hilft oft vorsichtiges(!) Abpusten mit Druckluft, falls verfügbar.

Dieser Schritt muss unbedingt vor dem nächsten Arbeitsgang erfolgen: Sonst verklebt der Staub durch Feuchtigkeit und kann noch schlechter entfernt werden.

Danach wird außen anhaftender Schmutz entfernt, indem mit einem weichen, leicht feuchten Tuch über das Gerät gewischt wird. Anschließend kann ein spezielles Desinfektionsmittel für Smartphones und andere elektrische Geräte verwendet werden. Diese enthalten meist keinen Alkohol und schonen daher die empfindlichen Oberflächen. Viren und Bakterien rücken die hochwirksamen Sprays dennoch effektiv zu Leibe. Allerdings sollten auch die extra für Smartphones hergestellten Desinfektionssprays nicht direkt auf das Gerät gesprüht werden: Ein kleiner Sprüher zu viel, und die Feuchtigkeit läuft ins Innere des Gehäuses und schadet dort der sensiblen Technik! Besser: Die Lösung auf ein fusselfreies Tuch sprühen und damit über das Handy streichen.


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  • rawf8/shutterstock.com

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